Montag, 31.08.2015

Großbrand - Feuer nach mehreren Stunden gelöscht

LIVE-Ticker-Bericht - Lagerhalle in Leider in Flammen Donnerstag, 07.03.2013 - 18:08 Uhr

Im Aschaffenburger Ortsteil Leider hat eine Lagerhalle des Rohstoffunternehmens "Bernhard Westarp GmbH & Co. KG" gebrannt. Die Löscharbeiten dautern den ganzen Tag. Brennende Titanspähne sorgten dafür, dass die Feuerwehr den Brand nicht mit Wasser löschen konnte. Die Brandursache ist bisher unklar. Zwischendurch bestand Explosionsgefahr. LIVE-Ticker-Bericht mit drei Bilderserien und drei Videos

 

LIVE-Ticker-Bericht


Mehr zu dem Brand lesen Sie am Freitag im Main-Echo und ab 22.30 Uhr im Main-Netz


17:30 Uhr: Nach Angaben von Kriminaloberkommissar Dominik Schmidt von der Polizei Unterfranken ist das Feuer gelöscht. Nun werden noch vereinzelte Glutnester bekämpft.
 

16:15 Uhr: Aufgrund der bei dem Metallbrand entstandenen hohen Temperaturen bis über 2.000 Grad
Celsius wurden tragende Elemente der betroffenen Halle massiv in Mitleidenschaft gezogen. Es besteht Einsturzgefahr., das Gebäude droht in sich zusammenzufallen. 



16:07 Uhr: Die Situation hat sich allmählich beruhigt. Morgen finden Sie in unserem Blatt einen ausführlichen Bericht zum Großbrand.



15:50 Uhr: Kriminaloberkommissar Dominik Schmidt erklärt noch einmal, was heute passiert ist:

 


 

14:36 Uhr: Main-Netz-Leser "ThomasStaab" verweist im Kommentarbereich auf ein von ihm gedrehtes Youtube-Video. Noch ein paar Kilometer vom Brandort entfernt, heißt es in der Video-Beschreibunrg, habe es nach verbranntem Kunststoff gerochen.

14 Uhr: Die Bilder unseres Fotografen Ralf Hettler sind online.



Bildersrie von unserem Fotografen Ralf Hettler

13.45 Uhr: Laut den Spezialisten der Feuerwehr liegen die Messwerte in allen Bereichen weit unter den zulässigen Grenzwerten. Demnach geht von den Rauchwolken keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Eine Warnung der Menschen ist nicht mehr erforderlich.
 

13.25 Uhr: Erste Entwarnung! Das Feuer hat sich offenbar beruhigt. Der Zementwagen wird wohl nicht  mehr gebraucht. Das Zement wurde von der Feuerwehr für die Löschung der Titanspähne benötigt. Wasser alleine hätte nichts genutzt.


13.20 Uhr: Jetzt sind die Bilder unseres Main-Echo-Fotografen Stefan Gregor online

Bildergalerie von unserem Fotografen Stefan Gregor
 
13.00 Uhr: Die Einsatzkräfte bemühen sich darum, die Magnesiumbestände aus der Nebenhalle zu schaffen.
 

12.45 Uhr: Wie die Feuerwehr soeben mitteilte, wird ein Übergreifen der Flammen auf die Megnesiumlagerstätte nicht zu verhindern sein. Sollte das Metall ebenfalls Feuer fangen, besteht Explosionsgefahr. Das Werksgelände wird aus diesem Grunde geräumt und abgesperrt.


12.30 Uhr: Die Polizei bittet die Menschen rund um die Hafenrandstraße, ihre Fenster und Türen zu schließen. Die Feuerwehr prüft in diesen Minuten mit einer speziellen Messtechnik, wie gefährlich die Brandgase sind. Durch das Feuer kommt es zu einer starken Rauchentwicklung. Ersten Einschätzungen nach sind bisher 80 bis 100 Tonnen des zu Ballen gepressten Titan verbrannt. Der Sachschaden dürfte mehrere hunderttausend Euro betragen.


12 Uhr: Main-Netz-Leser Marina Huber, Arthur Silmen und Karl Brendler geben unserer Reaktion Bilder vom Brand. Marina Huber hat von ihrem Balkon das Feuer direkt vor Augen.



Bilder von unseren Lesern Marina Huber, Arthur Silmen und Karl Brendler

11.30 Uhr: In der Hafenrandstraße in Aschaffenburg-Leider brennt momentan die Lagerhalle der Rohstofffirma »Bernhard Westarp GmbH & Co. KG« . Verletzt wurde dabei niemand. Aus bisher ungeklärter Ursache sind dort Metallspäne aus Titan in Brand geraten.

Unser Fotograf Stefan Gregor spricht von »einem Großaufgebot der Feuerwehr«. Nach Auskunft der Feuerwehr können die brennenden Titanspäne nicht auf herkömmlichem Wege abgelöscht werden. Bei den auftretenden hohen Temperaturen zersetzt sich Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Infolgedessen besteht die Gefahr von Knallgasexplosionen, weshalb Wasser als Löschmittel nicht verwendet werden darf. Nur durch das Zumischen von Zement wird es den Einsatzkräften möglich sein, das Feuer zu bekämpfen.

Marcel Cichon, Manuel Barbosa, Stefan Gregor



 

Video von Marina und Oliver Huber aus Aschaffenburg-Leider, gefilmt von ihrem Balkon aus

 

Video von unserem Reporter Ralf Hettler

 

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