Montag, 23.10.2017

Wenn Maria Ward heute wiederkäme: Maria-Ward-Tag am 27. Januar 2017 an der Maria-Ward-Schule

maria-ward-schule
Mittwoch, 15. 02. 2017 - 08:52 Uhr

Maria Ward lebte Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderets. Was verbinden heutige Schülerinnen der Maria-Ward-Schule (MWS) mit dieser Frau? Zeitnah zum Geburts- und Sterbetag Maria Wards (geb. 23.01...

Maria Ward lebte Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderets. Was verbinden heutige Schülerinnen der Maria-Ward-Schule (MWS) mit dieser Frau? Zeitnah zum Geburts- und Sterbetag Maria Wards (geb. 23.01., gest. 30.01.) gedenken die MWS-lerinnen jedes Jahr der Namensgeberin ihrer Schule.
Die Schülerinnen der 5. und 6. Klassen feierten in der Hauskapelle einen Gottesdienst zu Ehren Maria Wards. „Maria Ward“: der Name in die einzelnen Buchstaben zerlegt, weckt Assoziationen, die zum Charakter und Lebenslauf der Ordensgründerin passen. Auf bunten Karten präsentierten die Schülerinnen der Klasse VI C ihre Ideen: M wie „mutig“, A wie „außergewöhnlich“, R wie „religiös“, I wie „international“, A wie „arm“, um nur die Buchstaben des Vornamens zu nennen. In der Predigt griff Elisabeth Graser-Ullrich den bereits erwähnten Gedanken der Internationalität wieder auf: Die Einrichtungen Maria Wards seien heute auf der ganzen Welt verbreitet. Auf ihrem dreimaligen Fußmarsch von Lüttich oder München nach Rom habe Maria Ward Länder- und Kulturgrenzen überschritten und dazu noch eine für das 16. Jahrhundert anscheinend verrückte und weltfremde Idee von Mädchenbildung im Gepäck gehabt.
Die Schülerinnen der 7. und 8. Klassen trafen sich in der Turnhalle. Zunächst galt es, das Wissen über Maria Ward unter Beweis zu stellen. Den Gewinnerinnen winkte als Preis die Freistellung von Hausaufgaben. Der Geist Maria Wards zeigt sich auch in der Verbundenheit der MWS mit der Stiftung „Weg der Hoffnung“. Stiftungsvorstand Wolfgang Hock informierte über das Hilfsprogramm, das sich hauptsächlich für Kinder und Jugendliche in Villavicencio (Kolumbien) einsetzt. Die Schülerinnen der MWS spenden regelmäßig für die Projekte, die Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven für ihre Zukunft ermöglichen. In dem nächsten Beitrag von Deborah Streib, Lehrerin an der MWS, über Tansania wurde deutlich, welch beste Voraussetzungen Maria Ward für die Mädchenbildung auch an unserer Schule geschaffen hat.
Die 9. und 10. Klassen gingen in der neuen Aula der Frage nach: „Wenn Maria Ward heute wiederkäme ...“ In selbstgedrehten kurzen Filmspots wurde deutlich, was sich in 400 Jahren in der Schule, im Unterricht, an Kleidung, Umgangsformen und Kommunikationsmitteln alles verändert hat. Wofür hätte sich Maria Ward 2017 eingesetzt? Aus dieser Reflexion erwächst die Einsicht in die Werte, die heute in einer Maria-Ward-Schule gelehrt und gelebt werden.
Gerd Neukamm u.a.

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