Dienstag, 07.07.2015

Polizei zu Fasching verstärkt präsent

Polizei: Augenmerk auf Autofahrer und Jugendliche

Würzburg
Samstag, 09. 02. 2013 - 00:00 Uhr

In der Haupt­sa­che geht es um Al­ko­hol und sei­ne Fol­gen: Für die Fa­schings­ta­ge hat die un­ter­frän­ki­sche Po­li­zei an­ge­kün­digt, ih­re Prä­senz auf der Stra­ße zu ver­stär­ken und ihr Au­gen­merk vor al­lem auf Au­to­fah­rer und jun­ge Leu­te zu rich­ten.

Dies habe sich als erforderlich erwiesen, heißt es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums in Würzburg, es bedeute aber keineswegs, dass die Beamten den Faschingsnarren »den Spaß verderben« wollten.
Zum Beleg hat ein Polizeisprecher Zahlen aus dem vergangenen Jahr gesammelt. So seien zu Fasching 2012 in Unterfranken mehr als 90 Autofahrer aufgefallen, die mehr getrunken hatten als erlaubt. Weitere 19 seien aus dem Verkehr gezogen worden, weil sie offensichtlich unter Drogeneinfluss am Steuer saßen. In 15 Fällen seien die Beamten rechtzeitig zur Stelle gewesen, um Betrunkene darin zu hindern, das Fahrzeug zu starten. 32 Führerscheine wurden an Ort und Stelle sichergestellt. Der Appell der Polizei für dieses Jahr: vor dem Feiern festlegen, wer nachher fährt.
»Teilweise erschreckend hohe Alkoholwerte« seien im vergangenen Jahr zu Fasching bei Jugendlichen festgestellt worden. Beispiel: Ein 16-Jähriger hatte zum Faschingszug knapp 2,5 Promille. 22 junge Leute kamen betrunken in Gewahrsam. Redaktion

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