Mittwoch, 23.08.2017

15 Jähriger zusammengeschlagen: Kieferbruch und Schädel-Hirn-Trauma

Körperverletzung im Würzburger Hauptbahnhof

Würzburg Montag, 10.04.2017 - 11:53 Uhr

In Folge massiver Faustschläge hat am Freitagabend (7. April) im Hauptbahnhof Würzburg ein 15-Jähriger erhebliche Verletzungen am Kopf erlitten und musste im Krankenhaus stationär behandelt werden. Der vermeintliche Täter ist erst 14 Jahre alt.

Einsatzkräfte der Bundespolizei, die am Freitagabend die Anreise von Fußballfans im Hauptbahnhof Würzburg überwachten, trafen gegen 19 Uhr in der Bahnhofshalle auf einen aus der Nase blutenden 15-Jährigen. Dieser gab gegenüber den Beamten an, auf einem Bahnsteig von einem ihm grob bekannten Jugendlichen mit Faustschlägen gegen Kopf und Oberkörper angegriffen worden zu sein. Hintergrund dieser der Tat blieb bislang unklar.

Ein Zeuge des Angriffs erklärte, dass der Angreifer nach der Tat in einen Regionalzug in Richtung Lauda eingestiegen und davon gefahren sei. Während der 15-Jährige von Rettungssanitätern in ein Würzburger Krankenhaus gebracht wurde, konnte die Bundespolizei ermitteln, dass der vermeintliche Täter in Geroldshausen (Landkreis Würzburg) den Zug verlassen hatte und leitete dort mit mehreren Beamten eine Fahndung ein. Tatsächlich gelang es dabei den Gesuchten – ein erst 14-Jähriger – gegen 21 Uhr vorübergehend festzunehmen.

Im Beisein seiner Mutter wurde der Jugendliche in der Bundespolizeiinspektion erkennungsdienstlich behandelt und vernommen. Er verweigerte die Aussage und zeigte sich auch gegenüber den Bundespolizisten uneinsichtig und aggressiv. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung. Die Bundespolizei wird in die Ermittlungen auch das zuständige Jugendamt einbeziehen.

Nach Kenntnisstand der Bundespolizei erlitt das 15-jährige Opfer durch die Faustschläge unter anderem einen Kieferbruch sowie ein Schädel-Hirn-Trauma. Er musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

Quelle: Bundespolizei Würzburg

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