Sonntag, 17.12.2017

Schützenhaus in Kahl ausgebrannt - Kripo ermittelt

Löscharbeiten dauerten knapp drei Stunden

Michael Zimmer, Polizei Unterfranken (© Polizei Unterfranken)

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04.12.2017 - Kahl - Brand Schützenhaus (© Ralf Hettler)

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Kahl a. Main Montag, 04.12.2017 - 08:10 Uhr

In den frühen Montagmorgenstunden ist in dem örtlichen Schützenhaus in Kahl (Kreis Aschaffenburg), in dem sich auch eine Gaststätte befindet, ein Feuer ausgebrochen. Dem Sachstand nach wurde niemand verletzt.

Die Feuerwehr hat die Flammen im Griff. Die Löscharbeiten dauerten bis nach 7 Uhr am Montagmorgen  an.

Gegen 4.30 Uhr meldete sich eine Anwohnerin über Notruf bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken. Ihr war starker Rauch und Feuerschein aus dem Bereich des Schützenhauses in der Goethestraße aufgefallen. Streifen der Alzenauer Polizei und die Freiwilligen Feuerwehren aus Kahl und Karlstein waren rasch vor Ort. Sie stellten bereits bei der Anfahrt starken Rauch und Flammen im Dachstuhlbereich des Gebäudes, in dem sich auch eine Gaststätte befindet, fest. Kurze Zeit später stand dieses in Vollbrand.

Während die Löscharbeiten am Schießstand zunächst schnell Wirkung zeigten und die Flammen dort eingedämmt werden konnten, gelang es zunächst nicht bis zum Brandherd am Schützengebäude vorzudringen. Das Feuer hatte sich unterhalb des mit Blechpaneelen verkleideten Daches über den gesamten Schießstand und das quer davor angebaute eingeschossige Gebäude ausgebreitet.

Dies verursachte aufwändige Löscharbeiten. Um das Feuer löschen zu können, mussten die Blechpaneelen entfernt und das Dach auf einer Länge von nahezu 100 Meter geöffnet werden. Dazu wurde ein gewerblicher Bagger an die Einsatzstelle beordert. Weiter wurden weitere Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren Groß-Krotzenburg, Mömbris und Niedersteinbach, sowie der landkreiseigene Abrollbehälter Atemschutz aus Großostheim nachalarmiert.

Unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Frank Wissel kamen insgesamt 90 Feuerwehrleute mit 18 Fahrzeugen zum Einsatz. Insgesamt wurden 52 Atemschutzgeräteträger eingesetzt.
Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswägen und Personal der Unterstützungsgruppen Rettung aus Kahl und Alzenau vor Ort.
Die Gemeindewerke Kahl stellten vorsorglich die Gaszufuhr zum Gebäude ab. Am Gebäude entstand Totalschaden die Schadenshöhe liegt im sechsstelligen Bereich. Das Einsatzende wird voraussichtlich gegen 13.00 Uhr sein.

Personen wurden dem Sachstand nach nicht verletzt.
Zwischenzeitlich hat die Kripo Aschaffenburg die Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens aufgenommen.

dc/Meldung der Polizei Unterfranken/Meldung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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