Sonntag, 22.10.2017

Gelebtes Europa an der Maria-Ward-Schule: Internationales Treffen zum Projekt "Food for Thought"

maria-ward-schule
Mittwoch, 01. 02. 2017 - 11:16 Uhr

Seit eineinhalb Jahren läuft an der MWS das von der EU geförderte Erasmus+ Projekt „Food for Thought“. 18 Schülerinnen arbeiten an verschiedenen Themen rund um Lebensmittel. Die Arbeitsergebnisse werden bei Treffen in den Partnerländern präsentiert...


Seit eineinhalb Jahren läuft an der MWS das von der EU geförderte Erasmus+ Projekt „Food for Thought“. 18 Schülerinnen arbeiten an verschiedenen Themen rund um Lebensmittel. Die Arbeitsergebnisse werden bei Treffen in den Partnerländern präsentiert. Die ersten Treffen fanden 2016 in Belgien und Norwegen statt. Nun kamen je sechs Schülerinnen und Schüler aus diesen Ländern sowie aus Griechenland vom 23. bis 29. Januar nach Aschaffenburg, begleitet von acht Lehrkräften. Die Schülerinnen der MWS und ihre Lehrerinnen Ulrike Reidl und Andrea Scholz hatten ein umfangreiches Programm vorbereitet, bei dem neben der themenbezogenen Arbeit Kultur und Spaß nicht zu kurz kamen.In der Schule präsentierten die Gäste ihre Arbeiten, lernten den Schulalltag kennen und nahmen an Workshops teil. Des Weiteren standen ein Empfang im Rathaus, eine Führung im Stadttheater sowie durch die Innenstadt, Schlittschuhlaufen im Schönbusch und ein Ausflug nach Frankfurt auf dem Programm.Das aktuelle Teilthema „Lebensmittelabfälle“ wurde mit dem Film „Taste the Waste“ im Casino und einer Schnipselparty im Jukuz ergänzt. Letztere stellte den absoluten Höhepunkt dar: Die Jugendlichen erfuhren selbst aktiv, dass man aus nicht mehr ganz frischem Gemüse und Obst sowie trockenen Brötchen ein leckeres Menü zusammenstellen kann. Sie bereiteten mit Begeisterung Gemüsesuppen, Smoothies, Kirschmichel und einen Bread&Butter-Pudding vor. Die Zutaten wurden zuvor großenteils selbst besorgt, u.a. bei einem gemeinsamen Besuch des Foodsharing-Abends in der Kulturkneipe Stern. Die von den Schülerinnen selbst organisierte Abschiedsparty in der Schule machte allen Lehrkräften noch einmal deutlich: Erasmus+ ist ein durchschlagender Erfolg; die von der EU investierten Gelder sind hier sehr gut angelegt. Die Jugendlichen lernen in direktem Kontakt andere europäische Kulturen kennen, schließen Freundschaften, bauen eventuelle Vorurteile ab und leben aktiv den europäischen Gedanken. Mit großem Enthusiasmus und Arbeitseinsatz engagieren sich die Schülerinnen für das Projekt und praktizieren ihre Englischkenntnisse. Gleichzeitig wurde bei allen Beteiligten das Bewusstsein bezüglich des Umgangs mit Lebensmitteln geschärft. Den Abschluss des Programms wird ein Treffen zum Thema „Import und Export von Lebensmitteln“ im April in Griechenland bilden.
Ganz herzlicher Dank allen Unterstützern im Kulturamt, Casino, Jukuz, Stern, Kaufhaus Grenzenlos, den Gemüsehändlern, Bäckern und allen host-families. A. Scholz, U. Reidl

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