Samstag, 19.08.2017

Odyssee eines Herzinfarkt-Patienten

Artikel

Aschaffenburg 24.03.2017

"Kaputtes System": Notfallmedizin stößt an Grenzen

Aufnahmekapazitäten der Kliniken immer häufiger erschöpft

Die Kran­ken­häu­ser im Rhein-Main-Ge­biet mel­den sich im­mer häu­fi­ger für die Auf­nah­me von Not­fall­pa­ti­en­ten ab, weil ih­re Ka­pa­zi­tä­ten er­sc­höpft sind. Den schwerst­kran­ken Pa­ti­en­ten, den Leit­s­tel­len, den erst­ver­sor­gen­den No­t­ärz­ten und den Ret­tungs­di­enst­mit­ar­bei­tern be­schert die­se Ent­wick­lung im­mer öf­ter ein ner­ven­zeh­ren­des Rin­gen um ei­ne auf­neh­men­de Kli­nik und im­mer häu­fi­ger wei­te­re We­ge.

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Alzenau 24.03.2017

Notfallmedizin: Wie ein Herzinfarkt-Patient nach einer 50-km-Odyssee starb

Die letzte Fahrt des Großheubachers Roland D.

Ro­land D. ist 61 Jah­re alt und wohnt in Großh­eu­bach im Kreis Mil­ten­berg. In sei­ner Woh­nung am Wald­rand be­ginnt in der Nacht vom 16. zum 17. Fe­bruar 2017 die letz­te Fahrt sei­nes Le­bens ge­gen 22.20 Uhr. Sie en­det nach 23.30 Uhr in der Kli­nik in Al­zenau-Was­ser­los (Kreis Aschaf­fen­burg), nach mehr als 50 Ki­lo­me­tern in ei­nem Ret­tungs­wa­gen.

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Aschaffenburg 24.03.2017

Jörg Schäfer: »Wir sind beim Herzkatheter gut aufgestellt«

Ärztlicher Leiter zum Fall Roland D.

Er ist für die Qua­li­tät im Ret­tungs­di­enst am Un­ter­main ver­ant­wort­lich: Jörg Schä­fer hat sich als ärzt­li­cher Lei­ter des Ret­tungs­di­ens­tes qua Amt mit dem Ein­satz­ablauf bei dem 61-jäh­ri­gen Ro­land D. be­schäf­tigt. In ei­nem E-Mail- In­ter­view be­ant­wor­te­te er die wich­tigs­ten Fra­gen.

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Großheubach 24.03.2017

Medizinische Überversorgung - wo ist sie?

Kommentar zu Problemen im Gesundheitswesen

Ich kann es nicht mehr hö­ren: Das Ge­schwa­fel von zu vie­len Kran­ken­haus­bet­ten und ei­ner ge­ne­rel­len Über­ver­sor­gung mit me­di­zi­ni­schen An­ge­bo­ten. Ja, es gibt in je­dem Sys­tem, in dem viel Geld ver­teilt wird, Miss­brauch und Ver­schwen­dung. Warum soll­te das im deut­schen Ge­sund­heits­we­sen an­ders sein?

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