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11.12.2012 00:00 Uhr 0 Kommentare

Zu betrunken für weitere Bestellung

Gericht: Angeklagter hat bei Polizisten geredet - »Die anderen sind auf ihn losgegangen«

Aschaffenburg 
Im Prozess wegen versuchten Totschlags hat ein Polizist gestern vor dem Aschaffenburger Landgericht ausgesagt: Der Angeklagte habe bei ihm am Neujahrstag bestritten, kurz vorher einen 17-Jährigen niedergestochen zu haben (siehe Hintergrund): Nach dieser Aussage wären die anderen auf den 22-Jährigen losgegangen, nachdem sie ihn »blöd angemacht« hätten. Aus dem Gerangel habe er sich befreit.
Heftig berauscht
Polizisten und Zeugen erinnerten sich daran, dass der Angeklagte zur Tatzeit heftig berauscht war: Die Bedienung einer Diskothek sagte, sie habe dem 22-Jährigen keinen Alkohol mehr ausgeschenkt, weil er zu betrunken gewesen sei, um etwas zu bestellen. Weil er einen Plastikbecher nach ihr geworfen habe, sei der Mann vom Sicherheitsdienst vor die Tür gesetzt worden.
Einer Polizistin, die kurz nach 5 Uhr wegen einer Schlägerei im Rossmarkt alarmiert worden war, hatte den Angeklagten kurz nach 4 Uhr kontrolliert, weil er in der Innenstadt randaliert hatte - auch dabei sei er ziemlich alkoholisiert gewesen.
Schon da stand der 22-Jährige übrigens im Verdacht, eine Stunde vorher an einer Messerstecherei beteiligt gewesen zu sein. Später stellte sich aber heraus, dass der hier gesuchte Täter älter war. Außerdem hatte der jetzt wegen versuchten Totschlags Angeklagte kein Messer bei sich, als er kontrolliert wurde (wir berichteten). Eine andere Polizistin sagte aus, der schwer an der Hand verletzte Angeklagte sei so betrunken gewesen, dass er sich kaum aufrecht halten konnte.
Am 29. Oktober hatte der Angeklagte schon einmal Ärger mit der Polizei: Vor einer Gaststätte in der Innenstadt wollte er verhindern, dass die Beamten einen Exhibitionisten festnahmen, um dessen Personalien zu klären. Er störte den Einsatz und versuchte am Ende sogar vergeblich, den Verhafteten aus dem Polizeiauto zu ziehen. Ruhe gab er erst, als die Polizisten Pfefferspray einsetzten.
Der Prozess wird heute um 9 Uhr fortgesetzt.
wdr
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