Sonntag, 11.12.2016

Polizei zieht fahrenden Schrotthaufen aus dem Verkehr

Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

Aschaffenburg Mittwoch, 30.11.2016 - 11:23 Uhr

Beamte des Schwerverkehrskontrolltrupps zogen am Dienstagnachmittag auf der A 3 bei Hösbach einen verkehrsunsicheren italienischen Kleintransporter aus dem Verkehr.

Wie sich bei der Kontrolle gegen 16.50 Uhr bei Hösbach herausstellte, befand sich der Transporter, der unbeladen von Italien in die Niederlande unterwegs war, sowohl optisch als auch technisch in einem miserablen Zustand. Die von den Beamten festgestellte Mängelliste liest sich - auszugsweise - wie folgt: Stabilisatoren an beiden Achsen ausgeschlagen, Bremsscheiben total verschlissen, zahlreiche lichttechnische Einrichtungen defekt, Auspuffaufhängung lose, Bremsleitungen eingerissen, Blattfedern der Hinterachse verschlissen, Lenkgestänge eingerissen, Lenkgetriebe ausgeleiert und mit „unendlichem“ Spiel. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der Transporter aufgrund der Mängel entweder verunfallt wäre oder bestenfalls als Pannenfahrzeug seinen Geist aufgegeben hätte. Die Weiterfahrt wurde an Ort und Stelle unterbunden. Dem 41-jährigen Fahrer mit Wohnsitz in Italien wurde aufgegeben, sein Gefährt entweder in einen verkehrssicheren Zustand versetzen zu lassen oder es der Verschrottung zuzuführen. Seine Überlegungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen dauern aktuell noch an. Für das anstehende Bußgeldverfahren musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
 
Einer schleppt für drei - Kleintransporter gewogen und für zu schwer befunden
Hösbach, Kreis Aschaffenburg. Für einen Klein-Lkw Ford Transit aus Nürnberg  endete am Dienstagnachmittag die Fahrt über die A 3 in Richtung Süden bei Hösbach. Beamte des Schwerverkehrskontrolltrupps bemerkten gegen 17.00 Uhr, dass der mit Gerüstteilen beladene Kleintransporter „massiv ächzend und mit gegrätschten Rädern daherkam“. Die Überprüfung des Gewichts des 3,5-Tonners auf einer Waage ergab, dass das zulässige Gesamtgewicht um mehr als 2,3 Tonnen überschritten war. Dies entspricht einer Überladung von mehr als 65 Prozent. Zwangsläufig waren dabei auch die zulässigen Achslasten massiv überschritten. Die der Vorderachse um 25, die der Hinterachse um mehr als 55 Prozent. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Durch den Fahrzeughalter wurden gleich zwei weitere Kleintransporter auf den Weg geschickt, um dem Ford Transit das Übergewicht abzunehmen. Auf den 25-jährigen Fahrer und den Firmenverantwortlichen kommen Bußgeldverfahren zu.

Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach
 
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