Sonntag, 20.08.2017

Cannabis

Artikel

Aschaffenburg 22.01.2014

An Cannabis scheiden sich die Geister

Chris­ti­an Mah­ler (Na­me ge­än­dert) steckt sich ei­nen Jo­int an, in­ha­liert tief und lehnt sich zu­rück. »Wenn an­de­re ein Glas Wein nach dem Es­sen ge­nie­ßen, ist für mich das Rau­chen von Gras pu­re Ent­span­nung am En­de ei­nes lan­gen Ta­ges«, sagt er. (Mit Abstimmung)

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Interview mit einem Suchtexperten 23.01.2014

»Wir müssen Konsumenten schützen«

In den USA sind seit neu­es­tem Er­werb, Be­sitz, Kon­sum und Han­del mit Canna­bis le­gal - ein Mei­len­stein. Ei­ner, der ei­ne Mei­nung da­zu schon von Be­rufs we­gen ha­ben muss, ist Pro­fes­sor Hei­no Stöv­er. Er lei­tet seit 2009 das In­sti­tut für Sucht­for­schung an der Fach­hoch­schu­le Frank­furt. Bet­ti­na Knel­ler hat mit dem Frank­fur­ter Sucht­ex­per­ten ge­spro­chen.

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Kommentar von Bettina Kneller 24.01.2014

Legalize it!

Be­rühmt-be­rüch­tigt: »Le­ga­li­ze it!« hieß ein Slo­gan in den 1970ern zur Ent­kri­mi­na­li­sie­rung von Canna­bis. In dem gleich­na­mi­gem Song pro­pa­gier­te der ja­mai­ka­ni­sche Sän­ger Pe­ter Tosh den Ma­ri­hua­na-Kon­sum und ver­wies da­mit auf sei­ne ei­ge­nen Er­fah­run­gen in der Sch­merz­be­kämp­fung und Trau­er­be­wäl­ti­gung nach ei­nem schwe­ren Au­toun­fall 1972.

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Warum Günter Weiglein zu Hause Cannabis anbauen will 10.07.2013

Apothekengras ist Patienten zu teuer

Canna­bis mit staat­li­cher Er­laub­nis rau­chen - der Traum für je­den Kif­fer. In Deut­sch­land dür­fen dies rund 200 Men­schen. Nicht da­mit sie sich be­rau­schen, son­dern da­mit sie ih­re Sch­mer­zen in den Griff krie­gen kön­nen: Krebs­pa­ti­en­ten, Men­schen mit Mul­ti­p­ler Sk­le­ro­se oder un­ter chro­ni­schen Sch­mer­zen Lei­den­de er­hal­ten mit ei­ner Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung der Bun­de­s­o­pi­um­s­tel­le Canna­bis aus der Apo­the­ke.

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Münster 12.08.2013

Der lange Weg durch die Instanzen

Das Ur­teil sorg­te im ver­gan­ge­nen De­zem­ber für Auf­se­hen: Un­ter be­stimm­ten Be­din­gun­gen dür­fen Schwer­kran­ke Canna­bis in der ei­ge­nen Woh­nung selbst an­bau­en, wenn es kei­ne Be­hand­lungsal­ter­na­ti­ve gibt. Das hat­te das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter fest­ge­s­tellt. Vor­aus­set­zung sei, dass die Selbstthe­ra­pie durch ei­nen Arzt be­g­lei­tet wer­de und das Bun­des­in­sti­tut für Arzn­ei­mit­tel und Me­di­zin­pro­duk­te den An­bau ge­neh­mi­ge.

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Experten uneins über Wirkstoffgehalt 12.08.2013

Wie viel Standard steckt im Joint?

Sol­len Krebs-, Mul­tip­le-Sk­le­ro­se- oder HIV-Pa­ti­en­ten Canna­bis im ei­ge­nen Ba­de­zim­mer zie­hen dür­fen, um sich da­mit selbst zu the­ra­pie­ren? Oder sol­len sie nur Präpa­ra­te aus der Apo­the­ke er­hal­ten? Wäh­rend In­ter­es­sen­ver­bän­de wie die Ar­beits­ge­mein­schaft Canna­bis als Me­di­zin den Ei­ge­n­an­bau un­ter­stüt­zen, rät der Frank­fur­ter Phar­ma­zie­pro­fes­sor Theo Din­ger­mann drin­gend da­von ab.

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Forschungen zu Folgen von Cannabiskonsum 12.08.2013

Leistungstief, Depressionen, Lungenkrebs

Wie schäd­lich ist Kif­fen für die Ge­sund­heit? Ob und wel­che Fol­gen es mit sich brin­gen kann, ist noch nicht ab­sch­lie­ßend ge­klärt. In­zwi­schen brin­gen Wis­sen­schaft­ler aber ei­ne Rei­he von Lang­zeit­wir­kun­gen mit Canna­bis in Ver­bin­dung. So rät et­wa ei­ne For­schungs­grup­pe der Psy­ch­ia­tri­schen Uni­ver­si­täts­k­li­nik Zürich von Canna­bis­kon­sum ab - zu­min­dest in sei­ner Ei­gen­schaft als Rausch- und Ge­nuss­mit­tel.

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