Montag, 20.02.2017

Ohne Bienen viel weniger Obst

Freitag, 01. 07. 2016 - 09:02 Uhr

Florian erzählt, warum die kleinen Tiere so wichtig sind und wie Honig entsteht.





Bssssssss - autsch! Wenn Bienen stechen, tut das ganz schön weh. Dabei ist man meist selbst schuld, denn Bienen stechen nur, wenn ihr Leben gefährdet ist. Wenn sie stechen, verlieren Bienen

ihren Stachel und leben nicht mehr lange.

 

Ich heiße Florian und mein Papa ist Imker. Ich wurde selbst schon oft von Bienen gestochen. Aber ohne die kleinen Tiere gäbe es 80 Prozent weniger Obst und kleinere Früchte. Wenn mein Papa die Bienenrahmen kontrolliert, um beispielsweise nachzusehen, ob die Königin noch da ist, ziehe ich meine Imkerbluse an und schaue mit. Das ist sehr interessant. Letztens haben wir Honig geerntet. Da war sogar unsere Nachbarin zum Zuschauen und Helfen da. Erst mussten wir die
Waben "entdeckeln". Das macht man mit einer Art Messer. Anschließend wird geschleudert.
Dazu mussten wir die Waben in die Schleuder stellen und drehen. Durch das
Drehen fließt der Honig aus den einzelnen Waben heraus. Schließlich muss der
geschleuderte Honig ruhen und gerührt werden, damit er nicht im Eimer zu fest
wird. Dann in Gläser abfüllen und - hmmmmm lecker - fertig ist der Honig!





Florian Rehm, Käthe-Paulus-Schule Mainhausen, 4a