Freitag, 19.01.2018

Internet & Smartphone – Ich kenne die Regeln

AxelKeppler
Montag, 30. 01. 2017 - 13:53 Uhr

Kann man Bilder für immer im Internet löschen? Was sind Fake - News? Wie kann man sich gegen Cybergrooming wehren? Diese und viele andere aktuelle und wichtige Fragen beantwortete am Montagmorgen der Medienpädagogische- Informationstechnische Berater (MIB) des Schulamtes Miltenberg, Felix Behl, in ...

Kann man Bilder für immer im Internet löschen? Was sind Fake - News? Wie kann man sich gegen Cybergrooming wehren? Diese und viele andere aktuelle und wichtige Fragen beantwortete am Montagmorgen der Medienpädagogische- Informationstechnische Berater (MIB) des Schulamtes Miltenberg, Felix Behl, in den Klassen 7 – 9 an der Faulbacher Mittelschule.
Für 90 Minuten besuchte er die einzelnen Klassen und bezog in seine Powerpoint-Präsentation die Schülerinnen und Schüler aktiv mit ein.
Zu Beginn warnte Herr Behl vor den allseits beliebten „Selfies“, ganz besonders, wenn sie mit andren Personen zusammen aufgenommen werden, da es deren Einverständnis bedarf. Gerade in diesem Fall ist es sehr problematisch, wenn es um das „ins Netz stellen“ geht, da man nicht einfach Bilder anderer Personen verbreiten darf.
Auch vor dem zu freiwilligen Veröffentlichen persönlicher Daten, wie Fotos und vollständiger Name, konnte Felix Behl an Hand anschaulicher Beispiel nur warnen. In beiden Fällen wies er auch darauf hin, dass das Netz nie etwas vergisst und dass man auch Jahre später noch bereits gelöschte Daten auf speziellen Hompages finden kann. Ganz besonders warnte er vor Bildern bestimmter nackter Körperteile, ob vom eigenen Körper oder anderer Jugendlicher, die im Netz absolut nichts zu suchen haben. Menschen in verfänglichen Situationen ins Netz zu stellen sei auch nicht nur strafbar, sondern auch für denjenigen sehr gefährlich. So konnte er von einem Fall berichten, bei dem sogar der Lehrvertrag eines Schülers gefährdet war, da natürlich der zukünftige Lehrherr im Internet nach Bildern seines Azubis recherchierte. Anschließend gab er den Jugendlichen mit auf den Weg, dass sie nicht alles glauben dürfen, was ihnen das Internet anbietet, auch wenn es von 50.000 anderen „geliked“ wird. Die Gefahr einer Meinungsmache besteht also, da sich in diesem Fall im Netz viele Menschen mit der gleichen Meinung „treffen“ und andere Sichtweisen nicht ausgetauscht und zugelassen werden.
Zum Abschluss warnte Herr Behl davor, dass Smartphone nachts an zu lassen, da so das Gehirn nicht mehr richtig abschalten und ein erholsamer Schlaf nur schwer stattfinden kann.

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