Donnerstag, 17.08.2017

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Artikel

Immer mehr ins Radikale abgedriftet 22.06.2012

Streikende Iraner verlieren Unterstützer

Die iranischen Asylbewerber in Würzburg haben mit ihrem Dauerprotest viel erreicht: Sie sind Medien-Dauerthema, einige sind als Flüchtlinge anerkannt worden. Andere jedoch nicht. Und die kämpfen weiter. Mit verschärften Mitteln. Die Unterstützer distanzieren sich.

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Würzburger Asylbewerber 22.06.2012

Iraner wollen Hungerstreik verschärfen und auf Wasser verzichten

Die seit fast 100 Tagen in Würzburg protestierenden Iraner wollen ihren Hungerstreik weiter verschärfen und auch auf das Trinken von Wasser verzichten. Das kündigten die Männer am Freitag für den Fall an, dass ihre Anträge nicht binnen fünf Tagen von der zuständigen Behörde bearbeitet worden sind.

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Nach Urteilsspruch des Verwaltungsgerichts 21.06.2012

Hungerstreikende Iraner ziehen erneut vor Verwaltungsgerichtshof

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) muss sich zum vierten Mal mit der Demonstration iranischer Flüchtlinge in Würzburg befassen. Die Iraner kündigten am Mittwoch an, den Beschluss des Würzburger Verwaltungsgerichts vom vergangenen Freitag nicht zu akzeptieren. Das Gericht hatte in seiner Entscheidung nahezu alle beschränkenden Auflagen der Stadt für den weiteren Protest der Iraner bestätigt – einzig das Verbot zugenähter Lippen und Fotos davon kassierten die Richter.

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Chronologie 21.06.2012

Der Protest der zehn iranischen Flüchtlinge in Würzburg

Seit drei Monaten bestimmen sie die Nachrichten aus Würzburg: Mehrere iranische Asylbewerber kämpfen mit einem Dauerprotest in der Innenstadt gegen die Asylpolitik und um Anerkennung als Flüchtlinge. Der Evangelische Pressedienst (epd) zeichnet die Entwicklungen nach:

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Hungerstreikende in Würzburg 20.06.2012

Asylbewerber dürfen mit zugenähten Mündern protestieren

Die seit Monaten in Würzburg streikenden iranischen Asylbewerber haben vor Gericht einen Teilerfolg errungen: Sie dürfen ihre Münder zunähen und damit öffentlich protestieren. Mehr Platz und Komfort steht ihnen dem Urteil zufolge jedoch nicht zu.

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Hungerstreikende Iraner in Würzburg 20.06.2012

Zugenähte Lippen ja, Zelt nein – Verwaltungsgericht Würzburg hat über Stadt-Auflagen geurteilt

Die iranischen Flüchtlinge in der Würzburger Innenstadt dürfen auch weiterhin mit zugenähten Mündern demonstrieren. Dem Beschluss des Würzburger Verwaltungsgerichts zufolge darf die Stadt den Iranern nicht untersagen, mit zugenähten Lippen zu demonstrieren oder Fotos davon zu zeigen

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Würzburg 19.06.2012

Iraner-Protest: Umzug zum Kürschnerplatz

Die in der Würz­bur­ger In­nen­stadt de­mon­s­trie­ren­den Asyl­be­wer­ber ha­ben ges­tern Wi­der­spruch ge­gen ei­nen Be­scheid der Stadt Würz­burg ein­ge­reicht. Sie wen­den sich da­mit ge­gen die am Frei­tag ver­häng­ten Ein­schrän­kun­gen der seit dem 18. März lau­fen­den Pro­test­ver­samm­lung (wir be­rich­te­ten). Die Stadt hat­te den Ira­nern et­wa un­ter­sagt, wei­ter­hin mit zu­ge­näh­ten Mün­dern zu de­mon­s­trie­ren. Un­ter­des­sen ha­ben die Ira­ner ei­ne der städ­ti­schen Aufla­gen er­füllt:

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Mit zugenähtem Mund nicht zur Demo 16.06.2012

Stadt Würzburg schränkt Iraner-Protest erheblich ein

Die Stadt Würz­burg hat die Pro­test­ak­ti­on der hun­ger­st­rei­ken­den ira­ni­schen Asyl­be­wer­ber er­heb­lich ein­ge­schränkt. Das Rat­haus un­ter­sag­te ges­tern, dass Flücht­lin­ge mit zu­ge­näh­ten Mün­dern an der De­mon­s­t­ra­ti­on teil­neh­men und Bil­der von ih­nen sicht­bar auf­ge­hängt wer­den. Dies sei nö­t­ig, um die Öf­f­ent­lich­keit zu schüt­zen. Die Ira­ner müs­sen zu­dem an ei­nen an­de­ren Ort in der In­nen­stadt um­zie­hen. Und:

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Würzburg 09.06.2012

Iraner-Protest: Bundesweite Bewegung?

Trotz der Kri­tik ih­rer Lands­leu­te (wir be­rich­te­ten) wol­len die ira­ni­schen Flücht­lin­ge mit ih­rem Pro­test nicht nach­las­sen. Im Ge­gen­teil: In ei­ner Pres­se­kon­fe­renz im Pa­vil­lon am Würz­bur­ger Do­mi­ni­ka­ner­platz kün­dig­te Ab­dol­ba­set So­l­ei­ma­ni, ei­ner der Hun­ger­st­rei­ken­den, ges­tern an, an die Ak­tio­nen aus­zu­wei­ten.

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Würzburg 05.06.2012

Zwei Iraner nähen sich aus Protest Münder zu

Aus Pro­test ge­gen ih­re dro­hen­de Ab­schie­bung ha­ben sich in Würz­burg zwei ira­ni­sche Asyl­be­wer­ber ih­re Mün­der mit Fa­den zu­ge­näht. Sie tra­ten zu­dem am Mon­tag er­neut in ei­nen Hun­ger­st­reik. Das Ziel der ins­ge­s­amt acht Ira­ner ist es, so­fort als po­li­ti­sche Flücht­lin­ge an­er­kannt zu wer­den. Zu­dem for­dern sie die Ab­schaf­fung der Ge­mein­schafts­un­ter­künf­te und ei­nen Ab­schie­be­stopp.

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Aktion stößt auf Ablehnung 04.06.2012

Iraner in Würzburg verschärfen Protest – zugenähte Münder

Die Asylbewerber aus dem Iran kämpfen in Würzburg seit Monaten hartnäckig für ihre politische Anerkennung. Nach dem Hungerstreik greifen einige von ihnen nun zu noch drastischeren Mitteln: Sie haben sich den Mund zugenäht. Ihre Aktion stößt auf Ablehnung.

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In der Innenstadt 30.04.2012

Zehn Iraner in Würzburg wieder im Hungerstreik

Die Behörden sind ihnen nicht schnell genug: Weil asylsuchende Iraner noch immer keine Post vom Bundesamt für Flüchtlinge bekommen haben, trinken sie seit Montag nur noch Wasser. Ihr Hungerstreik in Würzburg geht damit in die zweite Runde. Das Amt sieht sich im Zeitplan.

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Asylbewerber-Heim Aschaffenburg 18.04.2012

Der Stacheldraht kommt »weitestgehend« weg

Nach Pro­tes­ten ge­gen die Zu­stän­de in der Aschaf­fen­bur­ger Ge­mein­schafts­un­ter­kunft für Asyl­be­wer­ber hat der CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Pe­ter Win­ter (Wal­da­schaff) ges­tern ei­nen Teil­er­folg ge­mel­det:

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Gericht bestätigt Entscheidung der Stadt 12.04.2012

Iranische Flüchtlinge müssen weg vom Rathaus

Die ira­ni­schen Asyl­be­wer­ber dür­fen ab heu­te nicht mehr vor dem Würz­bur­ger Rat­haus zel­ten. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Würz­burg be­stä­tig­te ges­tern abend ei­ne ent­sp­re­chen­de Ver­fü­gung der Stadt Würz­burg. Die Be­trof­fe­nen hat­ten da­ge­gen einst­wei­li­gen Rechts­schutz be­an­tragt. Die Rich­ter er­klär­ten, nach über drei­wöchi­ger Dau­er der Ak­ti­on sei es rech­tens, dass die Stadt ei­ne Ver­la­ge­rung an ei­nen an­de­ren Ort ver­lan­ge.

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Als Masoud Hosinzadeh seinen Hungerstreik beendet 06.04.2012

Erst mal wieder essen

Masoud Hosinzadeh zögert. Er blickt in den Sitzungssaal im Würzburger Rathaus. Er hat seit über zwei Wochen nichts gegessen. 30 Journalisten schauen ihn an, Politiker, etwa 40 Besucher. Drei Fernsehkameras sind auf ihn gerichtet. Die Vorsitzende der Internationalen Förderation für iranische Flüchtlinge, Shahnaz Morattab, hat ihn gerade gebeten, den Hungerstreik für beendet zu erklären.

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Würzburg 05.04.2012

Hungerstreik nach rundem Tisch ausgesetzt

Seit 16 Ta­gen wa­ren sie in ei­nem Zelt vor dem Würz­bur­ger Rat­haus im Hun­ger­st­reik. Ges­tern Nach­mit­tag teil­te der Sp­re­cher der zehn ira­ni­schen Asyl­be­wer­ber das vor­läu­fi­ge En­de der Pro­test­ak­ti­on mit. Vor­an­ge­gan­gen war ein run­der Tisch mit Ver­t­re­tern von Be­hör­den, der Stadt und So­zial­di­ens­ten. Sie konn­ten zwar nicht die For­de­rung nach so­for­ti­ger An­er­ken­nung der Be­trof­fe­nen er­fül­len.

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