Sonntag, 18.02.2018

"Unternehmen Krötentaxi" kann starten!

ArbeitskreisNatur
Montag, 16. 03. 2015 - 07:51 Uhr

Am letzten Samstag wurde der Krötenzaun am Höllhammer bei Heimbuchenthal von Mitgliedern des Arbeitskreises Natur e.V. (AKN) geschlossen, die Kröten können kommen! Bereits am Donnerstag hatten 5 rüstige Rentner die Vorarbeiten ausgeführt und den Zaun bis zum Kirschgraben fertig gestellt bzw...

Am letzten Samstag wurde der Krötenzaun am Höllhammer bei Heimbuchenthal von Mitgliedern des Arbeitskreises Natur e.V. (AKN) geschlossen, die Kröten können kommen!
Bereits am Donnerstag hatten 5 rüstige Rentner die Vorarbeiten ausgeführt und den Zaun bis zum Kirschgraben fertig gestellt bzw. das Eingangstor zum Höllhammersee repariert. Im Bereich des Kirschgrabens hatten umstürzende Bäume den Zaun auf einer Strecke von fast 100 m nahezu restlos zerstört, so dass die Helfer am Samstagmorgen zuerst eine Menge Aufräumarbeiten leisten mussten, bis der neue Zaun wieder aufgestellt werden konnte.
Der Krötenzaun wurde im Jahre 1984 vom AKN übernommen und zuverlässig die ganzen Jahre über betreut. Dies bedeutet, dass die Kröten, Grasfrösche und Molche vor dem Zaun aufgenommen, registriert und über die Straße zu ihrem Laichgewässer, dem Höllhammersee getragen werden.
Unmittelbar am Höllhammersee wird in den nächsten Tagen noch ein Fangzaun aufgebaut und die zurück wandernden Amphibien werden dort ebenfalls in Fangeimer aufgenommen und wieder retour über die Straße in den Wald gebracht.
Über 25 freiwillige Helfer aus unserem Verein sind dann ca. 2 bis 3 Wochen als Krötentaxiunternehmer tätig!
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei der Reichsgräfin von Ingelheim -auf deren Gelände befinden sich der Krötenzaun und 2 Ersatztümpel- sowie bei der Familie von Reitzenstein -in deren Besitz ist das Laichgewässer. Sie erlauben uns jederzeit den Zugang zu ihrem Gelände und tragen so ebenfalls zum Erhalt einer der größten Krötenpopulationen im Umkreis bei.
Im letzten Jahr wurden 2199 Amphibien am Zaun registriert! Wir sind schon alle gespannt, wie das Ergebnis heuer aussieht.

Hubert Brand
1. Vorsitzender Arbeitskreis Natur e.V.

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