Dienstag, 28.03.2017

Nach Bahnunfall in Obernau - Gesundheitszustand der Verletzten weiter kritisch

Zerstörter Fahrkartenautomat in Langenprozelten
Bundespolizei Würzburg Montag, 18.06.2012 - 15:33 Uhr

Nachdem am vergangenen Freitag (15. Juni) eine 50-jährige Frau beim Überqueren der Bahngleise in Aschaffenburg-Obernau von einem Zug erfasst und schwer verletzt wurde (wir berichteten) halten die Ermittlungen der Bundespolizei an. Der Gesundheitszustand der Verletzten ist weiterhin kritisch.

Nach Bahnunfall in Obernau - Gesundheitszustand der Verletzten weiter kritisch

Würzburg/Aschaffenburg, 18. Juni 2012 Nachdem am vergangenen Freitag (15. Juni) eine 50-jährige Frau beim Überqueren der Bahngleise in Aschaffenburg-Obernau von einem Zug erfasst und schwer verletzt wurde (wir berichteten) halten die Ermittlungen der Bundespolizei an. Der Gesundheitszustand der Verletzten ist weiterhin kritisch.

Wie berichtet, erfasste eine Regionalbahn am vergangenen Freitagvormittag in Obernau eine 50-Jährige. Die Frau aus Karlsruhe schob gerade ihr Fahrrad über einen Fußgängerübergang, der mit einer Umlaufsperre in Form eines Geländers gesichert ist. Sie hatte den nahenden Zug anscheinend nicht bemerkt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand der Bundespolizei fuhr die Regionalbahn zum Unfallzeitpunkt etwa 60 km/h. 300 Meter vor dem Fußgängerübergang hatte der Triebfahrzeugführer vorschriftsgemäß einen Signalpfiff abgegeben. Als der 32-jährige Zugführer die Frau bemerkte, leitete er sofort eine Schnellbremsung ein. Trotzdem erfasste der Zug die Frau und kam erst 100 Meter nach dem Bahnübergang zum stehen.

Schwer verletzt wurde die Dame mit einem Rettungshubschrauber in eine Frankfurter Klinik gebracht und notoperiert. Dabei musste der Verunfallten ein Bein amputiert werden. Auch weiterhin ist ihr Gesundheitszustand kritisch.

Bei der Verletzten handelt es sich um eine zurzeit in Aschaffenburg lebende Karlsruherin. Die Dame ist körperlich beeinträchtigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie sich deshalb nicht rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich entfernen konnte.

Durch die Auswertung des elektronischen Fahrtenspeichers der Regionalbahn und die Vernehmung des Triebfahrzeugführers erwarten die Ermittler weitere Erkenntnisse zum Unfallhergang. Die Vernehmung konnte jedoch bislang nicht durchgeführt werden, da der Mann in Folge des Unfalls selbst einen Schock davontrug.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Bundespolizei
 

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