Freitag, 03.07.2015

Schnaps entschädigt für Machtverlust und Ohrfeige

Eichenbühl
Freitag, 17. 02. 2012 - 00:00 Uhr

Au Ba­cke, das tut weh. Ei­chen­bühls Bür­ger­meis­ter Gün­t­her Wink­ler hat­te es ges­tern mit ei­ner Über­macht när­ri­scher Wei­ber zu tun. Die Hupf­doh­len hat­ten beim Sturm auf das Ei­chen­büh­ler Rat­haus aus­ge­rech­net die stump­fes­te Sche­re des gan­zen Or­tes mit­ge­bracht, um den Bür­ger­meis­ter sei­ner Man­nes­zier zu be­rau­ben.

Winkler wehrte sich trotz seiner aussichtslosen Lage beherzt, was zur Folge hatte, dass alle an allen Enden zogen, damit die Krawatte gekürzt werden konnten und durch den Schwung der Bürgermeister auch noch eine gelangt bekam. Für den Schmerz bekam er einen Hupfdohlenschnaps angeboten. Die »Weiber« bekam er erst nach einem Sektfrühstück wieder aus dem Rathaus raus.
hack/Foto: Helga Ackermann

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