Donnerstag, 24.08.2017

Schlappeseppel

Artikel

Aschaffenburg 09.11.2013

Schlappeseppel bleibt ein Spalt-Pilz

Friedbert Eder will das Kriegsbeil begraben. Unter den Rechtsstreit mit Konrad Vogel, dem Inhaber des Aschaffenburger Traditionslokals Schlappeseppel, möchte der Geschäftsführer der Großostheimer Eder & Heylands-Brauerei gerne einen Schlussstrich ziehen. Deshalb hat das Unternehmen nun zwei Klagen gegen Vogel zurückgezogen.

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Brauerei fordert neuen Titel für Gaststätte 16.09.2011

Eder: Uns gehört der Name Schlappeseppel

Der Fall Schlappeseppel ist noch nicht ausgestanden: Eventuell muss das Traditionslokal am Schloss seinen Namen abgeben, nachdem dort ab Oktober die Biermarke Schlappeseppel nicht mehr ausgeschenkt wird (wir berichteten). »Wir sind der Auffassung, dass der Markenname Schlappeseppel zu unserem Eigentum gehört«, betonte gestern Friedbert Eder, Geschäftsführer der Eder-Brauerei, die das Schlappeseppel-Bier herstellt.

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Aschaffenburger Bierstreit 18.10.2011

Plakatschlacht um Tradition

Es ist ei­ne Pla­kat­schlacht, die ku­rio­se Zü­ge an­ge­nom­men hat. So im Aschaf­fen­bur­ger Löh­er­gr­a­ben, wo die groß­flächi­ge Wer­bung bis ges­tern auf zwei Wän­den di­rekt ne­ben­ein­an­der hing. Der Bier­st­reit zwi­schen Faust und Eder, zwi­schen Schlap­pe­sep­pel-Gast­stät­te und Schlap­pe­sep­pel-Mar­ke geht in ei­ne neue Run­de.

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Aschaffenburger Streifzüge 30.07.2011

Kultur-Export oder Spalt-Pils?

Die Sommerferien gelten als nachrichtenarme Zeit, Journalisten fürchten sie. Die Aus-aller-Welt-Kollegen zum Beispiel sind schon nervös: Müssen sie sich mit dem Rosenkrieg Playboy-Macher Hefner gegen Playmate Harris durch den August schlagen? Wir Lokalen sind besser aufgestellt. Selbst wenn das Radeln in der Innenstadt auf eine Durststrecke biegt, bleibt uns noch das Bier. Mit Schlappeseppel und Faust lässt sich jedes Sommerloch füllen, diese Quelle wird so schnell nicht versiegen.

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Schlapp ohne Schlappeseppel 29.07.2011

Eder-Brauerei hat sich »um den Fortbestand der Bierlieferung bemüht«

Die Großostheimer Brauerei Eder & Heylands fühlt sich im Streit um den Biermarkenwechsel in dem Aschaffenburger Traditionslokal Schlappeseppel missverstanden.

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Aschaffenburg 26.07.2011

Schlappeseppel bald ohne Schlappeseppel

Im »Schlapp« gibt‘s bald kein Schlappeseppel-Bier mehr. Konrad Vogel, der 81-jährige Besitzer des Traditionslokals in der Schloßgasse, wollte einen Lieferantenwechsel. Am 1. Oktober ist es soweit: Dann wird im Schlappeseppel Miltenberger Faust-Bier ausgeschenkt. Die Großostheimer Eder-Brauerei versichert, dass sich am Schlappeseppel-Bier, das sie braut und verkauft, nichts ändert.

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Aschaffenburg 13.02.2010

Studie widerlegt Geschichte vom »schlappe Seppel«

Nichts dran ist an der Geschichte vom »schlappe Seppel«? Des schwedischen Soldaten, der sich während des Dreißigjährigen Kriegs (1618-1648) in Aschaffenburg als Bierbrauer niedergelassen und dem Traditionswirtshaus »Schlappeseppel« den Namen gegeben haben soll? Der Stadtarchivleiter widerlegt dies.

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Aschaffenburg-Stadt 13.02.2010

Hintergrund: Historische Gründungsdaten und Legenden unter die Lupe genommen

In den aktuellen Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv klopft Archivleiter Hans-Bernd Spies nicht nur die Ursprungslegende des Schlappeseppel ab. Auch das Gründungsdatum der »Königlich privilegiert Schützengesellschaft 1447« rückt er zurecht. Der Schützenclub firmierte im Aschaffenburger Adressbuch 1890 noch als ein am 9. Dezember 1841 gegründeter Verein. Spies fand heraus:

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