Montag, 23.10.2017

Die Polizei zum Tötungsdelikt auf der Haseltalbrücke

Originalmeldung der Polizei Unterfranken

mit Video

(© Ralf Hettler)

mit Bildergalerie

Marktheidenfeld Sonntag, 09.04.2017 - 11:29 Uhr

Die gemeinsame Meldung der Polizei Unterfranken und der Staatsanwaltschaft zu den Ereignissen am Sonntagmorgen auf der Halstalbrücke.


Am Sonntagmorgen entdeckten mehrere Zeugen auf der Autobahn ein vermeintliches Unfallfahrzeug. Als die Ersthelfer an den Pkw herangetreten sind, stieg der Fahrer aus und stürzte sich von der Haseltalbrücke in den Tod. Im Fahrzeug konnte eine weibliche Person aufgefunden werden, die offensichtlich durch äußere Gewalteinwirkung zu Tode gekommen ist.
 
Am Sonntagmorgen, gegen etwa 07:00 Uhr, verständigten Ersthelfer die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken und teilten ein vermeintliches Unfallfahrzeug auf der Haseltalbrücke, Autobahn A3, mit. Noch bevor eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach vor Ort eingetroffen ist, begaben sich die Ersthelfer zum Fahrzeug. Der Fahrer des Pkws stieg daraufhin aus und stürzte sich nach einem kurzen Wortgefecht von der Brücke in den Tod.
 
Im Fahrzeug selbst konnte durch die Zeugen und die mittlerweile eingetroffenen Kräfte der Verkehrspolizei eine leblose weibliche Person aufgefunden werden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Die Dame ist offensichtlich durch äußere Gewalteinwirkung zu Tode gekommen.
 
Die Kriminalpolizei Würzburg und die Staatsanwaltschaft Würzburg sind vor Ort und versuchen nun die genauen Hintergründe der Tat aufzuklären. Mutmaßlich ist von einer Beziehungstat auszugehen.

Die A3 war für mehrere Stunden vollgesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig über die Anschlussstelle Marktheidenfeld umgeleitet.

Gemeinsame Presseerklärung der Polizei Unterfranken und der Staatsanwaltschaft

>>>> zu unserem Bericht: Tödliches Beziehungsdrama auf der Haseltalbrücke

>>>> zum Update von unserem Blaulicht-Reporter: Tod auf der Haseltalbrücke - Jetzt folgt die Obduktion
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