Donnerstag, 19.10.2017

Sterbehilfe

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Sterbehilfe 26.04.2012

Warum Franziska Wieland selbst über ihr Sterben entscheiden will

Franziska Wieland sagt, sie habe »ein schönes Leben«. Die 75 Jahre alte frühere Geschäftsfrau aus dem Kreis Aschaffenurg aber weiß, dass sich das schnell ändern kann. Und genau dann möchte sie selbst entscheiden, wann ihr Leben zu Ende geht, möchte »schmerzlos und in Würde einschlafen«, möchte »eine gewisse Erleichterung für Ärzte, damit sie ohne schlechtes Gewissen ihren Patienten helfen können, an ein sicheres Mittel zu kommen«.

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Sterben und Tod früh theamatiisieren 18.04.2012

Das sagt der Sulzbacher Mediziner Hu­bert Prent­ner über das Sterben

Mut zur früh­zei­ti­gen Au­s­ein­an­der­set­zung mit der letz­ten Le­bens­pha­se for­dert Hu­bert Prent­ner (Sulz­bach), pro­mo­vier­ter All­ge­mein­me­di­zi­ner und Vor­sit­zen­der des Ärzt­li­chen Kreis­ver­bands Aschaf­fen­burg. »Je­der, auch der jun­ge Mensch, soll­te sich in ei­ner stil­len Stun­de Ge­dan­ken über das Ster­ben ma­chen«, sag­te Prent­ner im Ge­spräch mit un­se­rer Zei­tung.

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Wie die Niederlande mit dem Thema aktive Sterbehilfe umgeht 18.04.2012

Die tödliche Spritze vom Arzt

Aus den Nie­der­lan­den kom­men Nach­rich­ten, die hier­zu­lan­de für Er­stau­nen sor­gen: Mo­bi­le Teams aus Ärz­ten und Pf­le­gern bie­ten Pa­ti­en­ten auf Wunsch die Ster­be­hil­fe zu­hau­se an; ei­ne Bür­ger­in­i­tia­ti­ve will er­rei­chen, dass auch Ge­sun­de ab 70 Jah­ren An­spruch auf ärzt­li­che Un­ter­stüt­zung beim Sui­zid ha­ben; die nie­der­län­di­sche Öf­f­ent­lich­keit dis­ku­tiert über die mög­li­che Ster­be­hil­fe für den im Ko­ma lie­gen­den Prinz Jo­han Fri­so.

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Ärztekammer-Präsident Montgomery fordert Verbot 18.04.2012

Gegen jede organisierte Sterbehilfe

Ein strik­tes Ver­bot der or­ga­ni­sier­ten Ster­be­hil­fe, nicht nur der ge­werbs­mä­ß­i­gen, hat Frank Ul­rich Mont­go­me­ry, der Prä­si­dent der Bun­des­ärz­te­kam­mer, ge­for­dert. »Wir müs­sen Ge­schäf­te­ma­chern mit dem Tod end­lich das Hand­werk le­gen«, sag­te der pro­mo­vier­te Ra­dio­lo­ge in ei­nem In­ter­view. Es sei un­er­träg­lich, »dass Men­schen durch die Re­pu­b­lik rei­sen und Ster­be­wil­li­gen auf die Sch­nel­le den Schier­lings­be­cher rei­chen«.

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