Sonntag, 05.07.2015

Der Mann darf sich schick machen

Männermode 2013: Designer bringen viel Frische und Ästhetik in ihre Kollektionen - Genug Spielraum für Individualität

Berlin
Dienstag, 11. 12. 2012 - 00:00 Uhr

Die neue Männ­er­mo­de hat Stil. Im Früh­jahr/Som­mer 2013 darf al­les ein bis­schen kla­rer, ge­sch­lif­fe­ner und fe­scher sein. Zwar ru­fen die De­sig­ner nicht gleich die neue Ele­ganz aus, aber sie su­chen nach Al­ter­na­ti­ven zur Spor­ti­vi­tät, die ih­ren Platz be­hal­ten wird. Dar­auf kann sich der Mann ein­s­tel­len:

Smart: Er trägt eine schöne Baumwollhose, vielleicht sogar mit Bügelfalte. Als Hemdalternative greift er zum elegant interpretierten Poloshirt. Dazu ein leichter Blazer oder, statt der lange dominierenden sportiven Jacke, ein kurzer Sommermantel. Solche Männertypen werden im Frühjahr/Sommer 2013 häufiger auf den Straßen zu sehen sein. Die Anzüge dieses Modebildes zeigen sich in dezenten Farben. Die Polohemden, ein Schlüsselelement des Looks, werden stilistisch aufgewertet. Sie erhalten beispielsweise durchgehende Perforierungen, verlängerte Knopfleisten, sind schmal geschnitten und aus edlem Material.
Neonfarben: Männer haben in den letzten Saisons Lust auf Farbe bekommen. Und auch im Frühjahr/Sommer 2013 werden sie nicht darauf verzichten müssen. Die stärkste Dosis liefern die Neonfarben. Selbst ein eher klassisch orientiertes Label wie Salvatore Ferragamo lässt es grell leuchten. Auch das französische Label Louis Vuitton mischt neonfarbene Kleidungsstücke und Accessoires in seine Looks. Die Farbalternativen: dunkelrot und nach wie vor viele klare Blautöne.
Blütenmuster: Blumenmotive auf dem Hemd oder auf der Hose sind im kommenden Jahr unbedingt erwünscht. Mal werden sie abstrakt oder stilisiert interpretiert, dann auch wieder süffig und leuchtend. Es gibt sogar die Variante »von Kopf bis Fuß«, aber dazu gehört dann schon sehr viel Mut.
Accessoires: »Männer suchen nach Wegen aus der Uniformierung auszubrechen. Sie haben Lust auf sich selbst und entdecken in den kleinen Dingen der Mode, Möglichkeiten ihre Individualität auszudrücken« - das sagt Michael Werner, Chefredakteur der in Frankfurt erscheinenden Fachzeitschrift »Textilwirtschaft«. Accessoires wurden in den letzten Jahren immer wichtiger in der Männermode. Schals und farbige Strümpfe sind inzwischen schon Selbstverständlichkeiten. Zum Frühjahr/Sommer 2013 tauchen nun zusätzlich auffällige, markante Ketten auf, etwa bei DSquared2 aus Italien. Männer bekommen also immer mehr Möglichkeiten, sich zu schmücken. dpa

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