Sonntag, 22.10.2017

Suchtprävention - Ein Projekt des P-Seminars der Maria-Ward-Schule 2015/17

l.schwenold
Donnerstag, 17. 11. 2016 - 14:21 Uhr

Fast ein Jahr lang machte sich das Seminar von Frau Jäkel intensiv darüber Gedanken, wie man Jugendliche am besten auf die Gefahren von Alkohol, Zigaretten, Drogen und Essstörungen aufmerksam macht. Die Schülerinnen entwarfen Plakate, planten Spiele und bereiteten alles für einen reibungslosen Ablau...

Fast ein Jahr lang machte sich das Seminar von Frau Jäkel intensiv darüber Gedanken, wie man Jugendliche am besten auf die Gefahren von Alkohol, Zigaretten, Drogen und Essstörungen aufmerksam macht. Die Schülerinnen entwarfen Plakate, planten Spiele und bereiteten alles für einen reibungslosen Ablauf des Projektes vor. Nachdem sie das ganze Programm mit Hilfe der 10. Klassen einmal durchgeprobt hatten, stellten sie sich im Halbjahr 12/1 der Herausforderung, drei Jahrgangsstufen in einem eintägigen Projekt zu belehren. Zunächst wurden die Klassen im Rahmen eines Spiels über ihre Erfahrung mit Suchtverhalten befragt, danach wurden sie in drei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe startete mit einem anderen Suchtgebiet. Damit die Schülerinnen alle Informationen erhalten konnten, wurde rotiert, bis jede Gruppe den Vortrag zu jedem Thema miterlebt hatte.
Zu Beginn des Vortrages zum Thema Rauchen wurden den Schülerinnen allgemeine Informationen und mögliche Folgen des Rauchens von Zigaretten, E-Zigaretten und Shisha, sowie des Rauchens während der Schwangerschaft vorgestellt. Anhand von äußerst ausdrucksstarken Bildern wiesen die Referentinnen auf Negativ-Folgen des Rauchens hin.
Die Schülerinnen der Q12, die sich mit der Drogenprävention befasst hatten, stiegen in ihren Vortrag mit allgemeinen Fragen zu Drogen ein. Daraufhin klärten sie über die Folgen und Wirkungsweisen verschiedener Rauschmittel auf. Im Anschluss bekamen die Teilnehmerinnen die Chance, einen Parcours mit einer Brille, die den Einfluss einer Partydroge nachstellte, zu bewältigen.
Nicht nur vor Drogen und Rauchen wurde bei den drei Stationen gewarnt, sondern auch vor Alkohol. Als legale Droge wird die Gefahr des Alkohols von den meisten unterschätzt. Um den Schülerinnen der Mittelstufe vor Augen zu führen, wieviel Prozent Alkohol in einem Getränk stecken kann, durften diese als erstes Flaschen sortieren. Angefangen vom einfachen Radler bis zum hochprozentigen Whiskey musste alles in die richtige Reihenfolge gebracht werden, was nicht immer auf Anhieb glücken wollte. Danach wurde neben grundlegenden Fragen über den Alkohol auch die Auswirkung bei unterschiedlichem Promillegehalt im Blut geklärt.
Abschließend wurde den Zuhörerinnen noch die Problematik der Essstörungen, und zwar von Magersucht, Bulimie und Bing-Eating, nahe gebracht. Zuletzt wiesen die Referentinnen auf Kontaktstellen für Hilfe hin.
Judith Bergmann, Christin Cornel (Q12)

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