Montag, 20.11.2017

Frau nickt auf A3 ein - Auto überschlägt sich

Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried

Frau nickt ein auf A3 (© VPI Würzburg-Biebelried)
Kitzingen Dienstag, 22.08.2017 - 10:59 Uhr

Am Montagmorgen hatte eine junge Autofahrerin bei einem Unfall auf der A 3 Glück im Unglück, obwohl sich ihr Mini-SUV mehrfach überschlug und auf die Gegenfahrbahn geriet.

Junge Autofahrerin auf A 3 nickt ein - Pkw überschlägt sich und landet auf Gegenfahrbahn - Frau leicht verletzt
 Sie wurde nur leicht verletzt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 26.000 Euro.
 
Gegen 08:40 Uhr war die 28-jährige Frau in Richtung Nürnberg unterwegs. Etwa zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Kitzingen übermannte sie nach Ermittlungen der Beamten offenbar ein Sekundenschlaf. Beim Überholen geriet sie nach einer ruckartigen Lenkbewegung zu weit nach rechts und touchierte einen Tanklaster. Dadurch geriet der Ford Kompakt-SUV völlig außer Kontrolle. Der Wagen wurde nach links abgewiesen, drehte sich und überschlug sich.
 
Der nachfolgende 27-jährige Fahrer eines VW Multivan versuchte noch mit einer Vollbremsung eine Kollision zu vermeiden. Doch sein Fahrzeug prallte gegen den Pkw während er sich quer vor ihm in der Luft befand. Die Frau wurde dadurch mit ihrem Wagen auf die Mittelschutzplanke geschleudert. Anschließend landete der Ford auf dem Überholstreifen der Gegenfahrbahn und kam total beschädigt auf der Seite zum Liegen.
 
Wie durch ein Wunder konnten alle dort fahrenden Verkehrsteilnehmer dem havarierten Fahrzeug rechtzeitig ausweichen. Nur leicht verletzt gelang es der SUV-Fahrerin ohne fremde Hilfe aus ihrem Wrack auszusteigen. Sie wurde in eine Klinik gebracht. Ihr Wagen musste abgeschleppt werden.
 
Sowohl der VW-Fahrer als auch der 54 Jahre alte Fahrer des Lkw kamen mit dem Schrecken davon. Der Tank des Lasters, der Heizöl geladen hatte, wurde nicht beschädigt. Der VW und der Lkw blieben fahrbereit.
 
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stadtschwarzach unterstützten die Beamten bei der Absicherung der Unfallstelle. In beide Fahrtrichtungen kam es zu Stauungen.
 
Das angehängte Foto der Polizei kann gern zur Berichterstattung verwendet werden.
 
 
Autofahrer auf A 3 augenscheinlich unter Drogeneinfluss - Autobahnpolizei unterbindet Weiterfahrt
 
WÜRZBURG. Am Montagabend haben Beamte der Autobahnpolizei einen Mercedes-Fahrer, der augenscheinlich unter Drogeneinfluss stand, vorübergehend aus dem Verkehr gezogen.
 
Gegen 18:30 Uhr kontrollierten Autobahnpolizisten in der Rastanlage Würzburg den 26-jährigen Fahrer eines Pkw. Beim ersten Kontakt mit ihm hatten die Beamten aufgrund drogentypischer Auffälligkeiten den Verdacht, dass er unter Rauschgifteinfluss stehen könnte und wollten ein Test durchführen. Diesen lehnte der junge Mann aus Hessen allerdings ab. Auch mit einer Blutentnahme war er nicht einverstanden, konnte diese jedoch nicht verhindern: Die Beamten holten sich die Anordnung durch einen Richter ein.
 
Der Mann musste seinen Wagen zwangsweise für mehrere Stunden stehen lassen. Bestätigt das Ergebnis der Blutuntersuchung den Verdacht der Polizisten, hat der Autofahrer wegen einer Fahrt unter Drogeneinwirkung mit zwei Punkten in Flensburg, mindestens einem Bußgeld von 500 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot zu rechnen.
 
Originalmeldung VPI Würzburg-Biebelried
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