Freitag, 18.08.2017

Heimwegtelefon

Artikel

Aschaffenburg 02.05.2016

Elf Minuten mit Michaela

Kein Mensch ist so spät noch un­ter­wegs im Aschaf­fen­bur­ger Bren­ta­no­vier­tel, das im schumm­ri­gen Schein der Stra­ßen­la­ter­nen sei­ne düs­te­re Sei­te zeigt. Hin­ter je­dem Au­to, in je­der Ein­fahrt könn­te je­mand lau­ern. Hor­ror­mel­dun­gen von Un­be­kann­ten, die Frau­en in Haus­ein­gän­ge zer­ren, kom­men mir in den Sinn. War da nicht erst vor Kur­zem ein Vor­fall hier im Vier­tel? Und klang es eben nicht ver­däch­tig nach Schrit­ten hin­ter mir?

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Prio-2-Artikel 02.05.2016

Telefonbegleiterin

Fran­ces Ber­ger (33) te­le­fo­niert mit Men­schen, die nachts al­lei­ne nach Hau­se lau­fen. 2013 hat die Ber­li­ne­rin das Heim­weg­te­le­fon ins Le­ben ge­ru­fen, das deut­sch­land­weit er­reich­bar ist. Als Ge­schäfts­füh­re­rin der In­i­tia­ti­ve ist die zwei­fa­che Mut­ter für die rund 40 Eh­renamt­li­chen zu­stän­dig, die nachts te­le­fo­nie­ren, um Men­schen ein si­che­res Ge­fühl zu ver­mit­teln und sie so we­ni­ger an­g­reif­bar ma­chen. > Sei­te 2 Ni­co­le Kol­ler/Fo­to:

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Berlin 02.05.2016

»Im Ernstfall wissen wir relativ genau, wo sich die Person befindet«

Wel­che Frau kennt es nicht: die­ses be­k­lom­me­ne Ge­fühl auf dem nächt­li­chen Heim­weg? Um Men­schen, die al­lei­ne un­ter­wegs sind, ein Ge­fühl von Si­cher­heit zu ge­ben, grün­de­ten Ana­bell Schuch­hardt und Fran­ces Ber­ger (Fo­to: pri­vat) in Ber­lin vor mehr als zwei Jah­ren das Heim­weg­te­le­fon. Denn wer am Te­le­fon spricht, fühlt sich nicht nur we­ni­ger al­lein, son­dern wirkt auch we­ni­ger an­g­reif­bar.

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