Montag, 23.10.2017

Was kommt nach der Schule? Ehemaligenabend des Maria-Ward-Gymnasiums am 17. Februar 2017

maria-ward-schule
Montag, 06. 03. 2017 - 12:22 Uhr

Zur mittlerweile guten Tradition der Maria-Ward-Schule gehört der Ehemaligen-Abend für die Jahrgangsstufe 11 des Maria-Ward-Gymnasiums, bei dem sich frühere Absolventinnen mit ihren Berufen vorstellen und den künftigen Abiturientinnen persönliche Eindrücke davon vermitteln, wie der Weg von der Schul...

Zur mittlerweile guten Tradition der Maria-Ward-Schule gehört der Ehemaligen-Abend für die Jahrgangsstufe 11 des Maria-Ward-Gymnasiums, bei dem sich frühere Absolventinnen mit ihren Berufen vorstellen und den künftigen Abiturientinnen persönliche Eindrücke davon vermitteln, wie der Weg von der Schule in den Beruf verlaufen kann. Heuer war ein vielfältiges berufliches Spektrum – von der Anwältin über die Bildungsreferentin bis zur Physikerin – und verschiedene Jahrgänge vertreten. Auf lebendige und humorvolle Art schilderten die Gäste ihren persönlichen beruflichen Werdegang, gaben interessante Auskünfte zum jeweiligen Berufsfeld, aber auch zum beruflichen Alltag.
Gekonnt geleitete das Moderatorinnen-Trio Anne Zosel, Laura Weis und Charlotte Bachmann durch den Abend, in der Pause wurden alle Anwesenden am Buffet durch selbstgemachte Köstlichkeiten des P-Seminars Römisch kochen verwöhnt.

Dass klischeehafte Vorstellungen über bestimmte Berufsgruppen oft doch nicht der einzelnen Persönlichkeit entsprechen, wurde gleich zu Beginn beim heiteren Beruferaten deutlich, als die Schülerinnen den Gästen Berufe zuschreiben sollten. Die anschließende Vorstellungsrunde zeigte, dass sich hinter gleichen Berufsbezeichnungen ganz unterschiedliche individuelle Ausprägungen verbergen können. Während etwa die Schauspielerin Anna Ewelina nach ihrem Besuch der Schauspielschule in Frankfurt den Weg zum Fernsehen einschlug, in verschiedenen TV-Produktionen auftritt und zusätzlich als Synchronsprecherin und Drehbuchautorin tätig ist, verlegte sich ihre Kollegin Laura Schmidt, ebenfalls nach dem Besuch der State Musical School in Frankfurt, auf das Theaterfach. Die Unsicherheit des Berufes ließ sie danach noch eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau absolvieren, so dass sie heute neben ihren Theaterengagements außerdem als Relationship-Managerin in einem renommierten Unternehmen tätig ist.
Schließlich gab es für die Gymnasiastinnen noch Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Gästen in kleinerer Runde ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es nicht nur um berufliche Anforderungen, sondern auch um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wichtige Erkenntnis dabei war, dass der eigene Weg nicht immer gradlinig verlaufen muss, man aber vor allem mit der Bereitschaft, Neues zu lernen, sich Herausforderungen zu stellen und sich persönlich zu engagieren, „seinen” Beruf findet.
Eva Engel

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