Sonntag, 19.11.2017

Pannenfahrzeug brennt völlig aus

Verursacher machen sich aus dem Staub

Würzburg Freitag, 27.10.2017 - 10:57 Uhr

Der Schaden dürfte nach Schätzung der Autobahnpolizei in die Tausende gehen.

Gegen 14:45 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer der Polizei mit, dass ein auf dem Seitenstreifen abgestellter Pkw zwischen den Anschlussstellen Wertheim/Lengfurt und Helmstadt brennen würde. Die Insassen hatten sich in Sicherheit gebracht, versucht das Fahrzeug zu löschen und sich dann aus dem Staub gemacht. Er hatte dies von der Gegenfahrbahn aus beobachtet.

Alarmierte Floriansjünger aus Wertheim, Neubrunn und Helmstadt hatten den Brand, der wohl im Motorraum des Mercedes SUV entstanden war, schnell unter Kontrolle. Sie konnten aber nicht verhindern, dass der Geländewagen älteren Baujahrs ein Raub der Flammen wurde. Auch die Fahrbahndecke trug durch die große Hitze einen Schaden davon. Die Insassen hatten den Wagen mit britischer Zulassung nach der missglückten Bekämpfung des Motorbrandes einfach seinem Schicksal überlassen, waren in ein anderes Fahrzeug eingestiegen und davon gefahren. Eine Suche nach diesem Fahrzeug, bei dem es sich vermutlich um einen VW Passat mit möglicherweise ebenfalls britischer Zulassung handelte, verlief bisher erfolglos.

Beamte der VPI Würzburg-Biebelried haben die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.

Auf A3 mit gestohlenem Wagen mit gefälschten Kennzeichen unterwegs

Am Donnerstagvormittag haben Beamte der VPI Würzburg-Biebelried bei einer Kontrolle auf der A3 einen gestohlenen Mercedes sichergestellt. Außerdem stellten sie fest, dass die Kennzeichen des Wagens gefälscht waren, der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt und zudem augenscheinlich unter Drogeneinfluss stand.

Gegen 10:00 Uhr überprüften die Polizisten einen Mercedes Vivaro. Als sie die an dem Minivan angebrachten Kennzeichenschilder näher betrachteten, bemerkten sie, dass es sich um Totalfälschungen handelte. Weitere Recherchen ergaben, dass der Pkw tags zuvor in Stuttgart entwendet worden war. Außerdem erfuhren sie, dass der 23-jährige Fahrer überhaupt keine Fahrerlaubnis besitzt. Zudem machte der junge Mann auf die Beamten den Eindruck eines Drogenkonsumenten. Ein Test wies auf die Einnahme von mehreren Rauschgiftarten hin. Eine Blutentnahme folgte.

Der etwa 30.000 Euro teure Wagen wurde sichergestellt. Der Fahrer aus Osteuropa, der keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Autofahrer auf A7 augenscheinlich unter Rauschgifteinfluss

Einen augenscheinlich unter Rauschgifteinfluss stehenden Autofahrer auf der A7 aus dem Verkehr gezogen und zwei Messer sichergestellt, haben Autobahnpolizisten am Donnerstagnachmittag. Gegen 15:20 kontrollierten die Beamten einen Kleinwagen. Bei dem 23-jährigen Fahrer bemerkten sie drogentypische Auffälligkeiten und führten einen Test durch. Dieser wies darauf hin, dass der junge Mann Cannabisprodukte konsumiert hatte. Er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs nach illegalen Stoffen und verbotenen Gegenständen, fanden sie ein Kampfmesser, das der Mann aus Thüringen griffbereit in einem Gepäckstück auf dem Beifahrersitz untergebracht hatte. Ein weiteres Messer fiel Autobahnpolizisten bei der Kontrolle eines BMW Nahe des Biebelrieder Kreuz in die Hände. Dessen 29 Jahre alter Fahrer aus Baden-Württemberg hatte ein Einhandmesser griffbereit in einer Ablage deponiert. Beide Männer durften die Fahrt unbewaffnet fortsetzen, der Jüngere allerdings erst nach einer Zwangspause von mehreren Stunden.

Polizei Würzburg

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