Montag, 20.11.2017

Bembel

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Mömbris 08.02.2017

Warum die Bembel in Mömbris bald nicht mehr pfeifen muss

Drei Bahnübergänge werden gesichert

An drei tech­nisch un­ge­si­cher­ten Bahn­über­gän­gen im Markt­ge­biet Möm­b­ris wer­den ver­sch­los­se­ne Hand­schran­ken in­stal­liert, da­mit die »Bem­bel« beim Durch­fah­ren weit­ge­hend auf Pfeif­si­g­na­le ver­zich­ten kann. Das hat der Bau­aus­schuss am Di­ens­ta­g­a­bend in meh­re­ren Ein­zel­ab­stim­mun­gen be­sch­los­sen.

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Mömbris 19.10.2016

Helfen Rodungen gegen das Bembelhupen?

Wenn Autofahrer mehr sehen, muss die Bembel nicht mehr hupen

Auf dem Weg zu we­ni­ger Bem­bel-Hu­pen sind die Kahl­grund-Ver­kehrs­ge­sell­schaft (KVG) und der Markt Möm­b­ris am Mitt­woch ei­nen gro­ßen Schritt wei­ter­ge­kom­men. An zehn un­be­schrank­ten Bahn­über­gän­gen zwi­schen Nie­der­stein­bach und Kö­n­igs­ho­fen ha­ben sie ge­prüft: Was steht der Sicht im Weg - und was muss ge­tan wer­den, da­mit die Bem­bel nicht mehr pfei­fen muss?

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Kahl 26.09.2014

Wo sich Kahlgrundbahn und Deutsche Bahn berühren

Drehscheibe im regionalen Nahverkehr

Don­ners­tag, 10.14 Uhr. Ein sc­hö­ner Spät­som­mer­tag soll es wer­den, den Gün­ter Win­ter (61) mit sei­ner Frau im Kahl­grund ge­nie­ßen will. Mit Fahr­rä­d­ern stei­gen bei­de am Bahn­hof in Kahl in ih­ren Zug, der sie nach Sc­höllkrip­pen brin­gen wird. Die bei­den Hes­sen aus Rod­gau, pas­sio­nier­te Rad­wan­de­rer, ha­ben die Fahrt mit der Bem­bel schon oft ge­macht.

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Kahl 24.09.2014

Haltepunkt mit Gefahrenpotenzial

Don­ners­tag, 11.13 Uhr. Car­men Klaus st­rebt dem Bem­bel-Bahn­s­teig zu. Ihr Zug kommt in drei Mi­nu­ten, aber be­vor die 47-jäh­ri­ge Kah­le­rin die Kö­n­igs­ber­ger Stra­ße über­qu­ert, nimmt sie sich Zeit und schaut sich gründ­lich um. Vor ein paar Ta­gen, be­rich­tet sie, wä­re sie bei­na­he von ei­nem rück­sicht­lo­sen Links­ab­bie­ger über­fah­ren wor­den. Am Hal­te­punkt Kopp/Hei­de ein be­kann­tes Pro­b­lem.

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Alzenau 19.09.2014

Sinnvolle Verzahnung erwünscht

Di­ens­tag, 16.38 Uhr. Für To­bias Oe­st­reich ist der Ar­beits­tag fast zu En­de. Als der 46 Jah­re al­te Klei­n­ost­hei­mer an der Sta­ti­on Al­zenau-Nord in die Bem­bel steigt, denkt er schon an den nächs­ten Zug, der ihn vom Bahn­hof Kahl nach Hau­se bringt. Ei­ne sol­che Nah­ver­kehrs­ver­bin­dung, fin­det er, sei un­be­zahl­bar.

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Alzenau 13.09.2014

Hier steigt Kira gerne in die Bembel

Don­ners­tag ist es, gleich 11.36 Uhr. Ki­ra kann die Bem­bel of­fen­bar schon hö­ren. Un­ge­dul­dig zieht die Hün­din an der Lei­ne, so dass Nor­bert He­ckelt sie mil­de zur Ru­he mahnt. »Sie fährt sehr ger­ne mit dem Zug«, sagt der 53-Jäh­ri­ge, als das Bähn­chen in Sicht kommt und ge­mäch­lich vor dem Al­ze­nau­er Bahn­hof aus­rollt. Los geht es nach Kahl, wo He­ckelt ei­nen Freund be­su­chen will.

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Alzenau 11.09.2014

Mit der Bembel bis in den Stadtkern

Sams­tag, 14.15 Uhr. Zu Fü­ß­en der Al­ze­nau­er Burg wird es le­ben­dig. Mit fünf Freun­den mar­schiert Jür­gen Reich auf den Bahn­s­teig der Bem­bel-Sta­ti­on. Ins­ge­s­amt 17 Wan­de­rer sol­len es wer­den, bis um 14.34 der Zug in Rich­tung Ha­nau ein­fährt. Die Grup­pe steigt zur Heim­fahrt ein und wird, wenn der Fahr­plan stimmt, in 15 Mi­nu­ten am Ziel in Großkrot­zen­burg sein.

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Kälberau 09.09.2014

Wo Mountainbiker auf den Hahnenkamm starten

Sams­tag, 13.27 Uhr. Am Hal­te­punkt Käl­berau steigt Chris­ti­an Hof­mann aus der Bem­bel, die ihn von Ha­nau her in den Fei­er­a­bend ge­fah­ren hat. Der 31-Jäh­ri­ge, Qua­li­täts­prü­fer in ei­nem gro­ßen In­du­s­trie­be­trieb, kommt gern in Käl­berau an: »Ich woh­ne hier seit ei­nem Jahr, und es ist toll«.

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Michelbach 05.09.2014

Wo sich die Bembel-Züge treffen

Es ist 15.30 Uhr. An­d­ré Sche­rer war­tet erst seit we­ni­gen Mi­nu­ten und re­gi­s­triert zu­frie­den, dass die Bem­bel pünkt­lich ist. Den Stu­den­ten aus Möm­b­ris zieht es Rich­tung Hei­mat. Selb­st­re­dend weiß er als Kahl­grün­der, auf wel­cher Sei­te sein Zug ein­rol­len wird. Mi­chel­bach ist der ein­zi­ge Bahn­hof an der Kahl­grund-St­re­cke, wo sich die­se Fra­ge über­haupt stellt.

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Michelbach 03.09.2014

Hier hält die Bembel nur bei Bedarf

Di­ens­tag, 17.27 Uhr. Die Bem­bel näh­ert sich lei­se und wird lang­sa­mer, als der Fah­rer Mi­chae­la Kel­ly auf dem Bahn­s­teig ent­deckt. Hät­ten die 48-Jäh­ri­ge und ihr Hund Lu­cky nicht dort ge­stan­den, der Zug hät­te den Hal­te­punkt Herrn­müh­le wohl oh­ne Stopp pas­siert. »Wenn kei­ne Schu­le ist, steigt oft stun­den­lang nie­mand ein oder aus«, sagt Kel­ly.

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Niedersteinbach 30.08.2014

Schnittstelle mit Kahlgrund-Gefühl

Mon­ta­gnach­mit­tag, 15.22 Uhr. Ka­rin Be­heim hat es ei­lig, denn ihr Zug aus Rich­tung Möm­b­ris kün­digt sich be­reits zum zwei­ten Mal durch lau­tes Hu­pen an. Der Fahr­kar­ten­au­to­mat spuckt die Ti­ckets für die 43-Jäh­ri­ge und die bei­den Kin­der an ih­rer Sei­te mit ent­ner­ven­der Lang­sam­keit aus. Im­mer­hin: Es gibt ei­nen Au­to­ma­ten am Hal­te­punkt Nie­der­stein­bach.

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Strötzbach 29.08.2014

Wo früher Obst und Kartoffeln verladen wurden

Es ist Mon­tag, 16.38 Uhr. Für Ron­ja De­bus ist der Ar­beits­tag ge­lau­fen. In Strötz­bach steigt sie aus dem Zug. »Manch­mal fühlt es sich an, als wä­re ich die Ein­zi­ge, die hier Bahn fährt«, sagt die 18-Jäh­ri­ge. Auf der gut 100 Me­ter ent­fern­ten Staats­stra­ße 2305 rollt der Fei­er­a­bend­ver­kehr, rund um den Bahn­hof aber ist nie­mand zu se­hen.

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Mömbris 28.08.2014

Trotz vieler Fahrgäste nur Haltepunkt

Wie­der ein Mon­tag, 15.40 Uhr. Adri­an Fuchs kommt sei­nem Ziel in Som­mer­kahl ei­nen gro­ßen Schritt näh­er, als er am Hal­te­punkt Men­s­en­ge­säß den Zug be­s­teigt. Zwölf Mi­nu­ten wird der 18-jäh­ri­ge Schü­ler aus Hohl auf Schie­nen rei­sen, wenn er mit sei­ner Freun­din bis Sc­höllkrip­pen fährt, nur fünf Mi­nu­ten, wenn die bei­den schon in Kö­n­igs­ho­fen in den Bus um­s­tei­gen. Fuchs hat kla­re Vor­lie­ben:

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Schimborn 27.08.2014

»Bedarfsgerecht«: Schimborner Bembel-Haltepunkt ohne Extras

Mon­tag, 14.16 Uhr. Lei­se zi­schend öff­net sich die Tür der Bem­bel für Pa­trick We­der­mann und sei­ne Fa­mi­lie. Für die vier aus Großkrot­zen­burg soll der Bahn­s­teig in Schim­born ers­te Sta­ti­on ei­nes fröh­li­chen Aus­flugs sein: Pa­tricks Nef­fe hat Ge­burts­tag. Die Hes­sen sind zum Fei­ern in den Kahl­grund ge­kom­men.

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Königshofen 21.08.2014

Entspannt per Bembel zum Ferienjob

Mitt­woch, 6.59 Uhr. Auf Paul Bau­er war­tet ein lan­ger Ar­beits­tag. Der 19-Jäh­ri­ge aus Schim­born hat ge­ra­de sein Ab­i­tur ge­macht und ver­di­ent sich nun mit ei­nem Fe­ri­en­job bei ei­ner Fir­ma in Al­zenau et­was Ur­laubs­geld. Des­we­gen steht er früh am Bem­bel-Bahn­s­teig in Kö­n­igs­ho­fen. In vier Mi­nu­ten ist sein Zug fäl­lig. Wird er pünkt­lich sein? »Wä­re schon gut«, meint Bau­er, »wenn man dar­über bes­ser in­for­miert wür­de.«

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Blankenbach 18.08.2014

Unterstand mit Bembel-Abstellgleis

Mitt­woch, 7.56 Uhr. Auf die Mi­nu­te pünkt­lich sch­ließt sich am Blan­ken­ba­cher Bahn­s­teig die Tür der Kahl­grund-Bahn, Tho­mas Weick ist un­ter­wegs nach Sc­höllkrip­pen. Dort hat er ei­ne Mis­si­on: Der 53-Jäh­ri­ge aus Kas­sel ist Trai­ner für Trieb­fahr­zeug­tech­nik und schult das Tech­nik-Per­so­nal der Kahl­grund­bahn.

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Schöllkrippen 14.08.2014

Das Hauptquartier der Bembel

15 Stationen

Es ist Mon­tag, 11.35 Uhr. Ka­trin De An­ge­lis hat noch et­was Zeit und über­legt, was es um sie her­um am Bem­bel-Bahn­hof so al­les gibt. Die 24-Jäh­ri­ge aus Sch­nep­pen­bach will nach Frank­furt, wo sich si­cher mehr Aus­wahl bie­tet, aber Sc­höllkrip­pen kann auch punk­ten: Beim Bä­cker, beim Metz­ger, der Post, im Ge­schen­ke­la­den und in ei­nem Le­bens­mit­tel­markt könn­te sie be­qu­em noch vor­bei­schau­en, be­vor um 12.07 Uhr ihr Zug ab­fährt.

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Schöllkrippen 12.08.2014

Die Bembel als Tor zur Welt

15 Stationen

Ein Tor zur Welt: Nicht we­ni­ger war und ist für vie­le noch im­mer die Kahl­grund-Ei­sen­bahn. »Zwei­mal um­s­tei­gen bis New York«, lächelt et­wa Blan­ken­bachs Bür­ger­meis­ter Mat­thias Mül­ler. Was er meint: Rein in die Bem­bel, in Ha­nau auf die S-Bahn und durch bis Frank­furt-Flug­ha­fen. Grund­sätz­lich funk­tio­niert das von je­dem der 15 Hal­te­punk­te bis zur hes­si­schen Lan­des­g­ren­ze.

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