Montag, 23.10.2017

Kopfschuss in Amorbach

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Kopfschuss in Amorbach - Urteilsverkündung 02.03.2013

Sechs Jahre Haft und eine Suchttherapie

Urteil im Amorbacher Kopfschuss-Prozess: Der Angeklagte wurde am Freitag wegen versuchten Totschlags zu sechs Jahren Haft verurteilt. Dem Verletzten muss er 25 000 Euro Schmerzensgeld und alle Folgekosten. bezahlen. Außerdem muss er sich in einer stationären Therapie wegen seiner Alkohol- und Drogensucht behandeln lassen.

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Kopfschuss in Amorbach - 6. Prozess-Tag 27.02.2013

Täter vermindert schuldfähig? Gutachterin überzeugt Richter nicht

»Oh­ne Al­ko­hol und Am­pheta­mi­ne wä­re die Tat nicht pas­siert.« Das sag­te am Dienstag die psy­ch­ia­tri­sche Sach­ver­stän­di­ge Si­byl­le Hor­nung-Kno­bel im Pro­zess ge­gen ei­nen 37-Jäh­ri­gen, der am Ro­sen­mon­tag des ver­gan­ge­nen Jah­res ei­nen Gleichal­t­ri­gen in Amor­bach mit ei­nem Kopf­schuss le­bens­ge­fähr­lich ver­letzt hat. Das Ge­richt schi­en von dem Gu­t­ach­ten nicht ganz über­zeugt.

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Kopfschuss in Amorbach - 5. Prozess-Tag 06.02.2013

»Der getretene Hund hat heute zurückgebissen«

»Völ­lig gefühls­kalt«: So hat ges­tern ein Po­li­zist den 37-Jäh­ri­gen be­schrie­ben, der am Ro­sen­mon­tag des ver­gan­ge­nen Jah­res mit ei­nem um­ge­bau­ten Sch­reck­schuss­re­vol­ver auf ei­nen Gleichal­t­ri­gen ge­schos­sen hat­te (sie­he Hin­ter­grund). Über die Tat ha­be der Mann den Beam­ten nur so viel ge­sagt: »Ein Hund, der im­mer ge­t­re­ten wur­de, hat heu­te zu­rück­ge­bis­sen.«

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Kopfschuss in Amorbach - 4. Prozess-Tag 22.01.2013

In den Verfolgungswahn hineingesteigert

»Im Späth­erbst 2011 ha­be ich das Ge­fühl ge­habt: Er ist auf ei­nem gu­ten Weg.« Das sag­te am Montag der be­han­deln­de Heil­prak­ti­ker über den 37-jäh­ri­gen An­ge­klag­ten, der am Ro­sen­mon­tag (20. Fe­bruar) des ver­gan­ge­nen Jah­res ei­nem Gleichal­t­ri­gen in Amor­bach in den Kopf ge­schos­sen hat. In den fol­gen­den Wo­chen kam al­les aber ganz an­ders.

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Kopfschuss in Amorbach - 3. Prozess-Tag 11.01.2013

»Getrunken, um inneren Schmerz zu betäuben«

Im Pro­zess we­gen des le­bens­ge­fähr­li­chen Schus­ses am Ro­sen­mon­tag in Amor­bach sind am Donnerstag vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt die 76-jäh­ri­gen Gro­ßel­tern des An­ge­klag­ten ver­nom­men wor­den. Ihr Re­sü­mee: Durch Al­ko­hol und Dro­gen ha­be sich ihr En­kel, der in den Mo­na­ten vor der Blut­tat bei ih­nen im Haus ge­wohnt hat­te, stark ve­r­än­dert. »Er war nicht mehr der, den wir ge­kannt ha­ben«, sag­te die Groß­mut­ter.

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Kopfschuss in Amorbach - 2. Prozess-Tag 09.01.2013

»Er hat zugeschaut, wie der 32-Jährige stirbt«

Im Pro­zess we­gen ver­such­ten Mor­des hat am Dienstag ein Freund des Schwer­ver­letz­ten vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt aus­ge­sagt. Der Mann hat­te die Blut­tat aus nächs­ter Nähe be­o­b­ach­tet: Der An­ge­klag­te sei am Ro­sen­mon­tag in Amor­bach ge­zielt auf sein Op­fer los­ge­gan­gen und ha­be sich auch nicht da­von ab­hal­ten las­sen, als der Zeu­ge da­zwi­schen ging. »Er war völ­lig auf ihn fi­xiert«, er­in­nert sich der 32-Jäh­ri­ge.

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Kopfschuss in Amorbach - 1. Prozess-Tag 08.01.2013

Kopfschuss nach belanglosem Streit - Opfer lebt mit Projektil im Kopf

»Ich war krank vor Angst«, sagt der An­ge­klag­te: Seit Jah­ren se­he er in sei­ner Fan­ta­sie Men­schen, die sein Haus um­s­tel­len und aus ei­nem Ca­brio Waf­fen auf ihn rich­ten. Un­ter De­pres­sio­nen lei­de er seit der Pu­ber­tät. Und so hat ein - wie er heu­te meint - be­lang­lo­ser St­reit an Sil­ves­ter da­zu ge­führt, dass der 37-Jäh­ri­ge am Ro­sen­mon­tag mit ei­nem um­ge­bau­ten Sch­reck­schuss­re­vol­ver in Amor­bach auf ei­nen Be­kann­ten schoss.

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Prozessauftakt vor Aschaffenburger Landgericht 07.01.2013

Kopfschuss-Prozess: Angeklagter beruft sich auf Filmriss

Seit Montagmorgen verantwortet sich ein Mann aus Amorbach wegen versuchten Mords vor dem Aschaffenburger Landgericht. Der 37-Jährige, der am Rosenmontag vergangenen Jahres einem Bekannten in seiner Heimatstadt auf offener Straße in den Kopf geschossen haben soll, berief sich vor der Großen Strafkammer auf einen Filmriss.

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Prozessauftakt um Kopfschuss in Amorbach 07.01.2013

Anklage lautet auf versuchten Mord

Die Anklage lautet auf versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und unerlaubten Waffenbesitz: Am Montag (7. Januar) beginnt vor der Großen Strafkammer des Aschaffenburger Landgerichts der Prozess gegen den Mann, der im vergangenen Jahr am Rosenmontag einem Bekannten in Amorbach auf offener Straße in den Kopf geschossen hatte.

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Nach Bluttat in Amorbacher Löhrstraße 28.02.2012

Kopfschuss – Opfer außer Lebensgefahr – Täter schweigt

Der 37-jäh­ri­ge Mann, dem ein 36-jäh­ri­ger Be­kann­ter am Ro­sen­mon­tag in Amor­bach in den Kopf ge­schos­sen hat­te, ist au­ßer Le­bens­ge­fahr. Das hat das Würz­bur­ger Po­li­zei­prä­si­di­um am Montag auf An­fra­ge un­se­rer Zei­tung mit­ge­teilt. Das Op­fer sei auf dem Weg der Bes­se­rung, hieß es aus dem Kli­ni­kum Aschaf­fen­burg, wo der Mann be­han­delt wird. Über das Motiv des Schützen herrscht nach wie vor Unklarheit.

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Bluttat in Amorbacher Löhrstraße 22.02.2012

Kopfschuss - Bürger sind schockiert

Ein paar Krei­de­s­tri­che und zwei klei­ne Blut­f­le­cken auf dem Pflas­ter der Löhr­stra­ße sind die ein­zi­gen sicht­ba­ren Spu­ren. In den Köp­fen der Amor­ba­cher sind die Ge­scheh­nis­se vom Abend des Ro­sen­mon­tags deut­lich tie­fer ver­an­kert. Ei­nen Tag, nach­dem ein 36-Jäh­ri­ger ei­nem Be­kann­ten auf of­fe­ner Stra­ße in den Kopf ge­schos­sen hat, herrscht Er­schüt­te­rung in der hüb­schen Ba­rock­stadt.

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Bluttat in Amorbacher Löhrstraße 22.02.2012

Opfer nach Kopfschuss und Notoperation in Lebensgefahr

Ei­nen Tag, nach­dem ein 36-jäh­ri­ger Mann in Amor­bach im Land­kreis Mil­ten­berg ei­nen 37-jäh­ri­gen Be­kann­ten in den Kopf ge­schos­sen hat, sind die Um­stän­de der Tat nach wie vor un­klar. Wie das Po­li­zei­prä­si­di­um Un­ter­fran­ken ges­tern Mit­tag mit­teil­te, sitzt der Tat­ver­däch­ti­ge in­zwi­schen we­gen ver­such­ten Mor­des in Un­ter­su­chungs­haft. So­wohl er als auch das Op­fer stam­men aus Amor­bach. Sie kann­ten ein­an­der sehr gut.

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Bluttat in Amorbacher Löhrstraße 21.02.2012

Kopfschuss - Opfer in Lebensgefahr - Täter in Haft

Der durch einen Kopfschuss schwer verletzte 37 Jahre alte Amorbacher schwebt nach einer Notoperation weiterhin in Lebensgefahr. Ein 36 Jahre alter Amorbacher hatte am Rosenmontagsabend in der Amorbacher Löhrstraße (Kreis Miltenberg) nach einem Streit auf ihn geschossen. Der Täter sitzt seit Dienstagvormittag wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. (Mit Audio-Bericht der Polizei)

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