Samstag, 21.10.2017

Serie im Vorzimmer des Bürgermeisters

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Stockstadt 11.09.2012

Sie weiß alles und verrät nichts

Früh­er war sie Sach­be­ar­bei­te­rin, heu­te be­ar­bei­tet Ma­de­l­ei­ne Roth je­den Tag ei­nen Hau­fen un­ter­schied­li­che Sa­chen: Die 27-Jäh­ri­ge ist Chef­se­k­re­tärin im Stock­städ­ter Rat­haus. »Ich mag mei­nen Job«, sagt die jun­ge Frau, »weil man auch mal raus­kommt. Und weil je­der Tag un­be­re­chen­bar ist.«

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Mespelbrunn 07.09.2012

Als Hoaer Mädchen zum Schlossherrn

Ham­me­ler Ho­af? Moasl? Wüs­ter Höh’? Für Nicht-Mes­pel­brun­ner sind das Dör­fer in Spa­ni­en, kei­ne Or­te im Spess­art. Kein Wun­der, dass es die Vor­zim­mer­da­me des Mes­pel­brun­ner Bür­ger­meis­ters am An­fang ganz sc­hön schwer hat­te, die Leu­te am Te­le­fon zu ver­ste­hen. Sch­ließ­lich ist Luit­gard Schaar­sch­midt ein »Hoaer Mäd­sche«, wie man hier im Rat­haus zu sa­gen pf­legt: auf­ge­wach­sen im Lau­fa­cher Orts­teil Hain.

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Laufach 05.09.2012

Ein Blick, ein Griff

Wie vie­le Ein­woh­ner Lau­fach hat? Ka­th­rin Wal­ter rollt mit ih­rem Bür­o­stuhl rück­wärts, schnappt sich ei­nen Ord­ner von der Ab­la­ge hin­term Sch­reib­tisch: »5217, Stand: De­zem­ber 2011.« Ein Blick, ein Griff. Die 24-jäh­ri­ge Ver­wal­tungs­fach­an­ge­s­tell­te ist ge­nau so auf­ge­räumt wie ihr Büro. Sie ar­bei­tet im Vor­zim­mer des Lau­fa­cher Bür­ger­meis­ters Va­len­tin We­ber (Freie Wäh­ler).

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Sailauf 03.09.2012

Die Herrin der Rathaus-Uhr

Clau­dia Kon­rad macht den Sail­au­fern im­mer wie­der klar, was die Stun­de ge­schla­gen hat: Die Vor­zim­mer­da­me von Bür­ger­meis­ter Mi­cha­el Dü­mig ist un­ter vi­e­lem an­de­ren für die Uhr im Zwie­bel­turm des Rat­hau­ses zu­stän­dig - wenn sie nicht al­le drei bis vier Ta­ge im Flur vor ih­rem Büro das Uhr­werk auf­zieht, zei­gen die Zei­ger weit­hin sicht­bar die fal­sche Zeit.

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Johannesberg 31.08.2012

»Bei mir hat noch keiner Nein gesagt«

Sü­ß­en Ho­nig vom Im­ker Hu­bert Hein oder süf­fi­gen Wein vom Win­zer Ei­sert in Rü­ckers­bach: Wer in Jo­han­nes­berg alt wird, kann sich über le­cke­re Ge­schen­ke freu­en. Hübsch ver­packt wer­den sie von Co­ri­na Aul­bach. Die 34-Jäh­ri­ge ist seit 14 Jah­ren im Rat­haus tä­tig und ar­bei­tet im­mer dann Bür­ger­meis­ter Pe­ter Zeng­lein zu, wenn sie ge­braucht wird.

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Mainaschaff 29.08.2012

Seit 2005 Mitarbeiterin des Monats

Seit 2005 hält Mar­ga­re­te Kinz den Ti­tel. Die 56-jäh­ri­ge Se­k­re­tärin des Bür­ger­meis­ters trägt als ein­zi­ge Mit­ar­bei­te­rin im Main­schaf­fer Rat­haus ei­nen Ti­tel, den es of­fi­zi­ell gar nicht gibt: Vor sie­ben Jah­ren kür­ten ih­re Kol­le­gen sie samt selbst­ge­ba­s­tel­ter Ur­kun­de zur »Mit­ar­bei­te­rin des Mo­nats« - und sie ist es bis heu­te.

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Goldbach 25.08.2012

Die Arbeiterin im Stillen

Ih­re Büro­tür steht im­mer of­fen: Auch op­tisch si­g­na­li­siert da­mit Si­grid Flach, die Vor­zim­mer­da­me von Gold­bachs Bür­ger­meis­ter Tho­mas Krimm, dass sie wäh­rend ih­rer Ar­beits­zeit im­mer an­sp­rech­bar ist für Bür­ger, Kol­le­gen und Be­su­cher. Den­noch sagt sie zu­erst »Nein« zu ei­nem Zei­tungs­ar­ti­kel, in dem sie und ih­re Ar­beit der Öf­f­ent­lich­keit vor­ge­s­tellt wer­den sol­len: »Ich ar­bei­te lie­ber im Stil­len.«

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Kleinostheim 25.08.2012

Den Leuten zuhören

Bir­git Knecht ist ei­ne Frau mit fes­ten Re­geln: Wenn sie mor­gens kommt, lüf­tet sie den Raum, stellt den Ka­len­der um und schaut nach, ob und wel­che Gra­tu­la­tio­nen an­ste­hen. Dann ist die Post dran, die an die Sach­be­ar­bei­ter ver­teilt wird. E-Mails wer­den aus­ge­druckt und dem Bür­ger­meis­ter vor­ge­legt. Dann wird ein Kaf­fee für »den Chef« ge­kocht.

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Bessenbach 15.08.2012

Familiäres Verhältnis

Das Ers­te, was Re­na­te Schell an je­dem Mor­gen macht, ist den Com­pu­ter ein­zu­schal­ten. »Oh­ne Com­pu­ter geht heu­te gar nichts mehr«, sagt sie. Auch im Vor­zim­mer von Bes­sen­bachs Bür­ger­meis­ter Franz St­raub.

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Haibach 08.08.2012

Auch auf der Straße Auskunft geben

Es kommt schon mal vor, dass die Hai­ba­cher Eva Rü­ckert auf der Stra­ße an­sp­re­chen. Dann wird sie ge­fragt, wel­che Un­ter­la­gen man für den neu­en Per­so­nal­aus­weis mit ins Rat­haus brin­gen muss oder was es Neu­es auf der Bau­s­tel­le für das Feu­er­wehr­haus gibt. Für die 22-Jäh­ri­ge ist das nor­mal: »Bür­ger­nähe« nennt sie die­se Di­enst­leis­tung kurz und knapp. Die Ver­wal­tungs­fach­an­ge­s­tell­te ar­bei­tet im Vor­zim­mer des Bür­ger­meis­ters.

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Serie, Im Vorzimmer des Bürgermeisters, Teil 1 04.08.2012

Christa Löber arbeitet für Waldaschaffs Bürgermeister

Man­chen An­ru­fer er­kennt Chris­ta Löb­er, noch ehe der sei­nen Na­men ge­nannt hat. »Ich bin hier ge­bo­ren«, lacht die 54-Jäh­ri­ge. Seit vier Jah­ren sorgt sie im Vor­zim­mer von Wal­da­schaffs Bür­ger­meis­ter Mar­cus Grimm mit da­für, dass in der 4000-Ein­woh­ner-Ge­mein­de al­les rund läuft.

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