Samstag, 19.08.2017

Familiendrama in Aschaffenburg

Artikel

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Aschaffenburg 15.01.2015

Mutter, die ihre Töchter tötete, zur Behandlung nach Oberbayern verlegt

Urteil ist rechtskräftig

Nun gibt es Klar­heit für die Frau, die mit dem Wis­sen le­ben muss, ih­re bei­den klei­nen Kin­der ge­tö­tet zu ha­ben. Mit dem Ver­zicht auf Re­vi­si­on ge­gen das Ur­teil des Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richts vom 2. Ok­tober vo­ri­gen Jah­res steht fest, dass der psy­chisch kran­ken und des­halb schuld­un­fähi­gen 34-Jäh­ri­gen die fo­ren­si­sche Psy­ch­ia­trie er­spart bleibt.

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Aschaffenburg 03.10.2014

Bewährung für die Mutter der zwei toten Mädchen

Vorläufiges Ende eines juristischen Kleinkriegs

Wie ge­pei­nigt muss die­se Frau ge­we­sen sein, ver­folgt von Ka­me­ras, die sie in den Düb­el­löchern der Wän­de zu wis­sen glaub­te, ge­jagt von der Furcht, ein im­mer grö­ß­er wer­den­der Porno­ring miss­brau­che ih­re klei­nen Töch­ter. Am 21. Fe­bruar 2013 fin­det ihr Mann die psy­chisch Kran­ke in der Ba­de­wan­ne, in den Ar­men die to­ten Kin­der.

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Kommentare / Kolumnen 03.10.2014

Grenzen übertreten

Kommentar von Gabriele Fleckenstein

Es ist das gu­te Recht - ja die Pf­licht - ei­nes Straf­ver­tei­di­gers, es Ge­richt und Staats­an­walt schwer zu ma­chen. Der Ver­tei­di­ger ist Par­tei, er steht auf der Sei­te sei­nes Man­dan­ten. Der sieht sich als Laie ei­nem Ver­fah­ren ge­gen­über, des­sen Re­geln er kaum durch­schaut. Des­halb braucht er ei­nen Ver­tei­di­ger, der sei­ne Rech­te durch­setzt. Das kann Är­ger ge­ben vor Ge­richt. Der Ver­tei­di­ger muss das aus­hal­ten.

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Landgericht 02.10.2014

Landgericht Aschaffenburg: Bewährung für die Mutter der toten Mädchen

Im Wahn ihre zwei Töchter getötet

Im Verfahren um den gewaltsamen Tod zweier kleiner Mädchen hat das Aschaffenburger Landgericht an diesem Donnerstag das Urteil über die Mutter der Kinder gesprochen.

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Aschaffenburg 02.10.2014

Familiendrama von Aschaffenburg: Jetzt fällt das Urteil

Gefährlichkeit der Mutter ist weiter umstritten

Vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt wird an die­sem Don­ners­tag das Ur­teil über die Frau ge­spro­chen, die im Wahn ih­re bei­den klei­nen Kin­der ge­tö­tet ha­ben soll. Nach den Pläd­o­y­ers am Mitt­woch scheint es wahr­schein­lich, dass der psy­chisch kran­ken und des­halb schuld­un­fähi­gen 34-Jäh­ri­gen die un­be­fris­te­te Un­ter­brin­gung in der fo­ren­si­schen Psy­ch­ia­trie er­spart bleibt.

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Aschaffenburg 02.10.2014

In einem Punkt sind sich alle einig: Die Frau muss therapiert werden

Prozess lässt Fragen offen

Die Mut­ter der bei­den to­ten Mäd­chen bleibt für die meis­ten im Ge­richt­saal auch nach 21 Ver­hand­lungs­ta­gen ei­ne Un­be­kann­te. Die psy­chisch Kran­ke ist ver­hand­lung­s­un­fähig, für sie sp­re­chen ih­re Wahl­ver­tei­di­ger. Es sei ein »aus dem Rah­men fal­len­den Ver­fah­ren«, sagt Ober­staats­an­walt Hel­mut Ha­sen­stab am Mitt­woch, ehe er be­an­tra­gen wird, die Frau we­gen zwei­fa­chen Mor­des in die Psy­ch­ia­trie ein­zu­wei­sen

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Aschaffenburg 12.09.2014

Bewährung für die Mutter der getöteten Mädchen von Aschaffenburg?

Behandlung in sozialtherapeutischer Einrichtung

Seit ein­ein­halb Jah­ren sitzt die Frau, die in Aschaf­fen­burg ih­re bei­den klei­nen Töch­ter er­tränkt ha­ben soll, in der fo­ren­si­schen Psy­ch­ia­trie. Vi­el­leicht darf die 34-Jäh­ri­ge den so­ge­nann­ten Maß­r­e­gel­voll­zug für psy­chisch kran­ke und des­halb schuld­un­fähi­ge Straf­tä­ter bald ver­las­sen. Sie könn­te statt­des­sen in ei­ner so­zialthe­ra­peu­ti­schen Ein­rich­tung in Ober­bay­ern be­han­delt wer­den.

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Aschaffenburg 03.09.2014

Aschaffenburger Familiendrama: Kein Gespräch mit der Gutachterin

Frau, die ihre beiden Kinder getötet haben soll, lehnt Exploration ab

Im Ver­fah­ren ge­gen die Frau, die im vo­ri­gen Jahr im Wahn ih­re bei­den klei­nen Töch­ter ge­tö­tet ha­ben soll, wird die vom Ge­richt be­s­tell­te psy­ch­ia­tri­sche Gu­t­ach­te­rin ei­ne Ri­si­ko­prog­no­se ab­ge­ben müs­sen, oh­ne sich zu­vor ein Bild vom Zu­stand der mut­maß­li­chen Tä­te­rin ma­chen zu kön­nen. Sei­ne Man­dan­tin sei nicht be­reit, mit der Ärz­tin zu sp­re­chen, sag­te Wahl­ver­tei­di­ger Mat­thias Kolb am Di­ens­tag, dem 19. Ver­hand­lungs­tag.

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Aschaffenburg 01.08.2014

Tote Mädchen: Vor Gericht kein Ende in Sicht

Sitzungstermine bis in den Oktober hinein

Im Aschaf­fen­bur­ger Ver­fah­ren ge­gen die psy­chisch kran­ke Frau, die am 21. Fe­bruar 2013 im Wahn ih­re bei­den klei­nen Töch­ter ge­tö­tet ha­ben soll, ist kein En­de im Sicht. Das Land­ge­richt hat am Don­ners­tag wei­te­re Sit­zungs­ter­mi­ne bis in den Ok­tober hin­ein an­ge­kün­digt.

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Aschaffenburg 31.07.2014

Prozess nach Aschaffenburger Familiendrama: Keine Alternative zur Forensik?

Experte hat »keine gute Lösung« und spricht vom Leid der Mutter

Un­ver­se­hens wird im Ver­fah­ren um den ge­walt­sa­men Tod zwei­er klei­ner Mäd­chen das Aus­maß des Leids spür­bar. Un­be­hel­ligt vom mo­na­te­lan­gen ju­ris­ti­schen Rin­gen um die Zu­kunft der Frau, die im Wahn ih­re Kin­der er­tränkt ha­ben soll, spricht am 16. Ver­hand­lungs­tag vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt der Zeu­ge Mi­cha­el Schif­fer­de­cker. Der Psychiater macht deutlich, dass kein noch so abgewogenes Urteil die »furchtbare Situation« der Mutter wird mildern können.

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Aschaffenburg 04.07.2014

Ringen um die Risikoprognose

Gutachter hält die Frau, die ihre Kinder getötet haben soll, für nicht gemeingefährlich

Ist die psy­chisch kran­ke Frau, die am 21. Fe­bruar 2013 in Aschaf­fen­burg ih­re bei­den klei­nen Töch­ter be­täubt und dann in der Ba­de­wan­ne er­tränkt ha­ben soll, ei­ne Ge­fahr für die All­ge­mein­heit? Im Ver­fah­ren ge­gen die 34-Jäh­ri­ge hat der auf An­trag der Wahl­ver­tei­di­ger hin­zu­ge­zo­ge­ne Psy­ch­ia­ter Mar­tin Flesch (Veits­höch­heim) die­se Fra­ge am Don­ners­tag vern­eint.

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Aschaffenburg 12.06.2014

Wahlverteidiger wollen beweisen: »Keine Psychose«

Prozess um Mutter, die ihre Töchter getötet hat

Lei­det die Frau, die im Wahn ih­re zwei und vier Jah­re al­ten Töch­ter er­tränkt ha­ben soll, gar nicht an ei­ner schi­zo­ph­re­nen Psy­cho­se? Ir­ren sich die vom Ge­richt be­s­tell­te Gu­t­ach­te­rin und der Psy­ch­ia­ter, der die 34-Jäh­ri­ge in der Fo­ren­sik be­t­reut, wenn sie an die­ser Diag­no­se fest­hal­ten?

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Aschaffenburg 24.05.2014

»Da war kein Leben mehr«

Be­stür­zen­de 90 Mi­nu­ten ges­tern vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt: Die Er­mitt­lungs­rich­te­rin im Fall der am 21. Fe­bruar 2013 ver­mut­lich von ih­rer Mut­ter ge­tö­te­ten klei­nen Mäd­chen be­rich­tet von der »sehr be­ein­dru­cken­den Schil­de­rung ei­ner Le­bens­ka­tastro­phe«. Sie hat den Va­ter ver­nom­men, der an je­nem Abend bei der Heim­kehr von der Ar­beit sei­ne bei­den le­b­lo­sen Kin­der fand.

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Aschaffenburg 20.05.2014

Und wieder vertagt...

Zäher juristischer Kleinkrieg beim Aschaffenburger Familiendrama-Prozess

Pu­b­li­kum kommt längst nicht mehr. Dem öf­f­ent­li­chen Ent­set­zen über den Tod der bei­den klei­nen Mäd­chen, be­täubt und er­tränkt wohl von der ei­ge­nen Mut­ter am 21. Fe­bruar 2013 in Aschaf­fen­burg, folgt ein zäh­er ju­ris­ti­scher Klein­krieg vor lee­ren Stuhl­rei­hen. Mit im­mer neu­en An­trä­gen zie­hen die Wahl­ver­tei­di­ger der 34-Jäh­ri­gen das Ver­fah­ren vor dem Land­ge­richt in die Län­ge.

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Aschaffenburg 20.05.2014

Der Vater der toten Mädchen schweigt vor Gericht

Familiendrama in Aschaffenburg

Der Va­ter der bei­den klei­nen Mäd­chen, die im ver­gan­ge­nen Jahr in Aschaf­fen­burg ver­mut­lich von ih­rer psy­chisch kran­ken Mut­ter ge­tö­tet wur­den, hat ges­tern vor dem Land­ge­richt von sei­nem Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht Ge­brauch ge­macht. Als Ehe­mann der Be­schul­dig­ten, die seit der Tat zwangs­wei­se in der Psy­ch­ia­trie un­ter­ge­bracht ist, darf der 35-Jäh­ri­ge vor Ge­richt schwei­gen.

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Aschaffenburg 30.04.2014

Panische Angst und Alpträume vor der Tat

Familiendrama in Aschaffenburg

Der Ge­dan­ke, sich zu tö­ten, sei im­mer stär­ker ge­wor­den. Das hat die Frau, die vor ei­nem Jahr in Aschaf­fen­burg ih­re bei­den klei­nen Töch­ter er­tränkt ha­ben soll, nach der Tat ei­nem Psy­ch­ia­ter ge­sagt. Im Ver­fah­ren ge­gen die 34-Jäh­ri­ge kam der Sach­ver­stän­di­ge ges­tern zu Wort.

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Aschaffenburg 15.04.2014

Vor der Tat sorgte sich Tante um das Wohl der Mädchen

Prozess gegen Mutter die in Aschaffenburg vermutlich Kinder getötet hat

Hät­te der Tod der bei­den klei­nen Mäd­chen ver­hin­dert wer­den kön­nen? We­ni­ge Wo­chen, ehe die Kin­der am 21. Fe­bruar 2013 in Aschaf­fen­burg ver­mut­lich von ih­rer Mut­ter er­tränkt wur­den, soll ei­ne Tan­te die Sor­ge ge­äu­ßert ha­ben, die Frau kön­ne ih­ren Töch­tern et­was zu­lei­de tun. Das hat ges­tern ein Zeu­ge vor dem Land­ge­richt Aschaf­fen­burg aus­ge­sagt.

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Aschaffenburg 04.04.2014

Abschiedsbrief vor dem Tod der beiden Kinder

Familiendrama in Aschaffenburg

Die 34-Jäh­ri­ge, die am 21. Fe­bruar 2013 in Aschaf­fen­burg ih­re bei­den klei­nen Töch­ter ge­tö­tet ha­ben soll, hat vor der Tat ei­nen Ab­schieds­brief ge­schrie­ben. »Du fin­dest be­stimmt ei­ne an­de­re Frau«, zi­tier­te ges­tern ein Po­li­zist vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt aus dem Brief. Im Si­che­rungs­ver­fah­ren ge­gen die schuld­un­fähi­ge Frau wur­den ges­tern wei­te­re er­schüt­tern­de De­tails be­kannt.

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