Dienstag, 28.07.2015

Gala-Abend beim TV Großwallstadt

Handball-Bundesliga: - Überragender Galia im Tor

David-Truppe spielt Wetzlar beim 28:26 zeitweilig an die Wand Samstag, 09.02.2013 - 00:00 Uhr

Bun­des­li­ga, Män­ner: TV Großwall­stadt - HSG Wetz­lar 28:26 (13:10). - Was für ein Hand­ball­fest am Frei­ta­g­a­bend in der Fran­ken­stolz-Are­na in Aschaf­fen­burg! So ei­nen TV Großwall­stadt ha­ben sich die Zu­schau­er die gan­ze Sai­son ge­wünscht. Mit so ei­ner cou­ra­gier­ten und kämp­fe­ri­schen Leis­tung, wie beim 28:26-Siegh ge­gen Wetz­lar, muss dem Ve­r­ein vor der Zu­kunft nicht ban­ge sein.


Bilderserie vom Spiel: Stefan Gregor

Die lange Vorbereitung und die harte Arbeit von Peter David und Peter Meisinger zahlten sich aus. Vor allem in der Abwehr hat die Mannschaft zugelegt. Geburtstagskind Sverre Jakobsson machte als Abwehrchef einen tollen Job. Der Angriff um Neuling Runar Karason zeigte sich von seiner besten Seite.
Sofort gute Stimmung
Von Anfang an war eine Riesenstimmung in der ausverkauften Arena. Runar Karasons Wunsch, ein Tor zu erzielen, ging bereits in der dritten Minute in Erfüllung. Der TVG zeigte vom Anpfiff weg, wer Herr im Hause ist, hatte den Gegner in allen Belangen im Griff. Holst und Spatz sorgten gleich für spektakuläre Tore. Bis zum 4:4 in der achten Minute hielten die Gäste die Begegnung offen. Danach agierten die Einheimischen überragend. Beim 8:5 (18.) nahm HSG-Trainer Wandschneider die erste Auszeit. Bis dahin waren dem TVG die Latte oder der Pfosten im Weg, um den Vorsprung noch weiter auszubauen.
Kurze Zeit später erzielte Chen Pomeranz das 9:5 und beim 9:6 nahm Peter David die Auszeit. Er wollte die emotionsgeladene und hektische Partie wohl etwas beruhigen. Der Halbrechte Runar Karason sorgte mit einem Hammer für das 10:6. Michael Spatz legte nach und beim 12:7 durch Cornelius Maas sahen die Gäste zwischenzeitlich kein Land mehr. Entscheidenden Anteil am Vorsprung hatte Torhüter Martin Galia. Er hielt mit tollen Paraden (in Halbzeit eins elf Stück) seinen Kasten sauber und sorgte beim gegnerischen Sturm für Frustration. Denn viel war es nicht, was dem Gast aus Wetzlar einfiel.
Nach dem Wechsel erwischte Wetzlar den besseren Start und kam bis auf ein Tor heran (12:13 - 33.). Doch die David-Crew wackelte nur kurz und zog innerhalb drei Minuten auf 16:12 davon. Allerdings erlaubten sich die Hausherren danach einen Durchhänger, vergeigten fünf Angriffe in Folge. Da aber der überragende Martin Galia mit insgesamt 17 Paraden seinen Kasten sauber hielt, passierte nicht viel.
Im Gegenteil. Beim 19:16 in der 49. Minute nahm Kai Wandschneider die Auszeit und versuchte, seine Spieler neu einzustellen. Der TVG blieb unbeeindruckt, stockte auf, so dass Wandschneider nach zwei Minuten erneut eine Auszeit nahm (22:16). Er variierte in der Deckung, wechselte den Torhüter und gab seinen Spielern letzte Anweisungen. Diese zeigten sich aber nicht auf der Höhe, hatten mit den quirligen TVGlern ihre liebe Mühe und blieben weiter blass. In der Endphase wurde es noch einmal ein bisschen eng, doch der hochverdiente Sieg der Gastgeber war nie in Gefahr.
Die Zuschauer spendeten minutenlang Applaus und waren restlos begeistert von einer Mannschaft, die gegenüber der Vorrunde nicht wieder zu erkennen war. Wenn es Jakobssen und Co. schaffen, an diese Leistung anzuknüpfen, dann wird das Abstiegsgespenst schnell vertrieben werden. Margot Staab

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