Montag, 23.10.2017

Vielfalt leben

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Aschaffenburg 08.07.2013

Sie sucht eine Alternative für Deutschland

»Mein Na­me ist Sa­man­tha Buf­fong, ich bin 37 Jah­re alt und le­be in Hös­bach. Ge­bo­ren wur­de ich auf der Ka­ri­bik-In­sel Do­mi­ni­ca, die gut 65 000 Ein­woh­ner hat.

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Aschaffenburg 06.07.2013

Ein Architekt des Miteinanders

Par­fait Kik­houn­ga-Ngot ist Ar­chi­tekt. Nicht nur von Be­rufs we­gen, son­dern in sei­nem gan­zen We­sen: Der 59-Jäh­ri­ge will ge­stal­ten, er will tun. In Aschaf­fen­burg hat der Kon­go­le­se den Afri­ka-Freun­des­kreis Af­ka mit auf­ge­baut und ist heu­te des­sen Prä­si­dent: Seit fünf Jah­ren ist der Ve­r­ein nicht nur Platt­form für Men­schen, die ih­re Wur­zeln in Afri­ka ha­ben.

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Aschaffenburg 05.07.2013

Er ist Chinese aus Vietnam und Gastronom aus Leidenschaft

»Mein Na­me ist Ch­inh Lung Lai - das be­deu­tet »ge­rech­ter Dra­che«. Ich bin mit Lei­den­schaft Ga­s­tro­nom und ha­be in der Aschaf­fen­bur­ger St­ein­gas­se das Re­stau­rant Ai Food auf­ge­macht.

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Aschaffenburg 05.07.2013

Ost-Anatolien ist nicht mehr ihre Welt

Ipek Ipek hat ei­nen wei­ten Weg hin­ter sich. Ge­bo­ren wur­de sie in ei­ner an­de­ren Welt: in Osta­na­to­li­en. Heu­te lebt die 36-Jäh­ri­ge als al­lein­er­zie­hen­de Mut­ter von zwei Kin­dern, 9 und 16 Jah­re alt, in Nilk­heim. Sie hat nicht nur Tau­sen­de von Ki­lo­me­tern über­wun­den - son­dern auch ei­ne Kul­tur, in der ei­ne Frau we­ni­ger selbst­be­stimmt le­ben kann als ein Mann.

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Aschaffenburg 04.07.2013

Der Sommer ist sein Metier

Roc­co Sor­a­ce ist froh, dass der Som­mer end­lich da ist: Denn nur wenn die Son­ne scheint, sch­le­cken die Men­schen in Aschaf­fen­burg sein Eis. Und nur wenn die Son­ne scheint, ma­chen die So­lar­an­la­gen sei­ner Fir­ma Cone­con Sinn. Der Ita­lie­ner, der seit Mit­te der 80er-Jah­re in Aschaf­fen­burg lebt, setzt al­so gleich dop­pelt auf die hei­ße Jah­res­zeit.

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Aschaffenburg 04.07.2013

Auf der deutschen Schule in Barranquilla fing alles an

»Mein Na­me ist Alex­an­d­ra Na­var­ro-Sch­natz, ich bin 40 Jah­re alt und le­be seit 1991 in Aschaf­fen­burg.
Ich hat­te aber schon vor mei­ner An­kunft Kon­takt zu Deut­sch­land: In Ko­lum­bi­en ha­be ich die deut­sche Schu­le in Bar­ran­quil­la be­sucht. Bar­ran­quil­la ist im Ver­g­leich zu Aschaf­fen­burg ei­ne gro­ße Stadt: Sie hat rund 1,8 Mil­lio­nen Ein­woh­ner. Es ist sehr warm dort, die durch­schnitt­li­che Tem­pe­ra­tur liegt bei 31 Grad am Tag.

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Aschaffenburg 02.07.2013

Ihr Herz schlägt für Rot-Weiß

»Mein Na­me ist Ire­ne Frand­sen-Ro­e­ger, ich bin 57 Jah­re alt und wur­de in Jüt­land ge­bo­ren - das ist ei­ne Hal­b­in­sel, die zum Kö­n­ig­reich Dä­ne­mark ge­hört. Dä­ne­mark ist ein In­sel­reich mit über 400 In­seln, von de­nen aber nicht al­le be­wohnt sind.

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Aschaffenburg 04.07.2013

Sie gibt Kindern neue Chancen

Ne­j­la Kal­kan ist in Deut­sch­land ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen, »sehr ein­ge­deutscht«, wie sie selbst sagt und in Aschaf­fen­burg zu­hau­se - ihr Ehe­mann Ay­kut Kal­kan ist er­folg­reich im Au­to­han­del und im Im­mo­bi­li­en­ge­schäft. Trotz­dem fühlt sich die 39-Jäh­ri­ge auch in ei­ner an­de­ren Kul­tur da­heim: »Wenn man mich heu­te fra­gen wür­de, wür­de ich sa­gen: Ich bin tür­kisch.«

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Aschaffenburg 02.07.2013

Alltag zwischen Angst und Hoffnung

Emal Ami­ri will end­lich Ge­wiss­heit ha­ben -  der 19-jäh­ri­ge Afg­ha­ne weiß nicht, ob er in Deut­sch­land blei­ben darf. Als Flücht­ling hat er je­den Tag Angst da­vor, dass die Po­li­zei vor sei­ner Tür im Asyl­be­wer­ber­heim steht und ihn ins Flug­zeug ver­frach­tet. »Das macht mich fer­tig und to­tal trau­rig«, sagt der jun­ge Mann.

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Aschaffenburg 02.07.2013

»Ich würde gerne in Afrika Urlaub machen«

Mein Na­me ist Hai­rat Is­sa Mo­ha­man, ich bin elf Jah­re alt und ge­he aufs Des­sau­er Gym­na­si­um. Ich bin in Ham­burg ge­bo­ren und le­be seit 2006 in Aschaf­fen­burg. Mei­ne El­tern sind hier­her ge­zo­gen, als ich vier Jah­re alt war. Ich ha­be auch Ge­schwis­ter: Mein klei­ner Bru­der ist drei, mei­ne Schwes­ter ist sechs und der gro­ße Bru­der ist 13. Es ist ganz okay, die Mitt­le­re zu sein.

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Aschaffenburg 01.07.2013

Die Musik als Spiegel des Lebens

Mit­un­ter benei­de er Men­schen, die an ei­nem Ort auf­ge­wach­sen und dort fest ver­wur­zelt sind, sagt Alon Wal­lach. Für das Ent­wi­ckeln ech­ter Hei­mat­ge­füh­le sei sein Le­ben zu wech­sel­haft ver­lau­fen, er­zählt der 1980 in Je­ru­sa­lem ge­bo­re­ne Gi­tar­rist und Kom­po­nist, der Gi­tar­re an der Aschaf­fen­bur­ger Mu­sik­schu­le un­ter­rich­tet.

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Aschaffenburg 01.07.2013

»Ich habe mich hier nie als Fremde gefühlt«

»Ich bin in Mon­t­real auf­ge­wach­sen. Im Al­ter von 20 Jah­ren lern­te ich mei­nen Mann Mi­cha­el ken­nen. Er ist Deut­scher und war da­mals nach sei­nem Stu­di­um auf Welt­rei­se. Wir lern­ten uns in ei­ner Ju­gend­her­ber­ge in Ka­na­da ken­nen und reis­ten ei­ni­ge Zeit ge­mein­sam wei­ter. Spä­ter bin ich ihm nach Deut­sch­land ge­folgt.

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Aschaffenburg 28.06.2013

Den Klang der Heimat trägt er bei sich

Am­ar­bek Di­maev braucht sein Ak­kor­de­on wie die Luft zum At­men. »Mu­sik ist mein Le­ben«, sagt der 56-jäh­ri­ge Tschet­sche­ne, der seit dem Jahr 2000 in Deut­sch­land lebt. Aus sei­ner Hei­mat­stadt Gros­ny muss­te er da­mals flie­hen: Dort tob­te der zwei­te Tschet­sche­ni­en­krieg; für den Be­rufs­mu­si­ker und vor al­lem für sei­ne jun­ge Fa­mi­lie bot das Land kei­ne Per­spek­ti­ve mehr.

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Aschaffenburg 28.06.2013

»Ich hätte nie gedacht, dass ich in Deutschland landen würde«

»Mein Na­me ist Mo­ni­ka Ma­jeed, ich bin 32 Jah­re alt und seit 2004 im Aschaf­fen­bur­ger Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus be­schäf­tigt - eh­renamt­lich und an­ge­s­tellt, bei­des gleich­zei­tig. Ich ha­be drei Kin­der, die Jungs sind zehn, acht und sechs Jah­re alt. Mein Mann ist Ira­ker, ich selbst bin aus Kot­zenau in Po­len und le­be seit 2003 in Deut­sch­land.

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Aschaffenburg 27.06.2013

Ihre Heimat ist die Sprache

Al­ma Pa­pa­mi­ha­lis Hei­mat ist die Spra­che: Es ver­geht kein Tag, an dem die ge­bür­ti­ge Al­ba­ne­rin nicht zum Pa­pier greift und ih­re Ge­dan­ken nie­der­sch­reibt. Die Ge­dich­te, die da­bei ent­ste­hen, fül­len in­zwi­schen schon drei Bücher: In ih­rem Hei­mat­land ist die 39-Jäh­ri­ge als Dich­te­rin längst eta­b­liert.

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Aschaffenburg 27.06.2013

»Wenn ich lache, dann lachen die alten Leute zurück«

»Mein Na­me ist Tr­pa­na Kuz­ma­novs­ka, aber al­le nen­nen mich Pe­pi  - mein Na­me ist ja viel zu kom­p­li­ziert! Ich bin 35 Jah­re alt und le­be mit mei­nem Mann und un­se­ren zwei Kin­dern in Obernau. Ich ha­be mit 19 Jah­ren ge­hei­ra­tet und bin En­de 1996 der Lie­be we­gen von Ma­ze­do­ni­en nach Deut­sch­land ge­kom­men. Seit­dem woh­ne ich in Obernau.

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Aschaffenburg 26.06.2013

Sie lehrt den »Ausdruck des Herzens«

Tos­hi­mi Ha­ya­shi-Matt ist auf der hal­ben Welt zu Hau­se: Die 56-jäh­ri­ge Ja­pa­ne­rin zog 1985 zum ers­ten Mal nach Deut­sch­land, blieb bis 1990, über­sie­del­te nach To­kyo und Yo­ko­ha­ma, leb­te fünf Jah­re bei San Fran­cis­co und kam 1998 wie­der zu­rück nach Deut­sch­land; seit 2009 wohnt sie in Aschaf­fen­burg. Ih­re ja­pa­ni­sche Kul­tur hat sie dar­über nie ver­lo­ren, im Ge­gen­teil: Wo im­mer sie lebt, ver­mit­telt sie sie auch an an­de­re Men­schen.

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Rafael »Ruffkik« Osuna 26.06.2013

»Egal wo du herkommst, egal was du bist: Wir tanzen zusammen«

»Mein Na­me ist Ra­fa­el Osu­na, ich bin 23 Jah­re alt, le­be in Aschaf­fen­burg und ar­bei­te als Fachla­ge­rist bei der Fir­ma Sty­le­fi­le in Mai­na­schaff. Mein B-Boy-Na­me ist Ruff­kik und mit mei­ner Cr­ew Sou­l4­St­reets wer­de ich auf je­den Fall auch die­ses Jahr wie­der in der Fuß­g­än­ger­zo­ne break­dan­cen.

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