Freitag, 18.08.2017

Vanessa-Mord

Artikel

Große Emotionen nach monatelangem Verfahren 15.11.2012

Vanessa-Mörder bleibt im Knast – Applaus nach dem Urteil

Der Vanessa-Prozess war von Anfang an mit großen Emotionen verbunden. Michael W. hatte sein 12 Jahre junges Opfer als Tod verkleidet bei Augsburg ermordet. Das Motiv? Keins. Der Täter sollte in diesem Jahr nach verbüßter Strafe freikommen. Das verstanden viele Menschen nicht. Jetzt bleibt er eingesperrt. Das Urteil quittierten die Zuschauer mit Applaus.

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Vanessa-Prozess 15.11.2012

Haftstrafe verbüßt, aber als Tod verkleideter Kinds-Mörder bleibt eingesperrt

Michael W. verkleidet sich als Tod, steigt in ein Gersthofener Haus bei Augsburg ein und tötet ein 12 Jahre junges Mädchen. Das Motiv seiner Blut-Tat von 2002 ist bis heute unklar. Klar für das Augsburger Jugendgericht ist heute: Der Mörder ist weiterhin hochgefährlich. Deshalb darf er trotz abgesessener Gefängnisstrafe nicht zurück in die Freiheit. Sein Verteidiger wird das am Donnerstagvormittag gefällte Urteil anfechten.

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Chronologie 15.11.2012

Die Justiz und der Fall Vanessa

Seit knapp neun Monaten lief der Vanessa-Prozess in Augsburg. Es ging darum, ob der Täter nachträglich in Sicherungsverwahrung muss oder ob er freikommt. Die Tat liegt mehr als zehn Jahre zurück. Eine Chronologie:

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Schwierige Entscheidung 05.11.2012

Freiheit vesus Sicherungsverwahrung für Vanessa-Mörder

Vanessas Mörder lebenslang wegsperren oder aus der Haft entlassen? Darüber muss das Landgericht Augsburg entscheiden. Nach zehn Jahren Jugendhaft will der Staatsanwalt die nachträgliche Verwahrung für den 30-Jährigen. Sein Anwalt hält dies für Willkür ohne Rechtsgrundlage.

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Vanessa-Prozess 15.10.2012

Beweisaufnahme abgeschlossen – Urteil naht

Seit Februar läuft der Vanessa-Prozess – jetzt geht er auf die Zielgerade. Beim nächsten Termin gibt es die Plädoyers. In einem Monat wollen die Richter über die schwierige Frage der nachträglichen Sicherungsverwahrung des Mörders entscheiden.

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Ist ein einst als Tod verkleideter Kindermörder noch gefährlich? 26.07.2012

Wie sich ein Würzburger Gutachter vor Gericht übel blamiert

Freiheit oder nachträgliche Sicherungsverwahrung für einen Kindermörder? Um eine Antwort streiten derzeit vor dem Landgericht Augsburg Anklage und Staatsanwaltschaft. Der Täter erstach vor zehn Jahren als Tod verkleidet die neun Jahre junge Vanessa, nun hat er seine Jugendstrafe verbüßt. Um dem Richter ein Urteil zu erleichtern wurden Gutachter gebeten, die Gefährlichkeit des offenbar psychisch kranken Mörders einzuschätzen. Der Würzburger Experte Pantelis Adorf blamierte sich dabei allerdings mächtig – und bekam dafür vom Richter und dem bayerischen Justizministerium die Quittung.

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Vanessa-Prozess 16.07.2012

Gutachter muss gehen – Urteil verzögert sich

Im Vanessa-Prozess gibt es nur noch zwei Gutachter. Ein dritter muss wegen seines mangelhaften Gutachtens gehen. Sicherungsverwahrung oder nicht? Für die Richter wird die Entscheidung über die Zukunft von Vanessas Mörder damit nicht leichter. Das Urteil verzögert sich.

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Prozess um Sicherheitsverwahrung 11.07.2012

Verteidigung beantragt Freilassung von Vanessas Mörder

Im Augsburger Sicherungsverwahrungs-Prozess hat die Verteidigung beantragt, den Mörder der kleinen Vanessa freizulassen. Es gebe keinen Grund mehr, den Unterbringungsbefehl aufrechtzuerhalten, sagte Anwalt Adam Ahmed am Mittwoch vor dem Landgericht.

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Sicherungsverwahrung oder Freiheit? 08.07.2012

Wenn ein Gutachter einen Kinder-Mörder in Freiheit entlassen will

Für einen Gutachter »der Super-Gau«: Er befürwortet die Freilassung eines Straftäters und nach seiner Entlassung begeht dieser eine schwere Straftat. Kriminologe Helmut Kury befürwortet gerade, den Mörder der kleinen Vanessa im Augsburger Sicherungsverwahrungs-Prozess unter Auflagen zu entlassen. Ob der junge Mann rückfällig werde, wisse aber niemand. Vor zehn Jahren hatte der damals 19-Jährige bei Augsburg die zwölfjährige Vanessa erstochen – als Tod verkleidet.

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Nach 10 Jahren Haft 24.02.2012

Mörder kam mit Totenkopfmaske - Gericht prüft Gefährlichkeit des Täters

Ist der Mörder der zwölfjährigen Vanessa auch zehn Jahre nach der Tat noch hochgefährlich? Augsburger Richter müssen entscheiden, ob der heute 29-Jährige in nachträgliche Sicherungsverwahrung kommt – oder frei. Er hatte das Kind 2002 erstochen – als Tod verkleidet.

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Freiheit oder Sicherungsverwahrung? 22.02.2012

Als Tod verkleideter 19-Jähriger ersticht Zwölfjährige

Verkleidet mit schwarzem Umhang und Totenkopfmaske schlich er sich ins Kinderzimmer und stach mit einem Küchenmesser mehr als 20-mal auf die junge Vanessa ein - ein Mord nach dem Vorbild eines Horrofilms. Dafür wurde der damals 19 Jahre alte Täter im Jahr 2003 zur Jungendhöchststrafe von zehn Jahren verurteilt. Jetzt winkt die Freiheit. Doch dagegen wehrt sich die Staatsanwaltschaft und fordert nachträgliche Sicherungsverwahrung.

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