Samstag, 21.10.2017

Ernst Heinrichsohn

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Bürgstadt 10.02.2015

Der Prozess: 1980 wird damaliger Bürgstädter Bürgermeister verurteilt

Kriegs-Verbrechen von Ernst Heinrichsohn

Nach dem Ur­teil im so­ge­nann­ten Lisch­ka-Pro­zess ging vor 35 Jah­ren am 11. Fe­bruar 1980 vor dem Land­ge­richt Köln ei­nes der letz­ten gro­ßen Ver­fah­ren um Ver­b­re­chen im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus zu En­de. Ei­ner der drei An­ge­klag­ten war Ernst Hein­rich­sohn, da­mals Bür­ger­meis­ter der Ge­mein­de Bürg­stadt.

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Bürgstadt 10.02.2015

Fall Heinrichsohn belastete Gemeinde Bürgstadt

Ein Dorf in Aufruhr

Ernst Hein­rich­sohn leug­ne­te be­harr­lich und an sei­nem po­li­ti­schen Man­dat hielt er mit Starr­sinn fest - bis zum Tag des Rich­ter­spruchs am 11. Fe­bruar 1980. Dann erst, un­mit­tel­bar nach der Ur­teils­ver­kün­dung des Land­ge­richts Köln, trat der frühe­re SS-Scher­ge als Bürg­stad­ter Bür­ger­meis­ter zu­rück und aus der CSU aus.

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Bürgstadt 11.02.2015

Zeit zur Aufarbeitung

Kommentar von Manfred Weiß

Nach­dem Rich­ter Heinz Faßb­en­der am 11. Fe­bruar 1980 im Ge­bäu­de des Köl­ner Land­ge­rich­tes das Ur­teil über Ernst Hein­rich­sohn ver­kün­det hat­te, setz­te in Bürg­stadt - nach dem ers­ten Schock - das gro­ße Schwei­gen ein.

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