Donnerstag, 29.06.2017

Zwei Unfälle in kurzer Zeit auf der A3 bei Bischbrunn

Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

Bischbrunn Donnerstag, 15.06.2017 - 11:32 Uhr

Insgesamt vier Fahrzeuge waren am Mittwoch gegen 14:00 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg in einen Verkehrsunfall auf der linken Spur verwickelt, woraufhin sich ein enormer Rückstau entwickelte.

Zunächst musste der Fahrer eines Citroen verkehrsbedingt bremsen, woraufhin ein Alfa-Romeo in das Heck des vorausfahrenden PKW krachte. Der Fahrer des Alfa hatte die Situation offensichtlich zu spät erkannt, wodurch zwar ein Sachschaden in Höhe von ca. 6500 Euro entstand, aber glücklicherweise niemand verletzt wurde.

Nachdem die Fahrzeuge allerdings auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen gekommen waren, musste kurz darauf die Fahrerin eines Peugeot ebenfalls stark bremsen, um nicht mit den zuvor verunfallten Fahrzeugen zu kollidieren.

Dies erkannte wiederum der 59-jährige Fahrer eines Volkswagens zu spät und konnte eine Kollision nicht mehr vermeiden. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 9000 Euro.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zudem befand sich in dem Volkswagen eine Rollstuhlfahrerin, die zwar nur leichte Prellungen erlitt, jedoch insgesamt über starke gesundheitliche Probleme klagte.

Daraufhin musste die Fahrbahn, welche zur Unfallaufnahme bereits auf nur einen Fahrstreifen reduziert war, zur Landung eines Rettungshubschraubers vollständig gesperrt werden. Die Frau wurde zunächst in eine Würzburger Klinik eingeliefert, konnte jedoch bereits am Abend wieder entlassen werden. Durch die Unfallaufnahme und zeitweise Sperrung der Autobahn bildete sich ein Rückstau, welcher teilweise auf fast 14 Kilometer anschwoll.

Nicht nur Fahrzeugteile verloren

Waldaschaff, A 3, Lkr. Aschaffenburg Am Mittwochmorgen wurde eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg zu mehreren Fahrzeugteilen auf der Autobahn A3 bei Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt gerufen. Nachdem die Überreste eines geplatzten LKW-Reifens beseitigt worden waren, wurde Kontakt zu dem Fahrer des Sattelzuges aufgenommen, welcher unweit der Gefahrenstelle auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen war.

Bei Erhebung aller notwendigen Daten stellte sich jedoch heraus, dass die Fahrerlaubnis des 57-Jährigen bereits im Januar erloschen war. Nach Beseitigung der Reifenpanne musste der Fahrer nun noch bis zum Eintreffen eines Ersatzfahrers seiner Spedition warten. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis.
 

Betäubungsmittel am Fahrersitz

Weibersbrunn, A 3, Rastanlage Spessart Süd Bei der Kontrolle eines 24-Jährigen Ungarn wurden am Mittwochabend zwei Kleinmengen Marihuana sichergestellt. Die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg sichteten bei einer Kontrolle zunächst einen Joint in der Mittelablage des Peugeot. Bei der folgenden Durchsuchung des Fahrzeuges wurde in der Fahrertüre noch ein Gläschen mit weiterem Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Ein vorausgegangener Konsum konnte nicht festgestellt werden, weshalb der junge Mann nach Aufnahme aller notwendigen Daten zur Sicherung des Strafverfahrens seine Reise fortsetzen konnte.
 
Meldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach
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