Mittwoch, 18.10.2017
Pano Dossier Takata

Takata

Der Lenkrad- und Airbag-Hersteller Takata ist in Schwierigkeiten, seit der großen Rückrufaktion von 2015. Das ehemalige Petri-Werk in Aschaffenburg ist einer der großen Arbeitgeber im Mainviereck. Unser Dossier zeigt die wichtigen Ereignisse der vergangenen Jahre.

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Aschaffenburg 16.06.2017

Takata USA soll unter Schutzschirm

Werke in Europa davon nicht betroffen

Über­schla­gen ha­ben sich die Mel­dun­gen über Ta­ka­ta am Frei­tag­mor­gen: Ta­ka­ta vor der In­sol­venz, hieß es. Von ei­ner »dra­ma­ti­schen Zu­spit­zung der La­ge« war zu le­sen. Doch was ist be­legt?

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Aschaffenburg 02.06.2017

Wie geht's weiter? - Takata braucht dringend Geld

Die Investorsuche läuft

Es ist wohl nur noch ei­ne Fra­ge der Zeit: Der Au­to­zu­lie­fe­rer Ta­ka­ta braucht drin­gend Geld. Das Air­bag-De­sas­ter hat den ja­pa­ni­schen Kon­zern mit Wer­ken auch in Aschaf­fen­burg schon tief in die ro­ten Zah­len ge­zerrt.

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Ascha 05.04.2017

Maschinenbauer klare Nummer eins unter Job-Riesen

Rangliste: Wer schafft die meisten Jobs rund ums Mainviereck?

Die größten Arbeitgeber der Region? Klar, schnell fallen da die Namen der ganz Großen, die zumeist auf eine lange Tradition zurückblicken können: Maschinenbauer Bosch Rexroth, der Staplerbauer Linde und der Autozulieferer Takata, der seine Wurzeln in Aschaffenburg hat.

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Aschaffenburg 25.01.2017

Unruhige Zeiten bei Takata

Droht noch im Sommer der Verkauf?

Für den Au­to­zu­lie­fe­rer Ta­ka­ta mit Eu­ro­pa­zen­tra­le in Aschaf­fen­burg sieht es im­mer düs­te­rer aus - das lässt sich al­lein am Ak­ti­en­kurs ab­le­sen. Das Pa­pier des Air­bag­her­s­tel­lers ver­lor bis Mon­tag bin­nen we­ni­ger Ta­ge fast 60 Pro­zent. Da­nach leg­te es wie­der leicht zu.

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Detroit/washington 13.01.2017

Takata zahlt Strafe von einer Milliarde Dollar

HAN­NES BREUS­TEDT­Der ja­pa­ni­sche Au­to­zu­lie­fe­rer Ta­ka­ta hat sich mit der US-Jus­tiz auf ei­nen Ver­g­leich im St­reit um de­fek­te Air­bags ge­ei­nigt. Das Un­ter­neh­men ha­be kri­mi­nel­le Ver­ge­hen ein­ge­stan­den und zah­le Stra­fen in Höhe von ei­ner Mil­li­ar­de Dol­lar (940 Mil­lio­nen Eu­ro), teil­te das US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um am Frei­tag mit. Zu­dem wur­den Straf­an­zei­gen ge­gen drei Ma­na­ger ge­s­tellt.

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Detroit/Washington (dpa) 13.01.2017

Takata zahlt Milliardenstrafe im Airbag-Skandal

Milliardenstrafe und Schuldgeständnis: Seine defekten Airbags kommen den japanischen Zulieferer Takata im Rechtsstreit mit den US-Behörden teuer zu stehen. Während das Unternehmen den Fall mit einem Vergleich beilegen kann, bleiben drei Manager im Visier der US-Justiz.

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Tokio/New York 28.05.2016

Airbag-Debakel: Takata sucht Investoren

Der an­ge­schla­ge­ne ja­pa­ni­sche Au­to­zu­lie­fe­rer Ta­ka­ta sucht nach We­gen aus dem Air­bag-De­ba­kel. Das Un­ter­neh­men hat laut ei­ner Mit­tei­lung von Don­ners­tag die US-In­vest­ment­bank La­zard be­auf­tragt, nach neu­en Geld­ge­bern Aus­schau zu hal­ten.

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Aschaffenburg 24.02.2016

Takata: »Standorte bis mindestens 2018 gesichert«

Rückruf-Desaster sorgt dennoch für Unruhe

Wie steht es nun um die Jobs beim Air­bag-Her­s­tel­ler Ta­ka­ta in Aschaf­fen­burg? Ist der Stand­ort im Stadt­teil Nilk­heim ge­fähr­det, wie von Fachme­di­en ge­mel­det? Ak­tu­ell wohl nicht. Zu­min­dest bis 2018 gibt es ei­ne ver­trag­li­che Stand­ort­si­che­rung - das be­to­nen Ar­beit­neh­mer­sei­te und Ma­na­ge­ment.

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Aschaffenburg 22.02.2016

Takata-Werk in Aschaffenburg vor dem Aus?

700 Jobs stehen angeblich auf Spiel

Müs­sen rund 700 Mit­ar­bei­ter des Ta­ka­ta-Wer­kes in Aschaf­fen­burg-Nilk­heim um ih­ren Job ban­gen? Das be­rich­tet die ge­wöhn­lich gut in­for­mier­te »Au­to­mo­bil­wo­che«. Der an­ge­schla­ge­ne Air­bag-Her­s­tel­ler mit Eu­ro­pa-Zen­tra­le in Aschaf­fen­burg de­men­tiert da­ge­gen.

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Aschaffenburg 14.05.2015

Massenrückruf von Takata-Airbags

De­fek­te Air­bags des ja­pa­ni­schen Zu­lie­fe­rers Ta­ka­ta, der auch ei­nen Stand­ort in Aschaf­fen­burg un­ter­hält, sor­gen für ei­nen Mas­sen­rück­ruf in der Bran­che. Die ja­pa­ni­schen Au­to­kon­zer­ne To­yo­ta und Nis­san kün­dig­ten an, rund 6,6 Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge in die Werk­stät­ten zu be­or­dern. Bei To­yo­ta sind in Deut­sch­land 152 940 Fahr­zeu­ge be­trof­fen.

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Aschaffenburg 20.12.2014

Nach Airbag-Desaster: Takata-Manager gibt sich »zutiefst betrübt«

20 Millionen Rückrufe, fünf Tote

Der ja­pa­ni­sche Air­bag-Her­s­tel­ler Ta­ka­ta (To­kio) mit Werk und Eu­ro­pa­zen­tra­le in Aschaf­fen­burg geht in die Of­fen­si­ve - not­ge­drun­gen: Seit Mo­na­ten mel­den Au­to­bau­er Rück­ru­fe we­gen mög­li­cher­wei­se de­fek­ter Air­bags von Ta­ka­ta. Da­zu kom­men Be­rich­te aus den USA, wo­nach die US-Ver­kehrs­auf­sicht NHT­SA un­ge­hal­ten sei über das Ver­hal­ten des Kon­zerns. Er schal­te­te jetzt ganz­sei­ti­ge An­zei­gen in über­re­gio­na­len Zei­tun­gen.

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Aschaffenburg 09.07.2014

Airbag-Affäre: Takata gibt keine Auskunft

Auswirkungen auf Werk in Aschaffenburg offen

Ta­ka­ta-Chef Shi­ge­hi­sa Ta­ka­da übt sich zu­min­dest schon ein­mal in De­mut: Auf der Haupt­ver­samm­lung in To­kio En­de Ju­ni ent­schul­dig­te er sich bei den Ak­tio­nä­ren für die Rück­ru­f­ak­tio­nen we­gen feh­ler­haf­ter Air­bags. Das war es aber auch schon: Fra­gen un­se­rer Re­dak­ti­on an die Eu­ro­pa­zen­tra­le in Aschaf­fen­burg blei­ben un­be­ant­wor­tet.

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Politik 09.07.2014

Takata hat nicht nur ein Airbag-Problem, sondern auch ein PR-Problem

Kommentar von André Breitenbach

Un­ter­neh­men sind an­ders als Be­hör­den ge­gen­über den Me­di­en nur ein­ge­schränkt aus­kunftspf­lich­tig. Ver­ständ­lich, dass kein Ma­na­ger öf­f­ent­lich über neue Pro­duk­te plau­dern mag. Die Kon­kur­renz hört sch­ließ­lich mit. Al­ler­dings gibt es Fäl­le, da wä­re ei­ne of­fen­si­ve In­for­ma­ti­ons­po­li­tik nicht nur wün­schens­wert, son­dern auch rat­sam - vor al­lem im In­ter­es­se des Un­ter­neh­mens.

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Fehlerhafter Gasgenerator 12.04.2013

Massenrückruf wegen Takata-Airbags

Weil mög­li­cher­wei­se die Air­bags nicht zu­ver­läs­sig funk­tio­nie­ren, ru­fen ja­pa­ni­sche Au­to­kon­zer­ne welt­weit mehr als 3,5 Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge in die Werk­statt. Her­ge­s­tellt wur­den die Prall­kis­sen von dem in To­kio an­säs­si­gen Au­to­zu­lie­fe­rer Ta­ka­ta, der sei­ne Eu­ro­pa­zen­tra­le in Aschaf­fen­burg hat.

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Arnsberg/Aschaffenburg 24.12.2011

Takata übernimmt Gurt-Hersteller Schroth

Der sau­er­län­di­sche Gurt­her­s­tel­ler Schroth soll für 32 Mil­lio­nen Eu­ro vom ja­pa­ni­schen Au­to­zu­lie­fe­rer Ta­ka­ta über­nom­men wer­den. Die Ver­trä­ge mit dem bis­he­ri­gen Ei­gen­tü­mer BAE sei­en un­ter­zeich­net und müss­ten noch von den Kar­tell­be­hör­den ab­ge­seg­net wer­den, sag­te ein Ta­ka­ta-Sp­re­cher am Frei­tag. Mit den High­tech-Pro­duk­ten von Schroth kön­ne Ta­ka­ta neue Märk­te er­sch­lie­ßen.

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Aschaffenburg 05.02.2011

»Die Manager müssen mehr zusammenarbeiten«

Seit Oktober vorigen Jahres hat die Europazentrale von Takata-Petri in Aschaffenburg einen neuen Produktionschef. Der 57-jährige Hiroshi Shimizu löste Rolf Pfoh ab, der in den Ruhestand ging. Shimizu wurde im August vom Aufsichtsrat zum Vorstandsmitglied der Takata-Petri AG für Produktion, Qualität und Einkauf ernannt und verantwortet das komplette Europa- und Afrika-Geschäft.

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Aschaffenburg-Stadt 27.11.2010

Hintergrund: Takata Petri

Takata Petri in Aschaffenburg ist die Zentrale für Europa und Afrika der weltweit operierenden Takata Corporation, Tokyo. Sie zählt nach eigenen Angaben mit einem Umsatz von 3,4 Milliarden Euro und über 32 000 Mitarbeitern in Asien, Europa und den USA zu den weltweit führenden Entwicklern und Produzenten automobiler Insassenschutzsysteme (Lenkräder, Airbagsysteme, Sicherheitsgurte, Kindersitze).

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Aschaffenburg 30.09.2010

Rolf Pfoh geht in den Ruhestand

Rolf Pfoh (65, Foto: Takata), langjähriges Vorstandsmitglied der Takata-Petri AG wird heute in den Ruhestand verabschiedet. Der studierte Maschinenbau-Ingenieur hatte in den vergangenen zehn Jahren seit der Übernahme von Petri durch Takata (Japan) das Produktionsressort des Automobilzulieferers geleitet.

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Aschaffenburger Traditionsunternehmen: (© Peter Rogowsky)

Von Petri bis Takata - eine Chronologie

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Montag, 26.06.2017
Fotograf: Main-Echo/dpa

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