Freitag, 20.10.2017

Autofahrerin tödlich verletzt auf der A7 Richtung Ulm bei Biebelried

Polizei Unterfranken

mit Video

Biebelried Dienstag, 08.08.2017 - 08:48 Uhr

Am frühen Dienstagmorgen ist es auf der A7 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw gekommen.

Die Autofahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Ihr Beifahrer kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Aktuell ist die Autobahn in Richtung Ulm komplett gesperrt (Stand 08.30 Uhr).
 
Kurz vor 05.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall zwischen dem Autobahnkreuz Biebelried und der Anschlussstelle Kitzingen ereignet. Der exakte Unfallhergang ist derzeit noch unklar. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen könnte der beteiligte Lkw mit litauischer Zulassung auf den langsam vorausfahrenden Renault aufgefahren sein. Der Lastwagen schob den Pkw wohl etwa 30 Meter vor sich her, bevor dieser stark beschädigt und entgegen der Fahrtrichtung auf dem Standstreifen zum Stehen kam.
 
Die Autofahrerin wurde bei dem Verkehrsunfall so schwer verletzt, dass für sie jede Hilfe zu spät kam. Ihr Beifahrer wurde an der Unfallstelle vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer kam dem Sachstand nach mit dem Schrecken davon.
 
Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Im Einsatz befindet sich aktuell auch die Autobahnmeisterei. Zudem waren die Freiwilligen Feuerwehren Biebelried und Rottendorf vor Ort.
 
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten bleibt die A7 in Richtung Ulm komplett gesperrt. Der Verkehr wird von den Einsatzkräften am Autobahnkreuz Biebelried abgeleitet. Dadurch kommt es auch auf A3 zu Behinderungen.
 
Unbeteiligte Unfallzeugen sind bislang noch nicht bekannt. Wer die Kollision zwischen dem Lkw und dem Pkw beobachtet hat, wird daher dringend gebeten, sich mit der Verkehrspolizei unter Tel. 09302/910-0 in Verbindung zu setzen.

Originalmeldung Polizei Unterfranken
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