Mittwoch, 18.10.2017

Griechenland Euroreferendum lokal

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Brüssel 16.07.2015

Ein Ergebnis der Reformen: Mehr Armut

Was wurde aus anderen Krisenländern?

Wenn über Grie­chen­land de­bat­tiert wird, ist auch sch­nell von Mus­ter­schü­l­ern die Re­de: Ge­meint sind dann vor al­lem Ir­land oder Por­tu­gal. Wel­che For­de­run­gen muss­ten die­se Staa­ten er­fül­len, um an Hilfs­gel­der zu kom­men und wie wur­de aus eins­ti­gen Sor­gen­kin­dern ver­meint­li­che Mus­ter­schü­ler? Un­be­st­reit­bar ist: Bei­de Län­der konn­ten die Ret­tungs­schir­me ver­las­sen.

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Aschaffenburg 14.07.2015

Den griechischen Spediteuren fehlt das Geld für den Sprit

Grie­chi­scher Wein - viel­be­sun­gen. Vi­el­leicht wird er bald knapp, denn die Mi­se­re in dem Land trifft so gut wie al­le Be­rei­che. Da­von kann auch Ba­bis Gi­an­na­kis ein Lied sin­gen. Er ist Großh­änd­ler in Frank­furt-Fe­chen­heim und be­lie­fert un­ter an­de­rem Kun­den am Un­ter­main.

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Athen 11.07.2015

Athen will nicht baden gehen

Was will Brüs­sel, was bie­tet Athen? Dar­über gab es in der Grie­chen­land-De­bat­te der ver­gan­ge­nen Wo­chen vie­le wi­der­sprüch­li­che An­ga­ben. Jetzt leg­te die Re­gie­rung von Pre­mier Tsi­pras in letz­ter Mi­nu­te ein Re­form­pa­pier vor, das die grie­chi­sche Nach­rich­te­na­gen­tur ANA ver­b­rei­tet. Im Ge­gen­zug bit­tet Athen um ein 53,5-Mil­li­ar­den-Eu­ro.

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Aschaffenburg 07.07.2015

Wie Griechen in unserer Region über das Referendum denken

Griechenwitze und Nazisprüche nerven

Kei­ne Grie­chen­wit­ze mehr, kei­ne Hit­ler-Ver­g­lei­che mehr - und ein bis­schen mehr Ver­ständ­nis für die Not­la­ge vie­ler Men­schen in Grie­chen­land. Das vor al­lem hört man, wenn man im Main­vier­eck mit Men­schen spricht, die Wur­zeln in dem Kri­sen­land ha­ben. Rund 3400 sind es in Un­ter­fran­ken, vie­le ha­ben das Re­fe­ren­dum am Wo­che­n­en­de be­o­b­ach­tet - und durch­aus Ver­ständ­nis für das Er­geb­nis.

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Berlin 07.07.2015

Begeisterung, Ressentiments und Vorurteile

Deut­sche und Grie­chen

Oh­ne Kli­schees geht es wohl nie zwi­schen Deut­schen und Grie­chen. Als Pre­mier­mi­nis­ter Ale­xis Tsi­pras im März 2015 zu sei­nem An­tritts­be­such nach Ber­lin kommt, sagt er: »We­der sind die Grie­chen Fau­len­zer noch sind die Deut­schen schuld an den Miss­stän­den in Grie­chen­land.« Und nicht al­le Deut­schen sind Na­zis, könn­te man hin­zu­fü­gen.

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Athen 07.07.2015

Türen für Griechenland gehen zu

Negative Reaktionen auf Referendum

Gibt es noch ei­ne Chan­ce für die Grie­chen? Wenn es nach der Mehr­heit im Bun­des­tag geht, nicht. Wäh­rend am Mon­tag in Pa­ris und Brüs­sel die eu­ro­päi­sche Kri­sen­di­p­lo­ma­tie ins Rol­len kam, for­mier­te sich in Ber­lin nach dem Aus­gang des Re­fe­ren­dums der Wi­der­stand ge­gen neue Ret­tung­s­pro­gram­me für Athen. Vor al­lem in der Uni­ons­frak­ti­on müss­te Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel mit mas­si­vem Wi­der­stand rech­nen.

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