Samstag, 29.08.2015

Staatsanwaltschaft prüft strafrechtliche Relevanz

Kindergarten Bettingen: Polizei hat Akten weitergegeben

Kindergarten Bettingen Samstag, 02.02.2013 - 00:00 Uhr

Die Po­li­zei­di­rek­ti­on Tau­ber­bi­schofs­heim hat die Ak­ten über die Vor­fäl­le am städ­ti­schen Kin­der­gar­ten in Bet­tin­gen an die Staats­an­walt­schaft Mos­bach wei­ter­ge­lei­tet.
Dort wird nun ge­prüft, ob der Fall straf­recht­lich re­le­vant ist. Die Lei­te­rin des Bet­tin­ger Kin­der­gar­tens hat­te der Stadt Wert­heim ge­gen­über ge­äu­ßert, drei Kin­dern den Mund mit Te­sa­film zu­ge­k­lebt zu ha­ben (wir be­rich­te­ten).

Völlig ergebnisoffen
Dass der Fall nun bei der Staatsanwaltschaft gelandet ist, heiße erst einmal gar nichts, erklärte Franz-Josef Heering gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Der Oberstaatsanwalt betonte, dass es sich hier keinesfalls um eine Vorverurteilung handle. Die Überprüfung der Akten sei »völlig ergebnisoffen«.
Wie lange es dauern wird, bis feststeht, ob die Vorfälle am Bettinger Kindergarten strafrechtlich relevant sind, konnte Franz-Josef Heering gestern noch nicht sagen. Das Ganze hänge davon ab, wie dringend die anderen Fälle sind, die der zuständige Dezernent zu bearbeiten hat. »Wahrscheinlich wissen wir im Verlauf der nächsten Woche mehr«, sagte Franz-Josef Heering.
Genau überprüfen
Zu überprüfen sei, ob der Verdacht auf eine Straftat besteht. Dabei könnte es sich laut Heering um eine Körperverletzung beziehungsweise um eine Körperverletzung im Amt handeln.
Wäre das der Fall, müsse die Staatsanwaltschaft aktiv werden. »Falls die Sache strafrechtlich relevant ist, leiten wir ein Ermittlungsverfahren ein«, sagt der Staatsanwalt.
Reine Formsache
Aber zunächst sei die Überprüfung der Akten reine Formsache, sagt Franz-Josef Heering. »Das sehen wir uns gründlich an.« nico

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