Dienstag, 24.10.2017

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Urteil im Goldbacher Mordprozess 17.02.2012

»Es ging um die Vereinigung im Tod«

Es war ein Nach­mit­tag im April, als die 25-Jäh­ri­ge ih­ren Mann in ih­rer Gold­ba­cher Woh­nung emp­fing. Seit ein paar Mo­na­ten leb­te das Ehe­paar ge­t­rennt, doch es gab im­mer wie­der Kon­tak­te. An die­sem Don­ners­tag brach­te der 34-Jäh­ri­ge Haus­schu­he für die ge­mein­sa­me klei­ne Toch­ter mit - aber auch ei­nen Ab­schieds­brief so­wie ei­nen an­dert­halb Ki­lo schwe­ren Me­tall­ham­mer. Mit dem schlug er kur­ze Zeit spä­ter zu.

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Gericht erkennt Heimtücke 17.02.2012

Lebenslang im Goldbacher Mordprozess

Der Goldbacher Mordprozess ist am Freitagmittag zu Ende gegangen. Der 34-jährige Angeklagte ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden und kommt frühestens nach 15 Jahren wieder aus dem Gefängnis. Das Gericht erkannte heimtückische Beweggründe. Die Verteidigung hat Revision angekündigt.

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Goldbacher Mordprozess 09.02.2012

Für Mord an der Ehefrau lebenslang ins Gefängnis?

Muss der 34-Jäh­ri­ge, der am 7. A­pril sei­ne ge­t­rennt von ihm le­ben­de Ehe­frau in de­ren Gold­ba­cher Woh­nung er­sto­chen hat, den Rest sei­nes Le­bens ins Ge­fäng­nis? Ober­staats­an­walt Hel­mut Ha­sen­stab und Ne­ben­kla­ge­ver­t­re­ter To­bias Rein­hart for­der­ten ges­tern für Mord die Höchst­stra­fe; die Ver­tei­di­ger Achim Gro­ep­per und Jens Go­y­mann be­an­trag­ten ei­ne be­fris­te­te Haft für ei­nen »min­der schwe­ren Fall des Tot­schlags«.

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Plädoyers im Prozess um Mord in Goldbach 08.02.2012

Lebenslange Haft gefordert

Im Prozess gegen einen Mann, der seine Frau in Goldbach (Kreis Aschaffenburg) mit Messer und Hammer getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für den Angeklagten gefordert. Die Frau sei vor dem Angriff völlig arglos gewesen, sagte der Oberstaatsanwalt am Mittwoch in seinem Plädoyer vor der Großen Strafkammer des Aschaffenburger Landgerichts. Er gehe von einer heimtückischen Attacke und damit von Mord aus.

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Goldbacher Mordprozess 03.02.2012

Gutachter: »Der Mann stand dabei nicht neben sich«

Im Gold­ba­cher Mord­pro­zess hat der psy­ch­ia­tri­sche Gu­t­ach­ter ges­tern kei­ne ein­deu­ti­ge Stel­lung­nah­me ab­ge­ge­ben: Der Würz­bur­ger Pro­fes­sor Mar­tin Kru­pin­ski schil­der­te ver­schie­de­ne Va­ri­an­ten der Blut­tat, die un­ter­schied­li­che Rück­schlüs­se auf die Schuld­fähig­keit des An­ge­klag­ten zu­las­sen.

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Goldbacher Mordprozess 02.02.2012

Wegen Unterhalt und Scheidung Anwälte gefragt

Mit der Ver­neh­mung der Schei­dungs­an­wäl­te ist ges­tern der Pro­zess ge­gen ei­nen 34-Jäh­ri­gen aus dem Kreis Aschaf­fen­burg fort­ge­setzt wor­den, der am 7. A­pril des ver­gan­ge­nen Jah­res sei­ne ge­t­rennt von ihm le­ben­de Ehe­frau in de­ren Gold­ba­cher Woh­nung er­sto­chen hat. Er­neut ver­such­te Ver­tei­di­ger Achim Gro­ep­per, den Mord­vor­wurf zu ent­kräf­ten: Sein Man­dant ha­be sein Op­fer nicht von hin­ten mit dem Ham­mer at­ta­ckiert.

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Goldbacher Mordprozess 31.01.2012

Voreinander keinen Respekt mehr gehabt

Im Er­lan­ge­ner Kran­ken­haus hat der An­ge­klag­te des Gold­ba­cher Mord­pro­zes­ses die Fahn­der auf sei­ne Spur ge­bracht. Ges­tern schil­der­te ei­ne Po­li­zis­tin aus Mit­tel­fran­ken vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt, was der 34-Jäh­ri­ge ei­ner Kran­ken­schwes­ter of­fen­bart hat­te. Es sei et­was Sch­lim­mes pas­siert, ha­be der Mann ge­sagt. Und: »Sie dürf­ten mich nicht be­han­deln, wenn Sie wüss­ten, was ich ge­tan ha­be.«

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Goldbacher Mordprozess 27.01.2012

Aussage bei der Polizei verwertbar?

Im Gold­ba­cher Mord­pro­zess wird die Gro­ße Straf­kam­mer des Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richts vo­r­erst nicht ent­schei­den, ob sie die Aus­sa­gen des An­ge­klag­ten bei der Po­li­zei ver­wer­tet. Über ei­nen An­trag des Ver­tei­di­gers Achim Gro­ep­per, die­se nicht zu be­rück­sich­ti­gen, gab es ges­tern kei­nen Be­schluss.

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Goldbacher Mordprozess 26.01.2012

Auch frühere Freundin mit Messer bedroht

Der An­ge­klag­te im Gold­ba­cher Mord­pro­zess hat schon früh­er ein­mal ei­ne Freun­din mit dem Mes­ser be­droht, als die sich zwi­schen­zeit­lich von ihm tren­nen woll­te. Im Ge­gen­satz zu sei­ner spä­te­ren Ehe­frau, die er am 7. A­pril in de­ren Gold­ba­cher Woh­nung er­stach, kam die­se Part­ne­rin al­ler­dings un­ver­letzt da­von. Ges­tern sag­te sie vor der Gro­ßen Straf­kam­mer des Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richts aus.

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Goldbacher Mordprozess 20.01.2012

»Ich werde sie töten wie ein Schwein«

Vor den tödlichen Messerstichen am Nachmittag des 7. April 2011 soll der Angeklagte im Goldbacher Mordprozess seine getrennt von ihm lebende Ehefrau massiv bedroht haben: Er werde sie »töten wie ein Schwein«, gab eine Stiefschwester der Frau vor dem Aschaffenburger Landgericht eine angebliche Ankündigung des 34-Jährigen wieder.

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Goldbacher Mordprozess 19.01.2012

Getötete Fau hatte Angst vor gewaltätigem Mann

Im Mord­pro­zess ge­gen ei­nen 34-Jäh­ri­gen, der am 7. A­pril des ver­gan­ge­nen Jah­res in Gold­bach sei­ne ge­t­rennt von ihm le­ben­de Ehe­frau er­sto­chen hat (wir be­rich­te­ten), sag­ten am Mittwoch An­ge­hö­ri­ge der in der Tür­kei ge­bo­re­nen Frau aus. Die­se ga­ben an, dass die 26-Jäh­ri­ge die Tren­nung von ih­rem Mann als end­gül­tig an­ge­se­hen ha­be. Die Frau ha­be des­halb Angst vor der Ge­walt­tä­tig­keit ih­res Man­nes ge­habt.

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Goldbacher Mordprozess 12.01.2012

»Ich fühlte mich von ihr abhängig« - Angeklagter rechtfertigt seine Bluttat

Sei­ne Frau soll ihn so sehr ge­reizt ha­ben, dass er nicht mehr wuss­te, was er tat: Die­sen Ein­druck woll­te am Mittwoch der 34-jäh­ri­ge An­ge­klag­te vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt ver­mit­teln, der am Nach­mit­tag des 7. A­pril sei­ne ge­t­rennt von ihm le­ben­de Ehe­frau in de­ren Gold­ba­cher Woh­nung mit ei­nem Ham­mer ge­schla­gen und mit ei­nem Ste­ak­mes­ser er­sto­chen hat.

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Frau in Goldbach getötet 11.01.2012

Mord mit Messer und Hammer – Ehemann gesteht vor Gericht

Ein 34 Jahre alter Mann hat am Mittwoch vor dem Landgericht Aschaffenburg gestanden, im April 2011 seine Frau in Goldbach getötet zu haben. Er habe sie zunächst nur bedrohen und nicht töten wollen, ließ er am Mittwoch vor der Großen Strafkammer durch seinen Anwalt verlesen.

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Prozess um Goldbach-Mord vertagt 23.12.2011

Ist das Gericht befangen?

Da ha­ben sich die Ver­t­re­ter der über­re­gio­na­len Me­di­en ges­tern wohl ver­geb­lich auf den Weg nach Aschaf­fen­burg ge­macht: Kaum hat­te vor der Gro­ßen Straf­kam­mer des Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richts der Mord­pro­zess ge­gen ei­nen 34 Jah­re al­ten Ma­ler und La­ckie­rer aus dem Kreis Aschaf­fen­burg be­gon­nen, war er auch schon wie­der be­en­det: Wahl­ver­tei­di­ger Achim Gro­ep­per hält die Be­rufs­rich­ter der Straf­kam­mer für be­fan­gen.

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