Samstag, 19.08.2017

Regionalvermarkter

Artikel

Alzenau 01.08.2017

Verwöhnt von der Sonne über Alzenau

Die Zeit der Erdbeeren, die dem Hof der Brüder Herbert und Werner Höfler den Namen verleihen, ist vorbei. Dafür reift jetzt auf der Erdbeer-Ranch allerlei Gemüse. Dazu gehören Gourmet-, Land-, Salat- und Einlegegurken ebenso wie die unterschiedlichsten Salate. Während die Kürbisse noch eifrig am Wachsen sind, warten die Zucchini bereits auf die Ernte. Nicht fehlen dürfen natürlich auch die Tomaten: Sonnenlicht und Wärme haben den ‚Paradiesäpfeln‘ ihr intensives Aroma geschenkt, von süß bis kräftig. Täglich pflücken Höflers rote ausgereifte Früchte. Zur Freude der Kunden, denn der optimale Erntezeitpunkt ist schmeckbar. Bei den Salaten locken klassischer Kopfsalat, aber auch heller und roter Eichblatt oder Lollo. Dazu kommen Batavia, Frisée und der originelle Schnabelsalat. Fällt die Wahl zu schwer, findet man als praktische Alternative fertigen Mixsalat – vorgewaschen und bunt vereint er alle Sorten.

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Krombach 27.06.2017

Bühne frei für erntefrische Kirschen

Beim Obsthof Hauenstein von Familie Rostock steht Obst nach Saison im Mittelpunkt. Jetzt haben gerade die Kirschen ihren großen Auftritt: Rot, knackig und essreif hängen sie am Baum. »Der späte Frost hat in diesem April die Blüten in vielen Orten am Untermain stark geschädigt, zum Glück aber nicht bei uns - dank unserer geschützten Höhenlage«, erklärt Diplom-Landwirt Karl-Ludwig Rostock. Ganz offensichtlich fühlen sich die Kirsch- und anderen Obstbäume im oberen Kahlgrund wohl. Mit dem Anbau von zehn verschiedenen Sorten hat Obstbauer Rostock die volle Reifezeit der Kirschernte abgedeckt. Zwei Monate lang können seine Kunden süße saftige Kirschen knabbern. Dazu kommen auch Sauerkirschen. Je nach Wunsch für Marmelade und Kompott oder die halb säuerlichen Aromakirschen als Tafelfrucht.

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Großostheim 01.06.2017

Die Region hat ihren Tisch gedeckt

»Jetzt ist bei uns Hochsaison«, freut sich Christel Becker. »Die Region hat ihren Tisch reich gedeckt, so wie die Natur es bietet.« Christel Becker ist Geschäftsinhaberin des Weilerhofes, wo Kunden eine große Auswahl an Produkten aus der Region und in Bio-Qualität finden – als Basis für ein bewusstes Leben.

Der farbenfrohe Anblick der Obst- und Gemüseabteilung ist ein wahrer Augenschmaus. Mit dem Ausklingen der Spargelsaison beginnt der große Auftritt der Erdbeeren. Dazu ein vielfältiges Angebot an heimischem Gemüse. An sattgrünen Spinat reihen sich Schlangen- und Minigurken, daneben leuchten Radieschen. Zusammen mit frischen Kräutern und unterschiedlichen Salatsorten hat man alles für sommerliche Rohkost-Kreationen. Pfiffig ist die Idee, spezielle Kräutertöpfe zusammenzustellen, etwa zum Grillen oder Pizzabacken.

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Großostheim 26.04.2017

Es leuchtet weiß, rot und grün

„So zeitig wie in diesem Jahr konnten wir noch nie den ersten Spargel ernten, fast zwei Wochen früher als sonst - ganz ohne Heizung, aus dem Normalanbau“, erklärt Landwirt Roland Becker. „Durch die frostigen Wintertage ist dabei auch die Qualität sehr gut: Die Stangen sind dick, gerade und fast ohne Fasern.“

Neben den weißen und grünen Stangen des königlichen Gemüses, reifen auf Beckers Feldern bereits die ebenso beliebten süßen Erdbeeren. Leider habe aber der Wintereinbruch Mitte April das Wachstum kurzfristig stocken lassen und teilweise deutlich geschädigt, stellt der Bauer betrübt fest. Dennoch herrscht auf den Feldern in der Großostheimer Ebene zurzeit Hochbetrieb. Schon in den frühen Morgenstunden beginnt die tägliche Ernte, bei der die vielen Helfer die Spargelstangen stechen und schneiden. Anschließend wird der Spargel mit einer computergesteuerten Wasch- und Sortiermaschine für den Verkauf vorbereitet.

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Großostheim 04.04.2017

Bioland Kapraun ist spezialisiert auf den Bio-Anbau von Spargel und Erdbeeren

Die Zeit, wenn der erste regionale Spargel frisch geerntet auf dem Teller landet, sehnen Genießer sowie Anbauer sehnsüchtig herbei. Die Einen, weil er ihnen unglaublich gut schmeckt. Und Gregor Kapraun als Landwirt, weil er endlich den Ertrag seiner monatelangen Arbeit sieht – und ihn selbst gerne isst.

Je nach Witterung steckt der Freilandspargel auf den Feldern in Großostheim meist in den ersten Apriltagen neugierig seine Köpfe aus der Erde. Auch die ersten grünen Stangen sind zeitgleich erntereif. Mitte Mai betritt dann noch die süße Rote, die Erdbeere, die Bühne. Haupterntezeit ist von Anfang April bis Ende Juli. Jetzt hat Familie Kapraun für den Verkauf des königlichen Gemüses und der Erdbeeren ihren Hofladen geöffnet. Alle Hände der Familie helfen mit: Ehefrau Claudia und die beiden Töchter sowie die Eltern Juliane und Otto Kapraun, der vor fast 60 Jahren den Hof gründete. Im Laden gibt es in dieser Zeit zusätzlich ein vollwertiges Naturkostsortiment. Eier und Kartoffeln, Fleisch und Wurst, Getreideerzeugnisse sowie Molkereiprodukte, dazu Honig, Saft, Tee, Wein und mehr stehen zur Auswahl, alles in Bio-Qualität.

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Albstadt 02.03.2017

Bio-Brot Manufaktur Georgs Mühlen Bäck backt in Demeter-Qualität.

»Produkte aus der Region erfreuen sich zunehmender Wertschätzung bei den Verbrauchern. Die Liebhaber unserer Backwaren schmecken die Qualität und zahlen dafür gerne ein paar Cent mehr«, stellt Bäckermeister und Geschäftsführer Hans-Joachim Heeg fest. »Mit dem Umzug nach Albstadt haben wir jetzt mehr Platz für die erhöhte Nachfrage, für acht Mitarbeiter, die vielen Teigskessel und den großen Backofen.«

In seinem Betrieb Georgs Mühlen Bäck werden Dinkel-, Roggen- und Weizenvollkornmehle aus biologisch-dynamischem Anbau verarbeitet. Das Getreide stammt von heimischen Feldern, vorwiegend aus Großostheim. Durch die nachhaltige Bewirtschaftung kann sich die wichtige Humusschicht kontinuierlich entwickeln, was letztendlich dem Aroma im Korn zu Gute kommt.

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Großostheim 02.01.2017

Hier trifft sich die Region mit Bio

»Immer mehr Menschen machen sich Gedanken um ihre Ernährung und die ihrer Familie«, weiß Weilerhof-Inhaberin Christel Becker aus dem täglichen Kontakt mit ihren Kunden zu berichten. »Dabei wünschen sie natürliche Lebensmittel aus ökologischem Landbau und möchten gleichzeitig kleinere Bio-Bauern aus der Region unterstützen.« Genau hinter dieser Geschäftsidee steht Christel Becker mit ihrem gesamten Team. Vor fast 20 Jahren übernahm sie den bestehenden Weilerhof und machte ihn mit Überzeugung und Elan zu einem Bio-Supermarkt. Mit rund 8000 Artikeln auf 350 Quadratmetern bleiben so gut wie keine Wünsche offen. Trotz der Größe herrscht weiterhin eine freundliche und familiäre Atmosphäre.

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Hessenthal 28.11.2016

Aus Überzeugung Fleisch in Bio-Qualität

Hofladen, Vesperstube, Erlebnisbauernhof und Rinderherdbuchzucht an einem Ort. Die Limousinrinder der Familie Fäth weiden vom Frühjahr bis in den späten Herbst auf den saftigen Wiesen des Spessarts. Selbst im Winter sind sie durch ihren Freilaufstall an der frischen Luft. Die Tiere – ursprünglich stammt die Rasse der Limousinrinder aus Frankreich – sind nicht nur schön anzuschauen mit ihren hellen Augenringen und Flotzmaul sowie dem braunen, kuscheligen Winterfell. Vielmehr zeichnet sich auch das fein marmorierte Fleisch durch einen geringen Fettanteil und einen sehr guten Geschmack aus.

Landwirt Wolfgang Fäth verfüttert ausschließlich Bio-Getreide aus eigenem Anbau. Neben den 45 Mutterkühen mit ihrem Nachwuchs wollen 20 Mutterschafe mit Lämmern, 11 Buren-Ziegen mit Zicklein und acht Schweine versorgt werden.

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Alzenau 18.10.2016

Hausmetzgerladen Holger Heeg in Alzenau

Der Weg zum Hahnenkammhof lohnt sich. Hier, idyllisch zwischen Feldern etwas außerhalb der Stadtmittte von Alzenau, hat sich Metzgermeister Holger Heeg seinen Kindheitstraum erfüllt. Schon als kleiner Junge wollte er in diesem Beruf arbeiten. “Fleisch ist für mich Lebenskraft.“ In seinem Hausmetzgerladen setzt er die Tradition des Metzgerhandwerks fort - mit Hausmacherspezialitäten bester Qualität aus eigener Schlachtung.

Jeden Montag ist Schlachttag. Nur das Fleisch artgerecht gehaltener Rinder und Schweine von Bauerhöfen aus der nächsten Umgebung wird verarbeitet. „Ich komme aus Unterfranken und produziere für die Unterfranken“, bekennt sich Holger Heeg zur Region. Die Kunden kommen dabei nicht nur aus der nahen Umgebung von Alzenau zu ihm, sondern sogar aus Hanau und Seligenstadt.

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Großostheim 30.01.2017

Bauer Roland Becker in Großostheim

Auf den Feldern von Landwirt Roland Becker herrscht zur Zeit noch Winterruhe - Gemüse und Obst sammeln Kraft. Im Hofladen, dem zweiten Standbein, liegen dafür andere Lebensmittel aus der Region wie Kartoffeln, Wintergemüse, Eier, Nudeln und die beliebte Hausmacherwurst in den Regalen.

Roland Becker nutzt die winterliche Wachstumspause alljährlich zur Vorbereitung auf die Saison. Die Felder des Landwirts in der Großostheimer Ebene mit ihren idealen Bodenbedingungen für den Spargelanbau sind längst bereitet. Der Frühling kann kommen. Um den 20. April herum, ab acht bis zwölf Grad Bodentemperatur, wird das begehrte Liliengewächs anfangen zu sprießen. In erstaunlich kurzer Zeit kann der Spargel geerntet werden - und damit die Kunden die weißen oder grünen Stangen genießen.

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Mömbris 03.10.2016

Mit Leib und Seele für die Region

Metzgermeister Horst Cibis fertigt in seinem Familienbetrieb Fleisch- und Wurstwaren nach alter, handwerklicher Tradition - bereits in dritter Generation. Die Basis für die gleichbleibend gute Qualität ist hochwertiges Fleisch: Die Tiere wachsen bei Landwirten im Kahlgrund auf. Sie werden artgerecht gehalten und mit Heu, Getreide und Mais der eigenen Felder aus der Umgebung gefüttert, ergänzt durch Mineralstoffe und Hülsenfrüchte. Verzichtet wird auf Antibiotika.

Lange Wege zum Schlachthof bleiben den Tieren erspart, da Cibis als EU-zertifizierter Betrieb selbst schlachten darf. »Wir verarbeiten das schlachtwarme Fleisch ungestresster Tiere, die sich vorher bei uns im Stall ausruhen konnten. Der Geschmack ist eindeutig aromatischer und intensiver. Besonders beliebt ist unser Kesselfleisch, das wir gleich nach der Schlachtung montags anbieten«, berichtet Geschäftsinhaber Horst Cibis.

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Aschaffenburg 04.07.2016

Vereinte Kräfte der Milchbauernfamilie Hock

Seit über 25 Jahren verkauft Familie Hock ihre Produkte im eigenen Hofladen. Und immer mehr Kunden schätzen die Vorteile der Direktvermarktung mit Produkten aus der Region und nachhaltiger Landwirtschaft. Auf dem Schweinheimer Elterhof stehen dabei Milchprodukte im Zentrum - von frischer Trinkmilch bis hin zu aromatischen Rohmilchkäse oder Kochkäse.

An der sogenannten Milchtankstelle können die Kunden zudem rund um die Uhr selber hochwertige Rohmilch zapfen. Weder pasteurisiert noch homogenisiert, eignet sich die tatsächlich noch zur eigenen Herstellung von Dickmilch und Co.. Mit dem Automaten und dem seltenen Angebot hat der Familienbetrieb auf die aktuelle Milchpreiskrise reagiert - eine Krise, die die Existenz der ganzen Branche gefährdet. „Die niedrigen Milchpreise drücken aufs Konto und zugleich aufs Gemüt. Wir mussten uns etwas einfallen lassen“, erklärt Seniorchef Adolf Hock, der gemeinsam mit seinem Sohn Mathias den Hof führt.

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Schweinheim 06.04.2015

Milch & Mehr

Regional und fair – dieses Motto hat sich Familie Brunner auf die Fahnen ihres Betriebs geschrieben. In ihrem Bauernhofladen »Milch & Mehr« finden Kunden Lebensmittel bester Qualität aus der Region. Ein Schwerpunkt liegt auf Milch- und Milchprodukten vom eigenen Hof: Das ist zunächst einmal frische Milch von 80 hofeigenen Kühen. Dazu kommen selbst hergestellter Joghurt und Käse. »Unbehandelte Milch hat einen einzigartigen Geschmack«, sagt Susanne Brunner, Herz und Seele des Hofladens. Mit Rat und Tat steht sie den Kunden zur Seite und beantwortet jederzeit gerne Fragen zum Sortiment. Das persönliche Gespräch gehört bei Regionalvermarktern schließlich fest dazu.

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