Montag, 23.10.2017

Maria-Ward-Schule: Geschichtswettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“

maria-ward-schule
Mittwoch, 26. 04. 2017 - 08:43 Uhr

Schulsiegerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums Geschichte lebendig werden lassen – das geht auch im Unterricht. Wer hat nicht schon einmal ein spannendes Buch gelesen, dessen Handlung im Mittelalter spielt? Man hat gleichsam diese Zeit vor Augen und gewinnt einen Eindruck davon, wie das Leb...

Schulsiegerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums

Geschichte lebendig werden lassen – das geht auch im Unterricht. Wer hat nicht schon einmal ein spannendes Buch gelesen, dessen Handlung im Mittelalter spielt? Man hat gleichsam diese Zeit vor Augen und gewinnt einen Eindruck davon, wie das Leben damals gewesen sein könnte. Dabei ist der geschichtliche Hintergrund keineswegs nur Kulisse, sondern sorgsam recherchierter Hintergrund.
Dies haben auch die Schülerinnen der 7c umgesetzt, die sich an dem Wettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn – Wir in Europa“ beteiligten, der Kaiser Karl IV. gewidmet ist. Anlässlich des Jubiläums seines Geburtsjahres 1316 galt es, einen Kaiser zu entdecken, der nicht nur mit der „Goldenen Bulle“ von 1356 für das Heilige Römische Reich deutscher Nation von großer Bedeutung war, sondern als böhmischer König prägend für die tschechische Geschichte.
Das Wettbewerbsthema war ein Kreativbeitrag zum Leben eines Kaufmanns auf der „Goldenen Straße“, die von Nürnberg bis Prag geht. Es sollte ein Briefwechsel zwischen einem Kaufmann und seiner daheim verbliebenen Ehefrau verfasst werden. Von den fünf Gruppen, die sich beteiligten, haben zwei Gruppen den ersten Platz erhalten: Die Gruppe von Ann-Lena Fleißner, Isabelle Schanz, Annika Schellenberger und Elena Wientgens lässt das Leben des Gewürzhändlers Carl lebendig werden, der von Nürnberg mit seinem Sohn Walter nach Prag reist und trotz großer Beschwernisse die Reise erfolgreich beendet. Geburten und Tod werden ebenso anschaulich dargestellt wie die große Religiosität der Menschen. Diese hat auch bei der nächsten Gruppe von Marlene Dölger, Klara Heimbach, Alina Seubert und Clara Opdenberg eine große Bedeutung. Ihr historisch belegbarer Nürnberger Patrizier Ulman, der mit Tuch handelt, hat einen anrührenden Briefwechsel mit seiner Frau Anna, die sich sehr um ihren Mann sorgt, ihn aber auch mit Neuigkeiten aus Nürnberg auf seiner Reise versorgt.
Wer nun Lust auf mehr „erzählende Geschichte“ bekommen hat, findet nicht nur in der Schülerbücherei der MWS die geeignete Lektüre. Auch in der Stadtbibliothek steht unter der Rubrik „History“ zahlreiches Lesefutter zur Verfügung.
Angela Kalks

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