Donnerstag, 17.08.2017

Fußball und Neonazis

Artikel

Aschaffenburg 12.04.2013

Angriff von Rechtsaußen

Männ­lich­keit, Ri­va­li­tät, Über­le­gen­heits­den­ken: Laut dem Sport­jour­na­lis­ten Ron­ny Blasch­ke ist der Fuß­ball ein gu­ter Nähr­bo­den für Rechts­ex­t­re­mis­mus. Im Aschaf­fen­bur­ger Ju­gend­kul­tur­zen­trum be­rich­te­te der 31-Jäh­ri­ge ver­gan­ge­ne Wo­che da­von, wie Neo­na­zis un­ter Fuß­ball­fans An­hän­ger für ih­re po­li­ti­sche Ge­sin­nung ge­win­nen.

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Aschaffenburg 12.04.2013

»Ständig werden Gegner abgewertet, da können Neonazis andocken«

Ron­ny Blasch­ke ar­bei­tet als frei­er Sport­jour­na­list. Der 31-jäh­ri­ge Ber­li­ner ver­sucht nach ei­ge­nen An­ga­ben »die po­li­ti­schen Sei­ten des Fuß­balls zu be­leuch­ten«. Blasch­ke stell­te sein Buch »An­griff von Recht­s­au­ßen - Wie Neo­na­zis den Fuß­ball miss­brau­chen« ver­gan­ge­ne Wo­che im Ju­gend­kul­tur­zen­trum (Ju­kuz) in Aschaf­fen­burg vor.

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Leidersbach 12.04.2013

Schiedsrichter werden oft beleidigt, aber Rassismus ist selten

Über Ras­sis­mus und Rechts­ex­t­re­mis­mus in den Amateur­li­gen im Um­kreis kön­nen sich die Schieds­rich­ter »nicht be­kla­gen«, sagt Kreis­schieds­rich­ter­ob­mann Rein­hold Greu­bel. »Im Ge­gen­teil: Bei uns gibt es nur Po­si­ti­ves zu be­rich­ten.« Zum Bei­spiel von ei­nem In­te­g­ra­ti­on­s­preis des Deut­schen Fuß­ball­bun­des (DFB).

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Aschaffenburg 19.04.2013

»Nicht Rassismus, sondern Ehrgeiz«

Kin­der aus über zehn Na­tio­nen spie­len in der Fuß­ball­ju­gend des TVA Aschaf­fen­burg, be­rich­tet Ju­gend­lei­tern Di­lek Ustaog­lu. »Ras­sis­mus ha­ben wir noch nie ge­habt, bei uns war es im­mer har­mo­nisch.« Wenn vom Sei­ten­rand ge­brüllt wer­de, dann sei­en es meis­tens die El­tern, die ih­ren ei­ge­nen Kin­der zu­ru­fen. Über ei­nen raue­ren Um­gangs­ton am Spiel­feld­rand sagt die 38-Jäh­ri­ge: »Das hat mit Ras­sis­mus nichts zu tun, son­dern mit Ehr­geiz«.

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Haibach 19.04.2013

»Deck den Schwarzen!«

We­gen sei­ner dun­k­len Haut­far­be hat der Ki­cker Chris­ti­an We­ber von Zu­schau­ern noch kei­ne Be­schimp­fun­gen ge­hört. Der 21-jäh­ri­ge Au­ßen­s­tür­mer von Ale­man­nia Hai­bach weiß aber auch: Auf dem Sport­platz kommt es im­mer wie­der vor, dass ei­ner ruft: »Deck den Schwar­zen«.

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Aschaffenburg 19.04.2013

»Die Türken kommen . . . «

Wenn Gör­kem Oguz mit dem SV Vat­ans­por Aschaf­fen­burg zu ei­nem Aus­wärts­spiel fährt, heißt es oft nur: »Da kom­men die Tür­ken«. Oguz, Pres­se­sp­re­cher von Vat­ans­por, sagt: Die Her­kunft sei »nicht ganz aus den Köp­fen«. Es kom­me vor, dass Zu­schau­er die Spie­ler des Ve­r­eins als »Scheiß Tür­ken« be­lei­dig­ten. Auch wenn es laut Oguz ab­ge­nom­men ha­be, sei­en sol­che Vor­fäl­le noch »la­tent vor­han­den«:

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Kahl 12.04.2013

Eintracht-Fans wehren sich gegen Rechts

Früh­er sei­en Be­schimp­fun­gen ge­gen den gha­nai­schen Mann­schafts­kol­le­gen sel­ten beim »Ar­sch­loch« ge­b­lie­ben, sagt Vol­ker Goll, ehe­ma­li­ger Spie­ler des DJK Kahl. Heu­te be­o­b­ach­tet der 51-Jäh­ri­ge, der in­zwi­schen für die Frank­fur­ter Ko­or­di­na­ti­ons­s­tel­le für Fan­pro­jek­te bei der Deut­schen Sport­ju­gend ar­bei­tet, die Fan­sze­ne der Bun­des­li­gen.

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