Donnerstag, 21.09.2017

Mit 30 km/h, 2,5 Promille und ungeklärtem Frontseiten-Schaden auf der A3

VPI Aschaffenburg

Aschaffenburg Sonntag, 10.09.2017 - 12:33 Uhr

Nach Mitteilungen über einen Schlangenlinienfahrer am Samstagmorgen gegen 09:00 Uhr auf der A 3 bei Waldaschaff Richtung Würzburg konnte durch eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei ein Pkw Land Rover auf dem Seitenstreifen fahrend angetroffen werden.


 Der 61jährige Fahrer fuhr mit einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h. Die Anhaltesignale durch die vorausfahrende Streifenbesatzung wurden von dem 61jährigen ignoriert. Er wechselte auf den rechten Fahrstreifen und fuhr dort unbeirrt mit 30 km/h weiter. Erst ein Motorschaden am Kauppenaufstieg brachte das Fahrzeug schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen. Bei der Überprüfung des Fahrers wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,5 Promille. Der 61jährige wurde zur Dienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein wurde zur Vorbereitung der Entziehung der Fahrerlaubnis sichergestellt. Der Pkw Land Rover wies an der rechten Frontseite einen erheblichen Schaden auf. Der Pkw wurde als Beweismittel sichergestellt. Bislang konnte eine entsprechende Unfallstelle noch nicht ausfindig gemacht werden. Zeugen, welche sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter der Telefon-Nr. 06021/857-2530 in Verbindung zu setzen. 
 
       
 
Verkehrsunfall aufgrund medizinischer Ursache - Fahrer vor Ort verstorben
Mainaschaff, BAB A 3, Fahrtrichtung Frankfurt. Am Samstagmorgen gegen 09:15 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Mitteilungen über einen Gliederzug ein, welcher über eine längere Wegstrecke zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Aschaffenburg mehrmals die Außenleitplanke touchiert hätte und schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen sein soll. Unfallzeugen erkannten den Ernst der Lage und eilten dem Fahrer sofort zu Hilfe. Die umsichtigen Ersthelfer holten den Fahrer aus dem Führerhaus und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Der hinzukommende Rettungsdienst und der Notarzt übernahmen die weitere Reanimation. Diese musste jedoch nach kurzer Zeit erfolglos abgebrochen werden. Der 61jährige tschechische Lkw-Fahrer verstarb an der Unfallstelle. Die Autobahn musste für ca. 15 Minuten voll gesperrt werden. Danach konnte der linke Fahrstreifen und später auch der mittlere Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben werden. Es kam zu einem Rückstau von ca. 5 km Länge. Der Gliederzug wurde von einem hinzugerufenen Abschleppdienst abgeschleppt. Am Gliederzug entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 7.500 Euro. Die Außenleitplanke war auf einer Länge von ca. 1,5 km mehrfach stark beschädigt. Es wird von einem vorläufigen Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro ausgegangen. Die Absicherung der Unfallstelle wurde zunächst durch die Feuerwehren aus Mainaschaff und Aschafffenburg-Damm übernommen. Nach der Begutachtung der Schäden an der Außenleitplanke wurde die weitere Absicherung durch die Autobahnmeisterei Hösbach gestellt. > siehe Erstbericht: Lkw-Fahrer erleidet Kreislaufstillstand
 
 
 
Alkoholisierter Fahranfänger - geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden
Waldaschaff, Lkr. Aschaffenburg. Bei einer Kontrolle eines 17jährigen Rollerfahrers in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 02:15 Uhr in Waldaschaff konnte eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden werden. Ein Atemalkoholtest bei dem 17jährigen ergab zudem einen Wert von über 0,4 Promille. Für Fahranfänger in der Probezeit bzw. für Personen unter 21 Jahren gilt die 0,0 Promille-Grenze. Die Weiterfahrt wurde vor Ort unterbunden. Auf der Dienststelle wurde ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest durchgeführt.   

Originalmeldung der VPI Aschaffenburg
 
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