Samstag, 21.10.2017

Schnellbremsung missglückt - Zug kollidiert mit Blech auf Gleise bei Würzburg

Bundespolizei Würzburg

Würzburg/Bergtheim Dienstag, 01.08.2017 - 11:32 Uhr

In Bergtheim ist am heutigen Morgen eine Regionalbahn mit einem größeren Stück Wellblech kollidiert. Das Hindernis war vermutlich von einem Firmengelände in die Gleise geweht worden.

Die Bundespolizei prüft nun, ob der Vorfall strafrechtliche Folgen hat.

Heute Morgen, gegen 05:30 Uhr, entdeckte der Triebfahrzeugführer einer nach
Schweinfurt fahrenden Regionalbahn in Bergtheim ein Hindernis vor ihm in den
Gleisen liegen. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung kam der Zug nicht rechtzeitig
zum Stehen und überfuhr das Hindernis. Es handelte sich dabei um ein etwa drei
Meter langes und eineinhalb Meter breites Wellblechstück, welches von einem
angrenzenden Firmengelände stammte. Von dort war es aller Wahrscheinlichkeit
nach vom Wind in das Bahngleis getragen worden.

Durch die Schnellbremsung und die Kollision kam glücklicherweise niemand zu
Schaden. Auch an der Regionalbahn waren keine nennenswerten Beschädigungen
erkennbar. Im Laufe des Tages soll der Zug jedoch im Betriebswerk noch genauer
untersucht werden.

Die Bahnstrecke zwischen Würzburg und Schweinfurt war wegen des Vorfalls
vorübergehend nur eingleisig befahrbar, weshalb es zu Verspätungen im
Bahnverkehr kam.

Die Bundespolizei hat wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den
Bahnverkehr Ermittlungen aufgenommen. Von Relevanz ist dabei, ob die betroffene
Firma bei der Sicherung der gelagerten Gegenstände vorwerfbare Fehler gemacht
hat.

Originalmeldung der Bundespolizei Würzburg
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