Montag, 11.12.2017

Die Schulsanitäterinnen der Maria-Ward-Schule in München (13./ 14.01.2017)

l.schwenold
Dienstag, 17. 01. 2017 - 13:42 Uhr

Es stürmte und windete - schon der Weg zum Bahnhof war eine Herausforderung, und unser ICE hielt nicht in Aschaffenburg! Wir fuhren also im Regionalexpress nach Würzburg! Nach einer halben Stunde Warten auf dem kalten Bahnsteig konnten wir endlich in den geheizten ICE nach Nürnberg und München steig...

Es stürmte und windete - schon der Weg zum Bahnhof war eine Herausforderung, und unser ICE hielt nicht in Aschaffenburg! Wir fuhren also im Regionalexpress nach Würzburg! Nach einer halben Stunde Warten auf dem kalten Bahnsteig konnten wir endlich in den geheizten ICE nach Nürnberg und München steigen! ICE-Tempo-Gefühl kam jedoch erst nach Nürnberg auf. Bis dahin kroch der Zug im Schneckentempo dahin! Schuld waren die äußerst widrigen Wetterbedingungen.

Mit über zwei Stunden Verspätung erreichten wir schließlich München. Dort wartete schon Claudia Kaplan, Leiterin des Schulsanitätsdienstes des Maria-Ward-Gymnasiums Nymphenburg auf uns. Nach einer zwar kurzen, doch sehr informativen Stadtführung langten wir an der Nymphenburger Schule an.

In einem der großen Klassenzimmer schlugen wir unser Lager auf. Nach lustigen Kennnenlernspielen begann das abendliche Filmprogramm. Am Samstagmorgen fanden die Fortbildungen statt. Themen waren Protokolle, Wiederbelebung, Beatmung mit der Sauerstoffmaske, Verbrennungen, Brandwunden, Unterkühlungen und Erfrierungen. Außerdem mussten Fallbeispiele gelöst werden.

Am Nachmittag war noch Zeit für einen Spaziergang zum Schloss und im Park Nymphenburg. Die Rückfahrt startete pünktlich und verlief reibungslos. Nach knapp drei Stunden trafen wir wieder in Aschaffenburg ein.

Ausbildung und Einsatzbereich der Schulsanitäterinnen

Die Schulsanis an unserer MWS machen in ihrem ersten Ausbildungsjahr einen kompletten Kurs in Erster Hilfe und erfahren darüber hinaus, welche Notfälle schulrelevant sind, z. B. Sportunfälle, Kreislaufprobleme und Übelkeit. Sie lernen dabei, aktiv zu werden, wenn es Mitschülerinnen schlecht geht. Weiterhin trainieren sie, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, z. B. Verbände anzulegen, die korrekte Lagerung der Betroffenen vorzunehmen oder einen Notruf weiterzuleiten. Es schließen sich Fortbildungen an, in denen Schwerpunkte vertieft werden.
Aktuell, d.h. im Januar 2017, umfasst unsere Schulsanitätsgruppe 23 Mädchen, sechs davon sind noch in der Ausbildung, siebzehn sind bereits das zweite, dritte oder sogar fünfte Jahr dabei. Bereitschaftsdienst haben die Schulsanis z.B. bei der Lesenacht, bei Sport- und Schulfesten, am Tag der offenen Tür und während des Adventsmarkts. Außerdem sind in jeder Schulwoche zwei Schulsanitäterinnen mit Erster-Hilfe-Tasche und Handys ausgestattet. Diese Helferinnen können von Lehrkräften, dem Sekretariat und der Pforte gerufen werden.
Sigrid Braun

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