Dienstag, 25.04.2017

Spessart-Nachrichten

Spessartnachrichten Archiv

Dorfprozelten 20.04.2017

Rätselhafter Lufthof

Auf den Mainhöhen, etwa eine halbe Stunde von Dorfprozelten entfernt, liegt ein stattliches Waldstück, in dem ein Hinweisschild den ungewöhnlichen Namen »Lufthof« für dieses Gebiet angibt. Weit und breit ist allerdings kein Hof zu sehen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine aufgegebene Siedlung »in luftiger Anhöhe«.

Weiterlesen
Miltenberg 20.04.2017

Burgen-Netzwerk jetzt ein Verein

Gut 20 Wehrbauten in Spessart und Odenwald, wie die Mildenburg in Miltenberg (Foto: Jürgen Schreiner), hat das Bildungs- und Informationszentrum Burglandschaft bisher betreut. Aus dem Netzwerk im Rahmen des Archäologischen Spessartprojekts, das im historischen Rathaus in Eschau eingerichtet war, ist jetzt ein Verein geworden, dem Verbände, Kommunen, aber auch Einzelpersonen angehören.

Weiterlesen
Rüdenau 20.04.2017

Geschützte Tiere gegen Windkraft

Die Gemeinde zieht für ihren Wald erste Konsequenzen aus dem Artenschutzgutachten: Weil eine große Zahl von Fledermäusen Unterschlupf in abgestorbenen Bäumen findet, sollen diese Bäume nicht gefällt werden, sondern stehen bleiben. Das sind etwa zehn bis 15 pro Hektar Wald. 13 verschiedene Arten der geschützten Flattertiere im Rüdenauer Wald sowie zahlreiche geschützte Vogelarten hatte Gutachter Dirk Bernd festgestellt (wir berichteten).

Weiterlesen
Flörsbachtal-Lohrhaupten 20.04.2017

Spuren einer Geleitsäule

Einen seltsamen Steinblock haben Wanderer bei Lohrhaupten nahe der Birkenhainer Straße gefunden. Wahrscheinlich handelt es sich um den Sockel einer früheren Zoll- und Geleitsäule, vermutet der Lokalhistoriker Paul Reinert. Geleitsäulen markierten die Stelle, bis zu der ein Geleittrupp einen Kaufmannszug begleitete und der nächste Trupp das Geleit bis zur nächsten Säule übernahm.

Weiterlesen
Kreuzwertheim-Unterwittbach 20.04.2017

Biotop auf dem Bocksberg

Auf dem Bocksberg bei Unterwittbach, einem der wenigen Berge im Spessart mit Kalksteinvorkommen, hat die Ortsgruppe des Bund Naturschutz Maßnahmen zum Schutz seltener Arten getroffen. Hier wächst eines der größten Vorkommen an Küchenschellen in der Region.

Weiterlesen
Blankenbach 20.04.2017

Nistkästen für den Wildkautz

Die Vogelfreunde der Blankenbacher Ortsgruppe des Landesbunds für Vogelschutz schuften für den Waldkauz, den Vogel des Jahres 2017. Vier neue Nistkästen haben sie hoch oben in den Bäumen des Gemeindewalds aufgehängt in der Hoffnung, dass der lautlose Jäger, der nachts auf Beutefang geht, sie auch annimmt.

Weiterlesen
Großostheim 20.04.2017

Vor dem Vergessen bewahrt

Die alten Namen von Hohlwegen will der passionierte Wanderführer Hartmut Hasenkopf vor dem Vergessen bewahren. Deshalb hat er in Zusammenarbeit mit der Gemeinde in den typischen Hohlwegen der Großostheimer Flur Hinweistafeln mit den alten Namen anbringen lassen. Da liest man jetzt »Sprenkenhohle«, »Ochsenstutz«, Steinhauershohle«, »Holzhallegraben«. »Harsdellshohle«, »Heiligentalshohle«, »Langtalsgraben«, »Retschhohle« und »Rohwasserhohle«.

Weiterlesen
Rothenbuch 19.04.2017

Neuer Leiter des Staatsforstbetriebs Rothenbuch

Neuer Leiter des Staatsforstbetriebs Rothenbuch ist Florian Vogel (links). Er war bisher stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Rothenburg ob der Tauber. Vogel löst Jann Oetting (rechts) ab, der künftig den Staatsforstbetrieb Sonthofen im Allgäu leitet.

Weiterlesen
Karlstein-Dettingen 19.04.2017

Gedenken an die Schlacht bei Dettingen

Nicht Feldherrenruhm und militärische Taten, sondern die Schrecken des Krieges und die Leiden der Opfer sollen im Mittelpunkt stehen, wenn Karlstein im kommenden Jahr der Schlacht bei Dettingen gedenkt. Am 27. Juni 1743 hatten als Höhepunkt des österreichischen Erbfolgekrieges auf dem südlich von Dettingen gelegenen »Heißen Acker« rund 50000 englische, österreichische, hannoversche und hessische Soldaten 25000 Franzosen geschlagen.

Weiterlesen
Hösbach-Schmerlenbach 19.04.2017

Klosterkirche wird saniert

Seit dem 1. März bis mindestens Juni 2018 ist die Schmerlenbacher Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Agatha geschlossen. Das 1759 im Rokokostil erbaute Gotteshaus muss umfassend saniert werden. Der lehmige und schwammige Untergrund unter der Kirche habe für zahlreiche große Risse in Decken und Wänden gesorgt, sagt Architekt Joachim Kaupp.

Weiterlesen
Kirchzell 19.04.2017

Wildunfallzeichen ausgeliefert

Damit nach einem Wildunfall verletzte Tiere leichter gefunden werden können, sind an die Polizeidienststellen am Untermain jetzt Wildunfallzeichen ausgeliefert worden. Initiator der Aktion ist der Jäger und Wildnachsucher Bodo Ballmann aus Kirchzell.

Weiterlesen
Mömlingen 19.04.2017

Spuren bis in die Jungsteinzeit

Zwar feiert Mömlingen in diesem Jahr sein 1200-jähriges Bestehen, doch war das Ortsgebiet schon weitaus früher besiedelt. Spuren weisen bis in die Jungsteinzeit, berichtete der Obernburger Archäologe Alexander Reis bei einem Vortrag. Geomagnetische Untersuchungen hätten ergeben, dass schon um 5000 vor Christus frühsteinzeitliche Langhäuser auf der Altmauerhöhe standen.

Weiterlesen
Miltenberg 18.04.2017

Wegezeichen grün statt weiß

Die Wanderwege im Odenwald werden neu markiert. Die bisherigen weißen Zeichen, zum Beispiel Strich, Raute oder Quadrat, werden grün. 140 Kilometer müssen die Wegewarte des Odenwaldclubs deshalb dieses Jahr im Bezirk Miltenberg neu kennzeichnen. Außer den Fernwanderwegen erhalten auch die Qualitätsrundwege »Wanderbarer Odenwald« das grüne Wanderzeichen.

Weiterlesen
Mespelbrunn 18.04.2017

Echter-Epitaph wird saniert

Der Staub der Jahre klebt an ihm. Doch spätestens zu Ostern soll er verschwunden sein. Dann wollen der Ochsenfurter Diplom-Restaurator Siegfried Schreder und seine Mitarbeiterinnen Saskia Kaiser und Franziska Kolba das Echter-Epitaph in der Wallfahrtskirche Hessenthal herausgeputzt haben. Das wären dann fünf Monate vor dem 400. Todestag von Julius Echter von Mespelbrunn am 13. September.

Weiterlesen
Aschaffenburg 18.04.2017

Karl Friedrich Sinner gestorben

Ein engagierter Befürworter des möglichen Nationalparks Spessart ist tot: Der Forstwissenschaftler Karl Friedrich Sinner (70) starb überraschend bei einem Spaziergang in seinem Wohnort nahe Erlangen. Der gebürtige Aschaffenburger war lange Jahre Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald. Nur wenige Tage vor seinem Tod wurde er noch vor dem bayerischen Landtag als Experte zur Nationalparkfrage gehört.

Weiterlesen