Donnerstag, 19.10.2017

Pogromnacht

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Aschaffenburg 09.11.2013

Die Schüsse am 9. November und wie es dazu kam

Pogromnacht in Aschaffenburg: Aus der Synagoge schlagen Flammen. Scheiben klirren. Alfons Vogel, 61 Jahre alt, schleppt man aus seiner Wohnung im Haus Weißenburger Straße 40, stellt ihn in der Fasanerie an einen Baum und feuert auf ihn. Ludwig Löwenthal, 44-jährig, treffen Schüsse im Haus an der Platanenallee 5. Vogel stirbt kurz nach der Tat. Löwenthal leidet zeitlebens an den Folgen der nächtlichen Gewalt.

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Schöllkrippen 11.11.2013

Erinnern statt vergessen

Be­k­lem­men­de Bil­der, er­schüt­tern­de Tex­te: Die vom Ar­beits­kreis »Jü­di­sches Le­ben in Sc­höllkrip­pen« or­ga­ni­sier­te Ge­denk­fei­er an­läss­lich des 75. Jah­res­tags der Po­grom­nacht hat am Sams­tag ei­ne dunk­le Sei­te aus der Ge­schich­te der Ge­mein­de her­vor­ge­holt. Gleich­wohl setz­ten die Mit­wir­ken­den er­hel­len­de Zei­chen ge­gen Hass, Ge­walt und Ras­sis­mus.

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Aschaffenburg 08.11.2013

Lichter gegen das Vergessen

»Neue Na­zis stop­pen, der Op­fer des Ho­lo­caust ge­den­ken« steht auf dem schwarz-wei­ßen Tran­s­pa­rent am Sams­ta­g­a­bend auf dem Wolfst­hal­platz. Es ver­weist auf die un­ge­bro­che­ne Ak­tua­li­tät der Ge­denk­ver­an­stal­tung zur Po­grom­nacht vor 75 Jah­ren. Weit über 300 Be­su­cher sind ge­kom­men. Vie­le hal­ten bren­nen­de Tee­lich­ter in Hän­den, wäh­rend das Kad­disch ge­be­tet wird.

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Marktheidenfeld 11.11.2013

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg

75 Jah­re nach dem na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen No­vem­ber­po­grom ge­gen die jü­di­sche Min­der­heit in Deut­sch­land und in un­se­rer Re­gi­on ver­sam­mel­ten sich am frühen Sams­ta­g­a­bend vie­le Men­schen in der frühe­ren Sy­na­go­ge von Ur­sprin­gen zu ei­ner Ge­denk­fei­er.

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9. November 1938 05.11.2013

Beginn eines Flächenbrands

Es ist schon Abend, als Char­lot­te am 9. No­vem­ber 1938 an der Hand ih­res Va­ters auf die Stra­ße tritt. Die­ser Gang durch die Münch­ner In­nen­stadt wird sich in ihr Ge­dächt­nis ein­b­ren­nen, so be­ängs­ti­gend ist das, was die Sechs­jäh­ri­ge sieht: Ver­wüs­te­te Ge­schäf­te, ei­ne bren­nen­de Sy­na­go­ge und Ju­den, die ge­de­mü­tigt und ver­haf­tet wer­den.

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Lohr 09.11.2013

Man kann vergeben, aber nicht vergessen

Am 11. No­vem­ber 1938 be­rich­te­te die Loh­rer Zei­tung:

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Bestenheid 06.11.2013

Von Desinteresse keine Spur

Die Po­gro­me ge­gen die jü­di­sche Be­völ­ke­rung in Deut­sch­land sind 75 Jah­re her. Doch wie aus­ge­prägt ist heu­te noch das In­ter­es­se der jun­gen Ge­ne­ra­ti­on an Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und Ju­den­ver­fol­gung? Ei­ne Ant­wort dar­auf soll­te die Dis­kus­si­on mit der Klas­se 10 f der Co­me­ni­us-Real­schu­le in Bes­ten­heid ge­ben.

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Elsenfeld 09.11.2013

»Für Schüler ist das unendlich weit weg«

Vor 75 Jah­ren lei­te­ten die Na­zis mit den No­vem­ber­po­gro­men die Ver­nich­tung von sechs Mil­lio­nen Ju­den ein. Für Ju­gend­li­che von heu­te ist das lan­ge her. Da­mit wächst für Leh­rer die Her­aus­for­de­rung, die Er­eig­nis­se von da­mals zu ver­mit­teln.

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Großostheim 09.11.2013

Trauriger Jahrestag

Trau­ri­ger Jah­res­tag: Das Po­grom der Na­zis ge­gen die deut­schen Ju­den, das 1938 ver­harm­lo­send »Reichs­kri­s­tall­nacht« ge­nannt wur­de, jährt sich in die­sem Jahr zum 75. Mal. Trotz zahl­rei­cher Dis­kri­mi­nie­run­gen im All­tag seit der Mach­t­er­g­rei­fung Hit­lers 1933 mach­ten sich auch die meis­ten Großost­hei­mer Ju­den bis zur Po-grom­nacht noch et­was vor. Zeit­zeu­gen be­rich­ten.

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