Montag, 23.10.2017

Optionspflicht

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Junge Unterfranken müssen sich für einen Pass entscheiden 23.05.2013

Türke oder Deutscher? Die Qual der Wahl

In Deut­sch­land müs­sen sich 3300 Zu­wan­de­r­er­kin­der mit zwei Päs­sen in die­sem Jahr ent­schei­den - für die deut­sche Staats­bür­ger­schaft oder die des Her­kunfts­lands ih­rer El­tern. »Op­ti­ons­kin­der« nennt die Büro­k­ra­tie sie des­halb. Der Landkreis Miltenberg hat laut Rudolf Elbert, Leiter der Abteilung für Staatsangehörigkeitsrecht, mit Abstand den höchsten Anteil an Optionsfällen in Unterfranken zu bearbeiten.

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Kommentar zur Op­ti­onspf­licht 23.05.2013

Keine Bürger zweiter Klasse

Es ist ein Wi­der­spruch in sich: die Op­ti­onspf­licht. Zum ei­nen er­öff­net sie ei­ne Wahl­mög­lich­keit, zum an­de­ren er­zwingt sie ei­ne Ent­schei­dung. Al­ler­dings nicht von al­len. Wäh­rend sich Kin­der von Tür­ken, Kroa­ten und Ser­ben für ei­nen Pass ent­schei­den müs­sen, sind die »Kin­der der EU« fein raus. So wer­den Bür­ger ers­ter und zwei­ter Klas­se ge­schaf­fen, und das al­lein ist Grund ge­nug, die Op­ti­onspf­licht ab­zu­schaf­fen.

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