Donnerstag, 19.10.2017

Schlag´ nach bei Shakespeare - Rhetoriktag der 10. Klassen des Maria-Ward-Gymnasiums

maria-ward-schule
Mittwoch, 08. 03. 2017 - 12:17 Uhr

Shakespeare sagte schon im 16. Jahrhundert: „Es ist nicht genug, dass man rede. Man muss auch richtig reden.“ Denn damals wusste er schon, wie wichtig das richtige Reden ist. Heute ist dieses Zitat immer noch sehr aktuell, da man sich selbst in allen Lebensbereichen präsentieren...




Shakespeare sagte schon im 16. Jahrhundert: „Es ist nicht genug, dass man rede. Man muss auch richtig reden.“ Denn damals wusste er schon, wie wichtig das richtige Reden ist. Heute ist dieses Zitat immer noch sehr aktuell, da man sich selbst in allen Lebensbereichen präsentieren muss, auch in der Schule. Um uns, die Klassen 10a und 10b des Gymnasiums, besser auf solche Situationen vorzubereiten, organisierten unsere Lehrerinnen Angela Kalks und Karin Herrmann fächerübergreifend erstmals den Rhetoriktag, der am 02.02.2017 stattfand.
Mariam Grote, eine speziell ausgebildete Rhetorik-Trainerin, begann ihr Programm mit Lockerungs- und Aufwärmübungen für Stimme und Körper. Danach teilten wir uns in drei Gruppen auf und trugen das „Zigeunerlied“ von Goethe als Stichomythie vor, indem die Gruppen sich Vers für Vers abwechselten, was eine enorme Wirkung hatte. Dabei lernten wir Stimme, Mimik, Gestik und Körperhaltung bewusst einzusetzen und dabei auf die Gefühlsebene zu achten. Um aufzuzeigen, wie wichtig die Gefühlsebene bzw. Vorstellungsebene für den Vortrag ist, machten wir folgenden Versuch: Wir knieten uns vor eine Partnerin, die versuchen musste, uns umzustoßen. Danach stellte sich die kniende Person vor, ein Baum zu sein, dessen Wurzeln fest in der Erde verankert sind. Dadurch ließ sie sich schwerer umstoßen. Dies bestätigt, wie wichtig die mentale Einstellung bei einem Vortrag ist, da man sofort merkt, ob jemand unsicher ist oder sich unwohl fühlt. Anschließend studierten einzelne Gruppen mit Hilfe von Mariam Grote eine Ballade ein, die später vor den anderen aufgeführt wurde. Dabei konnten wir in unserer Sprechweise durchaus Fortschritte feststellen. Alle sprachen laut, deutlich und selbstbewusst. Schließlich gab die Rhetorik-Trainerin noch ganz individuelle Tipps für einen selbstsicheren Auftritt. Fester Stand und Köperspannung sind sehr wichtig.
Durch diesen Tag wissen wir jetzt, worauf es bei einem Vortrag ankommt, und können uns gut auf kommende Referate vorbereiten. Nun wissen wir, dass Shakespeare mit seiner Aussage Recht hatte und sie immer noch relevant ist.
Marlene Leimeister, Marilena Schloter

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