Samstag, 21.10.2017

Mehrere Unfälle im Kreis Aschaffenburg

Erneut kracht es auf der A45

Aschaffenburg Freitag, 06.10.2017 - 11:36 Uhr

Mehrere Male hat es binnen 24 Stunden im Landkreis Aschaffenburg gekracht. Dabei wurden zwei Personen verletzt.

Ein 67-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg kam am Donnerstagnachmittag auf der A3 bei Waldaschaff in Fahrtrichtung Würzburg beim Überholen mit seinem Mercedes auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern (wir berichteten). Der Mercedes rutschte auf den rechten Fahrstreifen und rammte einen dort fahrenden VW-Passat eines 54-Jährigen aus dem Kreis Offenbach. Durch den Anstoß wurde der VW nach rechts geschleudert. Er stieß gegen die Außenleitplanke, schleuderte über diese hinweg und überschlug sich auf einem angrenzenden abschüssigen Flurweg mehrfach. Erst 75 Meter abseits der Autobahn kam der VW mit Totalaschaden auf der Beifahrerseite zum Liegen. Der Mercedes kam nach seiner weiteren Schleudertour quer zur ursprünglichen Fahrtrichtung auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.

Beide Fahrer wurden schwer verletzt. Kräfte des Rettungsdienstes brachten sie ins Aschaffenburger Klinikum. Lebensgefahr besteht nach erstem Kenntnisstand nicht. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schadenssumme beläuft sich auf 22.000 Euro. An der Unfallstelle waren Kräfte der Feuerwehren aus Waldaschaff und Bessenbach im Einsatz. Sie sicherten unter anderem die Unfallstelle ab.

Die A3 war anfangs für etwa 30 Minuten in Richtung Würzburg voll gesperrt. Anschließend konnte der Verkehr zweispurig links an der Unfallstelle vorbeifließen. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu 10 Kilometern Länge. Dieser reichte zeitweilig bis in die Einhausung bei Goldbach/Hösbach zurück und löste an dem Lärmschutzgebäude die sogenannte Blockabfertigung aus. Gegen 19.15 Uhr war die Unfallstelle wieder komplett geräumt.

Bei Nässe zu schnell

Eine 20-Jährige aus dem Landkreis Aschaffenburg flog am Donnerstagnachmittag gegen 17.00 Uhr an der Anschlussstelle Aschaffenburg mit ihrem VW aus der Kurve und stieß auf der Nebenfahrbahn zur A3 gegen die Leitplanke. Die junge Frau war auf regennasser Fahrbahn offensichtlich zu schnell und verlor deshalb in der Rechtskurve die Kontrolle über ihren Pkw. Verletzt wurde niemand, die Schadenshöhe beträgt etwa 3.000 Euro.

Unfallserie auf der A45 nimmt kein Ende

Auch auf der A45 krachte es - und das gleich zwei Mal: Am Donnerstag wollte kurz vor 14.00 Uhr eine 52-Jährige aus dem Altlandkreis Alzenau mit ihrem BMW an der Anschlussstelle Karlstein auf die A45 in Richtung Aschaffenburg auffahren. Weil sich auf der Durchgangsfahrbahn der Autobahn Verkehr näherte, bremste sie im Bereich des Stopp-Schilds ab. Eine ihr nachfolgende 61-Jährige aus Alzenau am Steuer eines VW fuhr auf. Verletzte gab es zum Glück nicht. Beide Pkw blieben bedingt fahrbereit. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.

Das gleiche Szenario ereignete sich dann erneut heute an der Anschlussstelle Alzenau-Nord. Hier wollten gegen 08.35 Uhr ein 49-Jähriger und eine 20-Jährige - beide aus dem Altlandkreis Alzenau - in Richtung Hanau auffahren. Während der vorausfahrende 49-Jährige mit seinem VW im Bereich der Sichtlinie stand, fuhr ihm die 20-Jährige mit ihrem Ford ins Heck. Auch hier wurde niemand verletzt. Die Schadenshöhe beträgt etwa 1.000 Euro. Beide Fahrzeuge konnten weiterfahren.

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